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Crowdfunding

CrowdfundingCrowdfunding ist eine Möglichkeit, Projekte wie Filme, Produkte oder Start-ups zu finanzieren. Die Besonderheit beim Crowdfunding ist, dass viele Menschen ein Projekt finanziell unterstützen. Junge Leute mit Ideen, die Geld brauchen, um diese umzusetzen, können das Internet nutzen, um sich das notwendige Geld zu beschaffen.

Was hinter Crowdfunding steckt

Beim Crowdfunding in geht es darum, eigene Fans, potenzielle Kunden und Interessenten früh finanziell zu beteiligen. Bis eine gute Idee in die Tat umgesetzt werden kann, dauert es seine Zeit. Wenn nicht ausreichend Rücklagen vorhanden sind und der Bank das Risiko zu hoch ist, geht es darum, Geldgeber zu finden. Wenn es gut läuft, ist Crowdfunding nicht nur eine Möglichkeit, das Geld zu bekommen, mit dem sich die Idee umsetzen lässt. Darüber hinaus lässt sich das allgemeine Interesse stärken und so Aufmerksamkeit beim Zielpublikum erregen.

Was lässt sich mit Crowdfunding finanzieren

Es gibt spezielle Plattformen, auf denen es sich lohnt, sich umzusehen. Es lassen sich verschiedene kulturelle Projekte oder Hardware über Crowdfunding finanzieren. Wichtig ist, die jeweiligen Regeln auf den Crowdfunding-Portalen zu beachten. Einige sind mittlerweile nur auf spezielle Themenbereiche spezialisiert oder regional begrenzt. Mithilfe von Crowdfunding lassen sich gute Ideen finanzieren, die allgemein begeistern und hohe Breitenwirksamkeit haben.

Ob Geldgeber bereit sind, in ein Projekt zu finanzieren, hängt auch davon ab, wer das Projekt vorstellt. Ein erfahrener und erfolgreicher Filmemacher kann mit Crowdfunding erfolgreich sein, wenn es nicht viel mehr gibt, als die Filmidee und ein gutes Drehbuch. Bei anderen Projekten ist es schwer, Geldgeber zu finden, um die Entwicklungszeit vorzufinanzieren. Hier klappt es eher, wenn es bereits Prototypen gibt, die funktionstüchtig sind. Hilfreich ist es immer, wenn Markt und Zielgruppe bereits bekannt sind.

Ein wesentlicher Erfolgsgarant für Crowdfunding ist das eigene Netzwerk. Viele direkte und passende Kontakte sind nützlich. Wer viele Fans bei Facebook, Twitter und Co. hat, hat es leichter, sein Projekt durchzufinanzieren. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass es nicht so einfach ist. Viele Projekte bekommen zwar eine Anschubfinanzierung zustande, brauchen dann jedoch lange. Selten ist ein Projekt schon in der Startphase so erfolgreich, dass die Finanzierung über Crowdfunding im ersten Anlauf klappt.

Wichtige Erfolgsfaktoren beim Crowdfunding

Erfolgsfaktor Public Relation – mögliche Geldgeber müssen sofort verstehen, worum es bei dem Projekt geht.

Erfolgsfaktor Ehrlichkeit – beim Crowdfunding sind Offenheit und Ehrlichkeit zwei wesentliche Eigenschaften, die vorhanden sein sollten. Die PR-Maßnahmen sollten keine leeren Sprüche oder Werbeslogans sein, hinter denen nichts steckt. Wenn Geldgeber misstrauisch sind, ist das Projekt zum Scheitern verurteilt.

Erfolgsfaktor Persönlichkeit – beim Crowdfunding geht es nicht um Firmen und deren Kunden. Es geht um Menschen, hier interagieren Menschen. Deswegen spielt der Sympathiefaktor eine große Rolle. Die Personen, die Geldgeber überzeugen wollen, müssen zwangsläufig Sympathie ausstrahlen.

Erfolgsfaktor Multimedia – heute gibt es viele Möglichkeiten kurze Promotion Videos, die erklären, worum es geht, sind wichtig.

Erfolgsfaktor Beharrlichkeit – Ausdauer ist beim Crowdfunding gefragt. Auch wenn es zwischendrin stockt, mit Beharrlichkeit kommt jeder an sein Ziel. Wird die Werbetrommel zum richtigen Zeitpunkt ordentlich gerührt, lässt sich dadurch ein neuer Finanzierungsschub auslösen.

Was haben die Unterstützer davon

Die Gegenleistung für die Unterstützer eines Projektes kann eine öffentliche Danksagung sein, verbunden mit einer CD oder einem Buch. Bei kommerziellen Projekten ist eine spätere finanzielle Erfolgsbeteiligung möglich oder dass der Initiator dem Geldgeber sein Kapital mit oder ohne Zinsen später zurückzahlt. Auch Projekte, die sich nur durch Spenden finanzieren, sind üblich, bei denen es später keine finanzielle Gegenleistung gibt. Gelingt es nicht, die im Vorfeld festgelegte Mindestsumme zu erreichen, bekommen die Unterstützer ihr Geld wieder zurück.

Noch steckt Crowdfunding in den Kinderschuhen, die Idee ist noch nicht bis ans Ende gedacht. Jeder hat die Möglichkeit, es für sich auszulegen, es weiter zu entwickeln und mit zu prägen.