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Betriebsspionage: Ein Risiko für jedes Unternehmen

Unternehmensorganisation

Unternehmen erleiden Jahr für Jahr hohe Schäden durch Betriebsspionage. Allein im Jahr 2019 entstand in Deutschland ein Gesamtschaden von schätzungsweise 205,7 Milliarden Euro durch Betriebsspionage. Etwa 36,5 Milliarden Euro entfielen dabei auf Kosten für Ermittlungen und Ersatzmaßnahmen. Die Betrüger wenden dahingehend immer kreativere Methoden an, um Betriebsgeheimnisse zu erbeuten und Unternehmen damit zu Schaden oder sie gar im Nachgang zu erpressen. Ohne entsprechende Schutzmaßnahmen sind Unternehmen der Betriebsspionage hilflos ausgesetzt. Zu oft sorgen Betriebe nicht für eine ausreichende Prävention.

Spionage ist gang und gäbe in der Wirtschaft

Betriebsspionage ist leider fest im modernen Wirtschaftsleben verankert. Dabei entstehen sowohl große, als auch kleinere, teils unbemerkte Schäden für Unternehmen. Nicht nur der Stuttgarter Autobauer Daimler sieht sich beispielsweise regelmäßig sogenannten „Leaks“ ausgesetzt, bei denen Fotos von neuen Automodellen noch vor der eigentlichen Veröffentlichung im Internet auftauchen. Auch in mittelständischen Firmen kommt so etwas durchaus vor. Durch solche illegalen Vorveröffentlichungen werden oftmals ganze Kampagnen bzw. Marketingstrategien hinfällig. Betriebsspionage kann allerdings auch weitaus gravierendere Folgen für ein Unternehmen haben. Um Betrug im Business und insbesondere Betriebsspionage bestmöglich zu verhindern, müssen Unternehmen zahlreiche Aspekte beachten.

Dabei grundsätzlich wichtig zu wissen: Welche Informationen werden hauptsächlich ausspioniert?

– technische und betriebswirtschaftliche Informationen
– Preisstrategien
– Vertragsunterlagen
– Informationen zu Produktion und Forschung
– Betriebswissen / Know-how
– langfristige Ziele und Entwicklungen
– Telefon- und Geschäftsgespräche
– E-Mail Verkehr

Vielseitige Angriffspunkte von innen und außen

Die größte Bedrohung für Unternehmen geht leider noch immer von den eigenen Mitarbeitern aus. Auch wenn sich die Verantwortlichen diesen Umstand nur selten vorstellen können, sollten sie sich unbedingt mit der Thematik auseinandersetzen. So erfolgen beispielsweise Bestechungen, um Mitarbeiter zu veranlassen sensible Unternehmensdaten preiszugeben. Auch Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen, gekündigt werden oder sich in derselben Branche selbstständig machen wollen, stellen eine potenzielle Gefahr dar. Durch technische Maßnahmen wie Kopier-, Zugangs- und Zugriffsrechten können sensible Informationen effektiv vor unbefugtem Zugriff innerhalb des Unternehmens geschützt werden.

Von außen wiederum können Kriminelle bei unzureichendem Schutz der IT-Infrastruktur in das Unternehmensnetzwerk eindringen und vertrauliche Informationen auslesen, kopieren und speichern. Oftmals sperren Angreifer entsprechende Ordner und Dateien auch, um anschließend Lösegeldforderungen für die Freigabe der Daten zu fordern. In diesem Zusammenhang ist es also besonders wichtig, die betriebseigene Infrastruktur durch effiziente Lösungen zu schützen und es Kriminellen nicht zu ermöglichen in diese einzudringen.

Detekteien können unterstützen

Sofern Unternehmen Opfer von Betriebsspionage werden, gilt es den Tatbestand zunächst einmal zur Anzeige zu bringen. In der Regel dauert es allerdings einige Zeit, bis Strafermittler mit ihrer Arbeit beginnen. Eine Detektei ist daher eine gute Anlaufstelle, um Fälle von Betriebsspionage zeitnah sowie effektiv aufzuklären. Dabei sollte man sich an eine auf Wirtschaftskriminalität spezialisierte Detektei wenden. Eine entsprechende Detektei aus Stuttgart findet man beispielsweise unter dem vor-stehenden Link. Man kann davon ausgehen, dass die Gefahr für Unternehmen, Opfer von Betriebsspionage zu werden in den kommenden Jahren weiter ansteigt. Insbesondere durch das Internet der Dinge (IoT) werden potenzielle Täter weitere Einfallstore und Angriffspunkte finden. Es ist daher unabdingbar für Unternehmen jeglicher Größe, eine individuelle Vermeidungsstrategie zu entwickeln und das Risiko so gering wie möglich zu halten. Auch hierbei kann eine versierte Detektei ggf. unterstützen.

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