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Existenzgründer-Idee – Die Patent-Agentur

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Existenzgruender-Idee---Die-Patent-AgenturUnternehmen und Erfinder schrecken oft vor der Patentierung ihrer Idee aufgrund der involvierten Kosten und des rechtlichen Werdegangs zurück. Auch in der Vergangenheit hat sicherlich so manche Erfindung nicht das Licht der Welt erblickt, weil ihre Erfinder nicht in der Lage waren, ihre Entdeckung richtig zu vermarkten. Auf diese Weise sind der Welt vielleicht schon einige wichtige Innovationen abhandengekommen. Die Berliner Agentur Patentwert hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesem „Elend“ ein Ende zu setzen und betreut Erfinder mit dem Rundumsorglos-Paket der Experten. Zum Leistungsspektrum dieser innovativen Geschäftsidee gehören die Schutzrechtsanmeldungen der Erfindungen, das Marketing und der Verkauf. Die Patentexperten beraten die Erfinder und Unternehmen und ziehen ihrerseits externe Experten wie Patentanwälte hinzu. Der Schwerpunkt liegt nicht auf hochkomplizierten technologischen Erfindungen und Entwicklungsverfahren, die den Patenten in vielen Fällen zugrunde liegen, sondern auf den Dingen des alltäglichen Alltags.

Dabei kommen den Menschen die besten Ideen offenbar beim Singen unter der Dusche, denn nach Aussage der Produktmanagerin Anja Herbig, die für die Sichtung der Erfindungen zuständig ist, dreht sich ein Großteil der Erfindungen um das Leben im Badezimmer. Aber auch auf den ersten Blick unscheinbare Erfindungen wie der Stecker, der einfach aus der Steckdose herauszuziehen ist oder den Topfschutzpinselhalter für Lackfarben finden ihren Weg in die Agentur. Die Fachleute werden nach Sichtung der Erfindungen umgehend tätig, wenn sie erfolgversprechend erscheinen. Sie übernehmen die zwingend notwendige Marktrecherche, um festzustellen, ob es eine Erfindung so oder so ähnlich bereits auf dem Markt gibt und ob Schutzrechte Dritter einer eigenen Schutzrechtsanmeldung entgegenstehen. Ist diese Frage zufriedenstellend erklärt, übernimmt Patentwert die Schutzrechtsanmeldung, die Kundenakquise, den Prototypenbau, das Marketing bis hin zur letzten Phase der Produktion und den Verkauf.

Für die Erfinder, die in der Regel nicht über die entsprechenden finanziellen, wirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse auf diesem Gebiet verfügen und anderenfalls eine teure Patentanwaltsagentur beauftragen müssten, ist dieser Weg kostenfrei. Patentwert trägt das involvierte Risiko und finanziert sich ausschließlich über den späteren Gewinn der verkauften Produkte. Die Erfinder erhalten von der Gewinnmarge in der Regel bis zu 15 Prozent. Auf den ersten Blick erscheint dieser Betrag vielleicht etwas niedrig, auf der anderen Seite hätten viele Erfinder von vorneherein nur wenig Chancen auf eine erfolgreiche Schutzrechtsanmeldung und Vermarktung, da sie selbst bei zeitintensiver Einarbeitung in diese Materie nicht ohne das Expertenwissen von Patentanwälten auskommen. Gerade der Bereich der Schutzrechtsanmeldungen, egal ob es sich nun um Patente, Marken, Gebrauchs- oder Geschmacksmuster handelt, hält viele rechtliche und technische Fallstricke bereit.

Die Erfinder ersparen sich den Druck, sich mit der fachgerechten Markteinführung ihrer Erfindung auseinanderzusetzen und sich in die rechtlichen und technischen Details einzuarbeiten. Zudem verfügen die wenigsten Erfinder, wenn es sich nicht gerade um große bis mittelständische Unternehmen handelt, über die Möglichkeit, ihre Erfindung von den Prototypen bis hin zur Produktion herzustellen und zu vermarkten. Patentwert beschäftigt fünf feste Mitarbeiter, die regelmäßig die eingesendeten Erfindungen besprechen und über deren Werdegang entscheiden. Beschreiben die Erfinder ihre Entdeckung detailliert und begleiten sie mit einer aussagefähigen Skizze ist der erste Schritt getan. Wichtig ist, dass die Erfinder mit ihrer Entdeckung objektiv und kritisch umgehen und sich nicht ausschließlich durch ihre Begeisterung hinreißen lassen. Viele Tüftler verwenden viel Zeit auf die Entwicklung einer vermeintlich innovativen Idee, von der sich später herausstellt, dass es sie bereits gibt. Sie verwenden zu wenig Zeit auf die Erforschung des Marktes. Aus diesem Grund fallen viele der eingesendeten Erfindungen bei Patentwert heraus. Die Experten sind spezialisiert auf neue Ideen, die den Alltag und die Abwicklung des Haushaltes vereinfachen. Die Agentur erhält monatlich bis zu 100 Einsendungen hoffnungsvoller Erfinder, von denen sie jedoch lediglich 0,5 Prozent aus den zuvor genannten Gründen umsetzen. Viele Erfinder lassen sich saisonal inspirieren, insbesondere das Weihnachtsgeschäft scheint viele Ideen zu bringen. Da gibt es Ideen zum Weihnachtsbaumständer, der den Baum nicht wackeln lässt und Lichterketten, die sich zusammenstecken lassen. Aus diesen Erfindungen ist nichts geworden, ebenso nicht aus dem praktischen Handtaschenordner. Aber der Plugster, also der zuvor erwähnte, einfach herauszuziehende Stecker und der Lackdosen-Pinselhalter „DropEx“ haben ihren Weg auf den Markt geschafft. Patentwert hat bisher mehr als 20 Produkte erfolgreich auf dem Markt eingeführt.

