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Arbeitsschutz der Angestellten: das sollten Gründer wissen

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Arbeitsschutz
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Die Zahl der Arbeitsunfälle ist in Deutschland im letzten Jahr leicht gestiegen: Waren 2015 lediglich 866.056 Unfälle meldepflichtig, erhöhte sich diese Zahl 2016 auf 876.579. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) weist allerdings auch darauf hin, dass sich die Zahl der Arbeitsstunden erhöht hat. Wird diese Tatsache mit einkalkuliert, sind die Arbeitsunfälle bezogen auf die Zahl der Arbeitnehmer sogar ein wenig gesunken. Die meisten Unfälle ereignen sich im Baugewerbe, auf den Plätzen zwei und drei finden sich Wasserversorgung und Abwasserversorgung. Ebenso betroffen sind Tätigkeiten im Bereich Verkehr und Lager sowie in der Warenwirtschaft. Für Gründer bedeutet dies, dass schon im eigenen Interesse auf eine besondere Schutzausrüstung der Arbeitnehmer geachtet werden muss – ansonsten kann ein gar nicht so selten anzutreffende Arbeitsunfall teuer werden.

Fehlendes Know-how bei der Gründung

Wenn Sie eine Existenz gründen, sind Sie nicht nur hinsichtlich des Budgets beschränkt: auch wenn Motivation und fachliche Eignung in der Regel vorhanden sind, fehlt es an Routine und Know-how in vielen Bereichen. Grundsätzlich ist laut Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) jeder Arbeitgeber verpflichtet, erforderliche Maßnahmen zu treffen, um den Arbeitsschutz zu gewährleisten. Gleichzeitig muss er darauf hinwirken, dass sich die Arbeitssicherheit der Beschäftigten sogar noch verbessert. Um zu ermitteln, welche Gefahren von einem Arbeitsplatz ausgehen, muss eine Gefährdungsbeurteilung für jeden Arbeitsplatz durchgeführt werden. Dabei muss der Arbeitgeber überprüfen, ob die Verkehrswege ausreichend breit sind, Lichtverhältnisse und Raumklima den Vorgaben entsprechen oder die Arbeitsmittel richtig angeordnet sind. Eine solche Gefährdungsbeurteilung wird nicht nur in der Industrie durchgeführt, sondern auch bei einem Büroarbeitsplatz. Prinzipiell sollten Sie sich darum bemühen, die Gefahr an der Quelle zu bekämpfen und die Entstehung einer Gefährdung somit bereits im Vorfeld auszuschließen. Manchmal ist dies allerdings nicht möglich, beispielsweise bei der Lärmemissionen von bestimmten Sägen oder Rüttlern.

Arbeit Schutzausrüstung online bestellen

Sofern Sie als Gründer in einem Gewerbe tätig sind, in dem Gefahren und Belastungen der Mitarbeiter kaum durch technische Maßnahmen auszuschließen sind, müssen Sie in sogenannte persönliche Schutzausrüstung investieren. Dazu zählen beispielsweise Handschuhe, Schutzheime, Gehörschutze oder Staubschutzmasken. Das Arbeitsschutzgesetz schreibt dabei vor, dass dem Arbeitnehmer für die Bereitstellung dieser Schutzausrüstung keine Kosten auferlegt werden dürfen. Konkret bedeutet dies also, dass Sie die Schutzausrüstung selbst bezahlen müssen – und dabei insbesondere als Gründer auf einen ökonomischen Einkauf achten sollten. Hier kann es ratsam sein, die notwendigen Ausrüstungsgegenstände online zu beschaffen. Sie finden eine große Auswahl an Arbeitsschutzausrüstung bei Engelbert Strauss. Mit einer Bestellung können Sie zu attraktiven Preisen alle Mitarbeiter mit einer Schutzausrüstung ausstatten.

Bei Arbeitsunfällen sind Sie in der Verantwortung

Darüber hinaus müssen die Angestellten auch dazu angehalten werden, diese Schutzausrüstung zu tragen. Kommt es zu einem Arbeitsunfall, sind Sie als Arbeitgeber gleich in mehrfacher Hinsicht geschädigt: zum einen für die Berufsgenossenschaft sich genau bei Ihnen darüber erkundigen, welche Maßnahmen Sie zu Verhütung der Arbeitsunfälle getätigt haben. Außerdem müssen Sie den Lohn auch im Krankheitsfall zahlen, wenn Ihr Unternehmen eine bestimmte Größe überschritten hat. Vor allem ist es aber natürlich das persönliche Leid das es zu vermeiden gilt. Auch fachlich hinterlässt der krankgeschriebene Mitarbeiter eine große Lücke – und das kann sich kein Unternehmen auf Dauer erlauben.

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