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Anfahrschutz und Sicherheit für Logistikunternehmen

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Anfahrschutz und Sicherheit für Logistikunternehmen

Wer ein Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern gründen will, muss sich nicht nur mit Themen wie u.a. Buchhaltung und Finanzen herumschlagen, sondern sich auch um entsprechende Sicherheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz kümmern. Gerade im Logistikbereich, in dem schwere Ladungen von A nach B transportiert werden müssen, sind Sicherheitsvorrichtungen wie Anfahrschutz etc. immens wichtig und können Arbeitnehmer vor schwerwiegenden Verletzungen bewahren. Welche wichtigen Mittel hierbei zum Einsatz kommen können, erfahren Sie nachfolgend.

Wirksamer Anfahrschutz für Lagerhallen und Co.

Ein Ramm -oder Anfahrschutz ist ein wesentlicher Bestandteil von notwendigen Schutzvorkehrungen am Arbeitsplatz. Sie sollten in allen Lager- oder Produktionsbetrieben, in denen mit schweren Maschinen gearbeitet wird, zum Einsatz kommen. Widerstandsfähige Schutzvorrichtungen, die für Poller, Gabelstapler oder auch hohe Regale erhältlich sind, können unkompliziert im Internet auf Seiten wie schilder-versand.com gekauft werden. Schutzkleidung und ähnliches, erforderliches Equipment für den Arbeitsschutz ist aber auch im Fachhandel erhältlich. Montierte Sicherheitspoller in einer Lagerhalle vor den Warenregalen verhindern beispielsweise, dass ein Mitarbeiter versehentlich mit seinem Gabelstapler gegen die Regalwand stößt, diese zum Einsturz bringt und sich dabei schlimmstenfalls sogar noch verletzt. Solch ein Rammschutz schützt demnach nicht nur Personal, sondern auch die gelagerten Waren.

Welche Schutzmaßnahmen sollte der Arbeitgeber bereitstellen?

Ein Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet, seinen Arbeitnehmern einen möglichst sicheren Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen und bestimmte Unfallverhütungsvorschriften umzusetzen. Zudem muss er seine Mitarbeiter über die geltenden Brandschutzmaßnahmen unterrichten und den Fluchtweg in einer Notfallsituation aufzeigen. Weitere Maßnahmen wie das Montieren eines Ramm- oder Anfahrschutzes aus Stahl mit einer speziellen Kunststoffummantelung helfen zusätzlich, Palettenwagen oder Ähnliches vor starken Kräften durch Zusammenstöße zu schützen. Ergänzend dazu können noch Sicherheitsgriffe und Schutzgeländer oder auch Farbmarkierungen mittels Warnbändern zum Einsatz kommen, die dem Personal beim Betreten der gefährdeten Bereiche verstärkt Sicherheit geben. Laut BGR müssen ortsfeste Regale in einem logistischen Betrieb, in dem Transportfahrzeuge zum Einsatz kommen, mit einem Anfahrschutz von mindestens 0,3 m abgesichert sein und zudem mit einer schwarz-gelben Gefahrenkennzeichnung markiert werden.

Unfallgefahr möglichst reduzieren

Arbeitgeber müssen sich nach bestimmten Vorschriften der Berufsgenossenschaft richten, die der Unfallverhütung dienen sollen. Dazu gehören u.a., dass die Anforderungen der verwendeten Maschinen, Anlagen und Werkzeugen den gesetzlichen Sicherheitsstandards entsprechen, die Arbeitsplätze und Maschinen regelmäßig auf Unversehrtheit hin überprüft werden und dass die Mitarbeiter vor Antritt ihrer Tätigkeit von einem Vorgesetzten in sicherheitsrelevanten Bereichen unterwiesen werden. Aber auch der Arbeitnehmer unterliegt gewissen Pflichten. So darf er beispielsweise nicht unter Alkohol und Drogen seine Arbeit verrichten und muss sich an den geltenden Arbeitsvorschriften halten. Wenn eine Schutzausrüstung wie Schutzkleidung oder ein Gehörschutz im jeweiligen Betrieb vorgeschrieben sind, muss diese auch vom Arbeitnehmer verwendet werden. Verstöße können im schlimmsten Fall zur Kündigung führen und die Gesundheit des betreffenden Arbeitnehmers gefährden.

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