Buddy Watcher

Buddy Watcher

Tauchen ist eine sehr schöne und beliebte Sportart, doch gerade unter Wasser lauern viele Gefahren und zwar nicht nur durch große Fische wie Haie. Aus diesem Grund gehen Taucher im Normalfall immer nur gemeinsam in die Tiefe, damit einer auf den anderen aufpassen und zur Not eingreifen kann. Doch was passiert, wenn einer der Tauchpartner abgelenkt ist, und seinen Buddy außer Augen verliert oder einfach nicht sehen kann? Die Taucher Michael Feicht aus Stuttgart und Eduard Sabelfeld aus Pforzheim haben dieses Problem aufgegriffen und den Buddy-Watcher erfunden, der Abhilfe schaffen soll und ggf. auch Leben retten kann.

Was ist der Buddy-Watcher genau?

Bei dem Buddy-Watcher handelt es sich um ein Kommunikationsmittel für Taucher, welches unter Wasser problemlos funktioniert. Jeder der Tauchpartner erhält ein Armband, an dem der Buddy-Watcher befestigt ist. Über Ultraschall kommunizieren die beiden Geräte miteinander. Neben einem Notrufknopf, mit dem der Partner darauf hingewiesen werden kann, dass er Hilfe benötigt oder einfach gerne die Aufmerksamkeit seines Kollegen möchte, kann darüber hinaus auch ein Maximalabstand eingestellt werden. Überschreiten die beiden Taucher den maximalen Sicherheitsabstand, so fängt der Buddy-Watcher automatisch an zu vibrieren, um die Freunde darauf aufmerksam zu machen, dass der Abstand zum Tauchpartner zu groß ist.

Buddy-Watcher

Buddy-Watcher: Eduard Sabelfeld (32, l.) und Michael Feicht (32). Bild: VOX

Wie entstand die Idee zum Buddy-Watcher?

Der Erfinder Michael Feicht ist begeisterter Taucher und hatte im Jahr 2008 einen beinahe Unfall, nachdem er seinen Tauchpartner verloren hatte. Dies hat ihn dazu veranlasst ein System zu entwickeln, mit dem die Kommunikation unter Wasser durch Vibration möglich ist, denn am Markt gab es bislang noch keine Systeme dieser Art. Michael machte sich mit seinem Studien-Freund Eduard an die Arbeit und innerhalb von nur zwei Jahren entstand aus der Idee ein Marktfähiges Produkt, welches zukünftig auch Leben retten soll. Die Vision der beiden Erfinder ist, dass bald alle Taucher mit einem Buddy-Watcher ausgestattet sind.

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Wie sieht die Zukunft von Buddy-Watcher aus?

Obwohl der Weg für Michel und Eduard bisher sehr steinig war, haben sie nie von ihrem Ziel abgelassen. Denn schließlich gibt es weltweit ca. 25.000.000 Taucher, die hin und wieder ihr Leben riskieren. Als wichtigsten Markt sehen sie Amerika, doch bevor der Vertrieb weiter ausgebaut wird, soll der Buddy-Watcher noch weitere Funktionen erhalten, wie zum Beispiel ein Navigationsgerät. Um das realisieren zu können, sind die Erfinder auf einen Investor angewiesen. Doch ob jemand bereit ist 250.000 € für 10 % Firmenanteile zu investieren ist ungewiss, besonders unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die derzeitige Jahresproduktionsmenge bei maximal 10.000 Stück liegt. Preislich liegt der Buddy-Watcher derzeit mit den zwei Funktionen bei 120,- €.

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