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Als Selbstständiger flexibel fürs Alter vorsorgen

Selbstständige

Altersvorsorge ist keinesfalls automatisch ein Thema, welches Selbstständige viel beschäftigt. Dennoch müssen Unternehmer einige wesentliche Punkte beachten, wenn es darum geht für den Ruhestand vorzusorgen. Gerade junge Selbstständige oder Start-ups sind oft geneigt, diesen wichtigen Aspekt des Unternehmertums zu berücksichtigen. Je früher man eine passende Strategie für die individuelle unternehmerische Situation und strategische Planung geeignete Vorkehrungen trifft, desto mehr lässt sich von dieser Vorsorge profitieren.

Wird dieser Umstand zu lange vor sich hergeschoben, droht im schlimmsten Fall trotz aller Anstrengungen und Erfolge zu einem Lebensabend am Existenzminimum. Was also sollte man beachten, um sich als Selbstständiger frühzeitig fürs Alter abzusichern?

Auf mehrere Bausteine setzen

Selbstständige stehen generell großen Herausforderungen gegenüber. Welche Form der Altersvorsorge dabei die beste ist, steht dabei meistens nicht an erster Stelle. Sicherlich sollte diese Frage keineswegs die unternehmerische Tätigkeit verzögern oder Zweifel an dieser aufkommen lassen, dennoch ist es wichtig sich rechtzeitig mit diesem Thema zu beschäftigen. Das herkömmliche Rentensystem ist dabei keine gute Absicherung, vielmehr gilt es die Altersvorsorge auf mehreren Bausteinen aufzubauen. Die Wahl der jeweils besten Vorsorgeform ist an unterschiedliche Faktoren gebunden. Ohne dabei detaillierte Rechnungen aufzustellen und realistische Ziele zu verfolgen, lässt sich kaum eine umfassende Absicherung fürs Alter schaffen. Neben den individuellen Umständen und Voraussetzungen hat Selbstverständlich auch die Marktentwicklung einen Einfluss auf das Ergebnis.

Edelmetalle

Der Klassiker unter den Anlageprodukten sind Edelmetalle. Selbst wenn es mittelfristige Kursschwankungen geben kann und zukünftig auch geben wird, Gold und zunehmend auch Silber werden niemals ihren Wert verlieren und ein Komplettverlust ist somit nahezu ausgeschlossen. Es macht allerdings einen großen Unterschied, ob man hier in physische Edelmetalle, Optionen oder Anteile an Unternehmen in Form von Goldaktien erwirbt.

Aktien

Aktien gehören tatsächlich in jedes gute Anlageportfolio. Die Auswahl der Aktien hingegen muss gut bedacht und vor allem auf die eigene Anlagestrategie ausgerichtet sein. Möchte man von kurzfristigen Trends profitieren uns seine Wertpapiere jährlich umschichten, eine mittelfristige Strategie fahren oder eher in sehr sichere, zukunftsweisende Technologien und Unternehmen Investieren? Der Einstieg in den Aktienhandel ist heute leicht, doch ohne sich genau über Anlageoptionen zu informieren und aktuelle Börsennews im Auge zu behalten gleicht eine blinde Investition eher dem Casino-Spiel. Durchdachte Investitionen ermöglichen jedoch vielversprechende Renditen.

Immobilien

Immobilien, Betongold, gilt seit geraumer Zeit als sichere Wertanlage. Wer sich die Entwicklung der Immobilienpreise in den vergangenen Jahren vor Augen führt, kann schnell feststellen, dass die Renditemöglichkeiten durchaus vielversprechend sind. Aufgrund des immer knapper werdenden Wohnraums wird sich dieser Trend in den kommenden Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit fortsetzen. Immobilien sind daher noch immer eine sehr rentable und sichere Wertanlage, sofern man die wichtigsten Punkte beim Immobilienkauf berücksichtigt. Ein Baufinanzierungsrechner kann dabei helfen, eine geeignete Finanzierungsstrategie zu entwickeln.

Neues wagen

Die Zeiten, in denen wir leben sind von großen Veränderungen geprägt. Nie war es schwieriger vorherzusagen, welche Optionen die besten sind, um sein Vermögen abzusichern und für den Ruhestand vorzusorgen. In Zeiten, in denen klassische Spareinlagen kaum noch Rendite abwerfen, bewährte Vorsorgemaßnahmen wie Lebensversicherung oder Bausparvertrag ebenfalls keine ausreichende Sicherheit bieten können, ist auch Mut für neues gefragt. Finanzprodukte wie ETFs, Optionen oder auch Kryptowährungen sind zwar hochspekulativ, können aber auch bei geringen Investitionen potenziell hohe Renditen abwerfen. Es macht daher durchaus Sinn, zumindest einen kleinen Anteil des Investitionskapitals in interessante, vielversprechende neue Finanzprodukte zu investieren.

Staatliche Vorsorge

Selbstständige können etwa mit der Rürup Rente oder Riester Rente von staatlichen Zuschüssen für die Altersvorsorge profitieren. Ob und wie fern sich das lohnt, hängt allerdings immer vom individuellen Einzelfall ab. Wer in staatliche Vorsorgeprodukte investiert, legt zunächst einmal Geld am Kapitalmarkt an. Welche Konditionen genau hinter den individuellen Modellen stecken muss immer genaustens berücksichtigt werden, bevor man in entsprechende Produkte investiert. Eine garantierte Rentenhöhe gibt es hierbei also auch nicht. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, als Selbstständiger auch in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Somit erhält man eine garantierte Rente, in welcher Höhe diese Ausfällt wird durch verschiedene Faktoren bestimmt.

Fazit

Gerade bei Selbstständigkeit gilt es also auf eine möglichst flexible Altersvorsorge zu achten und die Investitionen auf mehrere Bausteine aufzuteilen. So lassen sich etwaige Verluste einzelner Vorsorgekomponenten ausgleichen. Wer in guten Zeiten mehr einzahlen kann als er unbedingt muss, hat in schlechteren Zeiten ausreichend Spielraum, solange die individuellen Umstände bestmöglich in den Anlagentypen berücksichtigt wurden. Einen wesentlichen Faktor spielt zudem der Zeitpunkt, indem Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Je eher man beginnt, desto mehr lässt sich von Zinsesszinserträgen oder anderen langfristigen Wertsteigerungen profitieren.

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