Start Allgemein Arbeiten trotz Corona Virus: Home Office für viele die einzige Lösung

Arbeiten trotz Corona Virus: Home Office für viele die einzige Lösung

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Frau am Geschäftstelefon

Mehrere Monate ist es nun schon her, dass der erste Fall des Corona-Virus im chinesischen Wuhan entdeckt wurde. Mittlerweile hat sich das Virus, dass die Atemwege der Menschen befällt auf der ganzen Welt verbreitet und sorgt für Einschränkungen im öffentlichen Leben, wie etwa Ausgangssperren, Ein- und Ausreiseverbote und vorübergehende Schließungen von Geschäften, Hotellerie- und Gastro-Betrieben sowie anderen Einrichtungen. Auch die Schulen, Universitäten und Kitas sind davon betroffen. Das komplette Arbeitsleben, vieler Unternehmen, Arbeitnehmer und Selbstständiger steht Kopf. Wie lange diese Situation anhält ist allerdings nicht absehbar. Um dennoch die Wirtschaft am Laufen zu halten, entscheiden sich viele Betriebe dazu, ihre Mitarbeiter im Home Office weiterarbeiten zu lassen. Gleichzeitig wird auf diese Weise die Ausbreitung des Virus verlangsamt und die angespannte Situation in Deutschland und auf der Welt zu entschärft.

Das Einrichten eines Arbeitsplatzes

Es ist mit die größte Hürde, die es beim Home Office zu meistern gilt: der passende Arbeitsplatz muss her. Bietet der Arbeitgeber lediglich die Möglichkeit zum Home Office an, ist er nicht verpflichtet, dem Arbeitnehmer die benötigten Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen. Ordnet der Arbeitgeber die Heimarbeit allerdings an, muss er seinem Angestellten entsprechende Geräte und die passende Software zur Verfügung stellen, wenn der Mitarbeiter sich nicht selbst darum kümmert.

Das bedeutet, dass man mindestens einen Computer mit allem, was dazugehört, benötigt. Zudem braucht man als Arbeitnehmer natürlich auch die passende Software. Allerdings ist es in der Regel mit den gängigen Office-Programmen nicht getan. Zusätzlich braucht man noch weitere Anwendungen und Tools, die es möglich machen, sich untereinander zu organisieren und andere Aufgaben zu übernehmen. Unternehmen können hier auf sogenannte „Social Collaboration Tools“ zurückgreifen.

Vor allem in Zeiten des Coronavirus haben sich die Anbieter solcher Tools dazu entschlossen, viele Funktionen unentgeltlich anzubieten, um die Wirtschaft zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass sie nicht zum Erliegen kommt und das sogar ganz unabhängig von der Größe des Unternehmens.

Arbeitszeiten dennoch einhalten

Egal, ob Corona-Krise oder normaler Alltag, wenn man sein Büro zu Hause einrichtet, kann man Gefahr laufen, dass man seine Arbeit ein wenig zu locker nimmt. Unter anderem in Sachen Arbeitszeiten, sollten sich Chef und Mitarbeiter einig sein. Generell sollte man sich dabei auf eine Kernzeit festlegen, in der man füreinander erreichbar sein sollte. Es bringt nichts, wenn das Tagesgeschäft zwischen 10 und 16 Uhr abläuft, man aber ein Nachtmensch ist und erst am Abend seinen Laptop aufklappt.

Gerade im Home Office sind Regeln richtig und wichtig, um weiterhin produktiv zu arbeiten. Andererseits will man mit der Festlegung der Arbeitszeiten vermeiden, dass der Arbeitgeber die Situation ausnutzen kann. Wer möchte schon am Abend, wenn man sich eigentlich in seinem wohlverdienten Feierabend befindet, noch von seinem Chef gestört werden.

Klare Absprachen sind deshalb wichtig und zwar auf beiden Seiten. Auf diese Weise sorgt man für einen besseren Workflow und vermeidet Missverständnisse, denn das kann man in der aktuellen Situation wirklich nicht gebrauchen.

Hier kommen die besagten Tools und Anwendungen besonders gut zum Einsatz. Sie bieten nämlich Kalender und Dienstpläne, um sich auch wirklich untereinander abzustimmen. Jeder hat Zugriff darauf und kann einsehen, wann sich wer um was kümmert.

Ablenkungen vermeiden

Wenn man von zu Hause aus arbeitet, dann läuft man leicht Gefahr, sich ablenken zu lassen. Man befindet sich immerhin in gewohnter Umgebung und dann fühlt es sich wahrscheinlich im ersten Moment unnatürlich an, dort zu arbeiten, wo man sich normalerweise entspannt. Deshalb ist es wichtig, dass man seinen Arbeitsplatz getrennt von seinem Wohnbereich einrichtet.

Obwohl es natürlich steuerliche Vorteile hat, hat nicht jeder den Luxus und kann sich ein eigenes Arbeitszimmer einrichten. Eine kleine Ecke in der Wohnung sollte bereits ausreichend sein. An diesem Ort sollte dann

klar sein: hier wird nur gearbeitet. Hält man sich an diese Regel, dann wird man seinen inneren Schweinehund auch besiegen können und sich nicht ablenken lassen.

Abschalten nicht vergessen

Wie bereits erwähnt, fällt es vielen Menschen, die von zu Hause aus arbeiten, schwer, nach getaner Arbeit einfach mal abzuschalten. Die eigene Wohnung wird nämlich nicht mehr nur mit der Freizeit verknüpft, sondern auch mit der Arbeit. Das kann dazu führen, dass die Arbeit einen nicht mehr loslässt. Hier sollte man nach Feierabend klare Grenzen ziehen. Der Computer bleibt aus, das Arbeitshandy auch. Beides sollte nach Möglichkeit dann direkt aus dem Blickfeld verschwinden. Nur so schafft man es am Ende des Tages abzuschalten.

„Social Distancing light“ dank Digitalisierung

Die Bundesregierung rät wegen des Virus aktuell zu „Social Distancing“. Das bedeutet, dass man seine sozialen Kontakte auf ein Minimum herunterschrauben soll. Wenn man nun keine sozialen Kontakte und keine Kontakte zu Kollegen mehr pflegen darf, kann es passieren, dass man die persönlichen Beziehungen zum Team und den Kollegen verliert.

Hier können sogenannte Messenger-Apps oder auch Video-Telefonie helfen. Man hat keinen körperlichen Kontakt zu anderen Menschen auf diese Weise und verhindert damit aktiv die schnelle Ausbreitung des Corona-Virus, auf der anderen Seite kann man jedoch seine Kontakte pflegen.

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