Für manche Ideen, die wirklich neu sind, ist die Zielgruppe jedoch zu klein oder sie bieten dem angesprochenen Kundenkreis keinen echten Mehrwert. Diese Erfindungen lehnen die Experten von Patentwert ab. In der Regel betreut Patentwert zeitgleich bis zu sieben Erfindungen, die sich in unterschiedlichen Stadien befinden. Patentwert trägt ein hohes Risiko, nicht nur in rechtlicher, sondern auch in technischer Hinsicht, denn auf diesem Gebiet kann alles und nichts passieren. Viele unvorhersehbare Ereignisse treten während des Produktionsprozesses ein, auf die sich Patentwert umgehend einstellen und reagieren muss. Die Erfinder sind nicht ohne weiteres zu charakterisieren, vom Werbetexter, über den Produktdesigner, Heimwerker und der Hausfrau ist alles und jede Altersgruppe vertreten. Die Erfinder in Süddeutschland sind besonders rege. Anja Herbig hat gerade eine Hängematte für ihr Meerschweinchen genäht. Schmunzelnd gibt sie zu, dass sie jedoch nicht glaube, dass ihre „Erfindung“ den Weltmarkt revolutioniere und unbedingt tausendfach produziert werden müsse.

Fazit

Es sind oft die einfachen Dinge des Lebens, die der Gesellschaft einen echten Mehrwert bieten und es verdienen, dass man sich fachgerecht um sie kümmert.

Die Berliner Agentur Patentwert bietet für Erfinder und die Gesellschaft einen echten Mehrwert, denn viele Menschen sind technisch und kreativ hoch begabt, tüfteln gerne und schaffen es auch in der heutigen Zeit, von der man meint, es gibt nichts mehr, was es nicht schon gibt, eine neue Erfindung zu entwickeln. Sie wissen jedoch nicht, wie sie ihre Entdeckung fachgerecht vermarkten und schrecken vor dem rechtlichen Weg der Schutzrechtsanmeldung zurück. An dieser Stelle bietet die Berliner Agentur die Schnittstelle zwischen der kreativen oder technischen Idee des Erfinders auf der einen Seite und der Vermarktung und dem Rechtsweg auf der anderen Seite.

1 KOMMENTAR

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    meine Idee (als praktisch erprobtes Funktionsmuster bereits vorliegend) bezieht sich auf eine simple Lösung zur automatischen Aktivierung des Anzeigers bei den sogenannten amerikanischen Briefkästen. Das Problem: der die Post Einwerfende muss den roten Anzeiger manuell aufzurichten, was in aller Regel nicht geschieht. So bleibt eine eigentlich clevere Möglichkeit, bereits von fern zu erkennen, ob der Kasten befüllt ist oder nicht, leider ungenutzt, ganz sicher zum Verdruss vieler Besitzer eines solchen Briefkastens. Mit meiner Lösung geschieht das Aufrichten des Anzeigers automatisch synchron mit dem Öffnen des vorderen Verschlussdeckels, der Zeiger verbleibt nach dem Schließen des Verschlussdeckels dann auch in dieser Position und wird durch den Besitzer des Briefkasten nach dessen Entleerung wieder ganz problemlos manuell in seine Ausgangsposition zurückgelegt.
    Die Lösung ist eine rein mechanische, sie besteht aus 3 Teilen, welche möglicherweise sogar als Standard-Bauelemente vorliegen, wenn nicht, dann sehr einfach zu produzieren wären.
    Die Lösung könnte sowohl als Nachrüstbaugruppe für bereits installierte Briefkästen, aber auch als Beiststellung beim Neuerwerb eines solchen Briefkastens dienen.
    Ich räume der Lösung gute Marktchancen (sogar international) ein, da jede Menge derartiger Briefkästen in Deutschland, vornehmlich in den ländlichen Regionen, bereits im Einsatz sind, ganz zu schweigen von den ausländischen Einsatzgegebenheiten und auch weiterhin jede Menge neuer Briefkästen dieser Art national und international gekauft werden.
    Ich bin in Sachen Patentanmeldung nicht gänzlich unbeleckt, habe bereits vor 10 Jahren eine solche auf den Weg gebracht. Woran es mir mangelt, sind die Findung von Produzenten bzw.
    Märkten. Ich bin auf Sie gestoßen, da Sie in diesem Sinne Komplettlösungen anbieten und frage Sie hiermit, ob wir, bevor ich in eigener Regie die Lösung zum Patent anmelde, hier einen gemeinsamen Weg gehen könnten.
    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Gerlach

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