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Als Führungskraft die Kunst des Delegierens lernen

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Als-Fuehrungskraft-die-Kunst-des-Delegierens-lernenAls Führungskraft sollten Sie sich auch mal führen lassen. Die Kunst besteht darin, nicht immer alles unbedingt selbst machen zu wollen und anzunehmen, nur man selber sei in der Lage, die gestellten Aufgaben zufriedenstellend zu erledigen. Delegieren Sie Aufgaben, die eine Führungskomponente beinhalten an vertrauenswürdige Mitarbeiter. Lassen Sie sich von dem Nichtfassbaren in außergewöhnlichen Situationen führen, denn in vielen Fällen haben Sie keine andere Möglichkeit, da Sie nicht alles selbst erledigen können. Haben Sie diese Einsicht, befinden Sie sich auf dem Weg zu einer erfolgreichen und gelungenen Führung und Selbstführung.

Alle Aufgaben mit Führungsbestandteilen beinhalten auch Komponenten des sich Führenlassens. Das Verlassen auf den Zufall ist gleichfalls eine Form der Ausnahme. Auch diese Zufälle müssen Sie in Ihrem Führungsstil zulassen, da Sie diese oft nicht ausschließen können, weil sie zu einem Großteil aus sich selbst heraus und eben zufällig entstehen, ohne dass Sie Einfluss darauf haben. Lassen Sie Zufälle zu und lassen Sie sich führen, aber nicht als Dauerzustand, sondern als momentanen Zustand aus der Situation heraus. Das Sichführenlassen ist für besondere Situationen zuständig. Es beinhaltet für Sie auch immer die Komponenten des Nichtfassbaren, Unbekannten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie Ihre Autorität aus der Hand geben sollen und andere Mitarbeiter Ihre Führungsposition übernehmen. Als Führungskraft, die in sich selbst ruht, haben Sie kein Problem damit, Verantwortung zu Ihrer eigenen Erleichterung aus der Hand zu geben, ohne damit Ihre Führungsposition zu untergraben. Mit dem Delegieren von Aufgaben treffen Sie sowohl eine rationale Entscheidung als auch eine aus dem Bauch heraus, denn Sie wissen, wann es Zeit ist, Verantwortung abzugeben. Mit der kurzzeitigen Machtübergabe bewegen Sie sich in einem Zustand, in dem Sie wissen, welchen Ihrer Mitarbeiter Sie mit der vorübergehenden Führungsrolle betrauen und dass Sie sich selbst auf andere wichtige Aufgaben konzentrieren können. Sie selbst bewegen sich mit großer Sicherheit in Ihrer Führungsstellung. Überlassen Sie die Führung vorübergehend anderen Mitarbeitern, geben Sie Ihre Führungsmacht genauso sicher ab und wissen, dass damit Ihre Autorität dennoch nicht untergraben wird. Nur auf diese Weise halten Sie Ihr Unternehmen und Ihr Mitarbeiterteam dauerhaft in Bewegung.

Verlassen Sie sich auf den Zufall, entsteht eine Synchronizität, da mehrere Ereignisse gleichzeitig eintreten, auf die Sie nicht komplett Einfluss haben. Dennoch muss dies nicht negativ sein, denn es können durch diesen in der Betriebswirtschaftslehre als Flow bezeichneten Schub auch Synergieeffekte entstehen, das heißt, die Zufallsereignisse ergänzen sich alle in idealer Weise und führen zum Erfolg. So können Sie sich nicht nur durch die vorübergehende Abgabe Ihrer Führungsaufgaben führen lassen, sondern auch von Zufällen, die sich gegenseitig positiv bedingen und einen entsprechenden Synergieeffekt produzieren.

Fazit

Als moderne und innovative Führungskraft verlassen Sie sich demzufolge nicht ausschließlich auf Ihre autonome Machtposition, sondern sehen sich als einen Teil des gesamten Mitarbeiterteams. Sie sind in der Lage, Ihre Führungs- und Machtposition in Ihrem eigenen Sinne vorübergehend und kurzzeitig abzugeben, ohne Ihre Autorität zu untergraben. Sie delegieren Führungsaufgaben, um sich selbst wichtigeren Aufgaben zu widmen. Sich führen zu lassen, bedeutet jedoch nicht nur im wörtlichen Sinne, Macht abzugeben, sondern sich auch auf den Zufall zu verlassen. Sich hin und wieder auf zufällige Ereignisse zu verlassen, die man selbst nicht beeinflussen kann und die dennoch passieren, muss nicht einen schwachen Führungsstil bedeuten. Wenn Sie diese zufälligen Ereignisse richtig zu nutzen wissen, können sie einen Synergieeffekt bewirken, der Sie gleichfalls zum Erfolg führt. Sich durch Zufälle führen zu lassen, soll nicht bedeuten, dass diese Ihr ganzes Leben als Führungskraft bestimmen, sondern dass sie ausschließlich hin und wieder einen positiven Nebeneffekt auf Ihrem Weg zum Erfolg genieren sollen.

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