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Als Unternehmer attraktive Steuer- und Abgabenvorteile nutzen

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Steuern sparen

Unternehmer haben im Vergleich zu normalen Arbeitnehmern deutlich mehr Gestaltungsspielraum bei der Steuererklärung und können die Einkommenssteuer somit nicht unerheblich beeinflussen – gerade wenn man Einzelunternehmer ist und ggf. mit bestimmten Ausgaben seine Gewinne mindern kann. Selbstverständlich hat man sich dabei auch an gesetzliche Regelungen zu halten, wer sich hier gut auskennt kann bares Geld sparen.

Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Als Selbstständiger hat man die Möglichkeit, den Gewinn über die Bilanz oder aber durch eine Einnahmen Überschuss Rechnung (EÜR) zu ermitteln. Dabei müssen für Einzelunternehmer zwei Bedingungen erfüllt sein:

• Der Jahresumsatz darf nicht höher sein als 500.000 Euro
• Der Jahresgewinn darf nicht höher sein als 50.000 Euro

Selbstverständlich muss man sich mit der Materie auseinandersetzen, prinzipiell hat man jedoch großen Spielraum, um den Gewinn kleiner zu rechnen. Ggf. kann hier ein Steuerberater mit dafür sorgen, dass man unterm Strich deutlich besser dasteht.

Abschreibungen nutzen um Steuerlast zu senken

Mit Abschreibungen lässt sich die Höhe der Gewinne / Verluste ebenfalls gut steuern. Jeder als Abschreibung verbuchter Euro senkt den zu versteuernden Gewinn ebenfalls. Es gibt diverse Abschreibungstechniken die man kennen sollte. Neben der Abschreibung nutzbarer Wirtschaftsgüter können auch geringwertige Wirtschaftsgüter (teilweise freiwillig) abgeschrieben werden und es besteht die Möglichkeit von Sonderabschreibungen, wenn beispielsweise Sachwerte beschädigt wurden oder es einen Unfall gab.

Mehraufwand wird steuerrechtlich belohnt

Selbstständige und Freiberufler nehmen zwar einen Mehraufwand und auch unternehmerisches Risiko auf sich, können jedoch in vielen Fällen auch mehr als normale Arbeitnehmer steuerlich geltend machen. So können beispielsweise sämtliche Arbeitsmittel von der Steuer abgesetzt werden, also auch den Firmenwagen (hier natürlich nur der gewerblich genutzte Anteil) oder teure Bürogeräte. Folgende Infografik verdeutlicht die Situation:

Sparen beim Dienstwagen

Wer das Fahrzeug zu mindestens 50% dienstlich nutzt kann dieses als Dienstwagen führen. Dafür ist jedoch das Führen eines Fahrtenbuches erforderlich. Es kann sich jedoch auch bezahlt machen, das Fahrzeug privat zu erwerben und anschließend von der Fahrkostenpauschale zu profitieren. Was die günstigere Alternative ist, muss im Einzelfall durchgerechnet werden und hängt von vielen Faktoren ab, welche am durch einen Steuerberater genauer beleuchtet werden sollten.

Sparen bei Arbeitsmitteln

Sämtliche Arbeitsmittel die zu 90% betrieblich genutzt werden können als Betriebsausgaben angegeben werden. Zu diesen Arbeitsmitteln gehören eine Reihe von Dingen, etwa:

• Bürobedarf,
• Büromöbel,
• Bürotechnik,
• Geräte und Maschinen oder auch
• Berufsbekleidung.

Je nachdem ob gewisse Kriterien erfüllt werden, können auch andere Dinge, etwa der Internet und Telefonanschluss als Betriebsausgaben angegeben werden.

Internetpräsenz / Webseite

Heute kommt kein Unternehmen mehr um einen Internetauftritt vorbei. Das ein professioneller Internetauftritt auch kostet ist klar. Und genau hier werden oft Steuervorteile übersehen. Die Kosten für die Internetpräsenz sind nämlich in vollem Umfang als Betriebskosten absetzbar. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei der Webseite um einen Blog, einen Webshop oder um eine reine Informationsseite handelt. Absetzbare Kosten können hier entstehen durch:

• Laufende Kosten für die Domain / den Betreiber
• Anschaffungskosten der Domain
• Kosten für die Erstellung der Webseite
• Kosten für die Aktualisierung der Webseite
• Wartungskosten

Zusätzlich lässt sich die Steuerlast senken durch Spenden, Sponsoring, Geschenke, Zuwendungen oder Provisionen. Wer sich umfassend mit dem Thema befasst, wird überrascht sein, wie viele Möglichkeiten der Steuerentlastung es gibt.

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