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Bilderklau im Internet kann teuer werden – Finger weg!

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Bilderklau-im-Internet-kann-teuer-werden-Finger-wegDas Internet mit seinen vielen Medien und Inhalten ist eine große Sammlung an den verschiedensten Möglichkeiten. Da kann es schon einmal reizvoll sein, einen Text, ein Video oder ein Bild zu einem bestimmten Thema einfach zu kopieren und für die eigenen Arbeiten zu benutzen. Besonders Bilder sind beliebt, da sie einfach und schnell auf der eigenen Homepage oder in anderen Materialien verwendet werden können. Allerdings kann der Diebstahl von Bildern sehr teuer werden.

Wie ist die Rechtslage bei Medien im Internet?

Über Jahre war das Benutzen von Bildern aus dem Internet für viele so etwas wie ein Kavalierdelikt. Sie haben sich an diesen Bildern erfreut und sie einfach auf die Festplatte kopiert und im Anschluss sogar auf der eigenen Homepage benutzt. Mit ein wenig Glück wurden die entsprechenden Credits, also die Informationen über Urheber, auch an das Bild gepinnt. Die Regel war das aber nicht. Mit der Zunahme der Nutzer im Internet haben natürlich auch viele neue Bilder ihren Weg in das World Wide Web gefunden. Spätestens mit den großen Bildagenturen und solchen Portalen wie Flickr hat man Zugriff auf Bilder zu fast jedem Thema. Der Bildklau wurde beinahe professionell durchgeführt.
Viele Unternehmer und Angestellte haben eher aus Unwissenheit zu dem Bild von einem anderen Urheber gegriffen. Sie benutzen die Bilder auf ihren Webseiten oder haben sie für eigene Arbeiten verwendet. Kurz danach gab es Post von einem Anwalt – denn die Rechte wurden von einer Firma oder den Fotografen gehalten. Eine solche Abmahnung oder Unterlassungserklärung kann sehr teuer werden. Daher sollte man sich genau mit der Rechtslage beschäftigen.

Public Domain, Open Source und Creative Commons

Generell sollte man, um Ärger mit dem Anwalt zu vermeiden, darauf verzichten, Bilder zu benutzen, die man einfach irgendwo im Internet findet. Dazu gehört auch die Google Bildersuche oder die Portale wie Flickr. Sind nicht in irgendeiner Form Werte oder Rechte angegeben, mit denen man angibt, wie die Bilder benutzt werden dürfen, ist darauf zu verzichten. Die folgenden Formen sind besonders wichtig, wenn man sich auf die Suche begibt:

  • Open Source: Diese Bezeichnung ist für Bilder unwichtig. Hier handelt es sich nur um Software – man sollte also nicht danach suchen.
  • Public Domain: In der Regel sind diese Bilder zur freien Verwendung freigegeben. Der Urheber kann jedoch auf einen Hinweis auf ihn bestehen.
  • Creative Commons: Die CC geben verschiedene Möglichkeiten vor, Bilder zu verteilen. Von einer freien Nutzung bis hin zur Einschränkung der Nennung des Urhebers und des Verzichts auf kommerzielle Nutzung ist alles dabei.

Bei so vielen Regeln und Einschränkungen stellt sich natürlich die Frage, wie man im Internet überhaupt noch an die Bilder für die eigenen Projekte kommen kann. Auch hier sollte der eine oder andere Punkt beachtet werden.

Die richtigen Quellen für Bilder im Internet

Damit man trotzdem eine Möglichkeit hat, die eigenen Projekte mit Bildern zu versorgen, sollte man sich an die Quellen halten, bei denen die Rechtevergabe eindeutig zu erkennen ist. Möglichkeiten finden sich zum Beispiel bei den großen Agenturen. Mit monatlichen Abos erhält man als Blogger den Anspruch auf den Zugriff auf die Datenbank. Aber auch einzelne Fotos können im Internet gefunden werden:

  • Stockphotos: Auf verschiedenen Portalen finden sich einzelne Fotos zu Themen, die man für geringe Beiträge mit allen Rechten kaufen kann.
  • Agenturen: Mit Abos erhält man beispielsweise verschiedene Bilder aus dem Bereich Nachrichten und Sport.
  • Freie Fotos: Wer sich an die Creative Commons und die Rechte hält, kann auch hier passende Fotos für Webseiten und Projekte finden.

Es ist also durchaus möglich, auf rechtmäßige Weise Bilder zu bekommen. Da gibt es auch keinen Ärger mit dem Anwalt der Gegenseite.

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