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Das ist dein Rüstzeug als freiberuflicher Finanzberater

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freiberuflicher Finanzberater

Dich zeichnen Unternehmergeist, selbstständiges Handeln und Verantwortungsbewusstsein aus, dein Auftreten ist seriös und die globalen Finanzmärkte sind dein Metier – dann bringst du gute Voraussetzungen mit, um dich als Finanzberater selbstständig zu machen.

Die Chancen, in diesem Bereich erfolgreich zu sein, stehen besser denn je: Zum einen wird immer mehr Menschen bewusst, dass sie in irgendeiner Weise Geld fürs Alter anlegen sollten. Deshalb ist die Auftragslage gut. Zum anderen hat das Berufsbild des Finanzberaters durch die zunehmende Komplexität der Anlageprodukte in den letzten Jahren Aufschwung erhalten. Denn für Laien sind die zahlreichen Optionen nur noch schwer zu durchdringen.

Wie wichtig seriöse Finanzexperten heutzutage sind, unterstreicht eine aktuelle Studie der Fondsgesellschaft Blackrock: Danach ist den Deutschen eine gute Finanzberatung wichtiger als ihre Fitness. Ein Großteil der Befragten würde für einen vertrauensvollen Finanzberater mehr Geld ausgeben als für einen Personal Trainer. Die Studie zeigt auch, was einen guten Berater ausmacht: Er sollte nicht belehrend wirken, sondern sein Wissen bereitwillig teilen, sich für die persönlichen Ziele der Anleger interessieren und auf Risiken aufmerksam machen.

IHK-Zertifikate weisen Fachkenntnisse nach

Natürlich solltest du dir das nötige Rüstzeug aneignen, um kompetentes Finanzwissen vermitteln zu können. Eine offizielle Berufsausbildung zum Finanzberater gibt es allerdings nicht. Ein Hintergrund als ausgebildeter Bankkaufmann oder studierter Betriebs- oder Volkswirt kann nicht schaden, ist aber nicht zwingend erforderlich. Die entscheidenden Qualifikationen zum Finanzberater erwirbst du über eine entsprechende Weiterbildung. Somit hast du auch als Quereinsteiger reelle Chancen, in diesem Beruf erfolgreich zu sein.

Um den Job in all seinen Facetten ausüben zu dürfen, ist eine Zulassungsprüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) notwendig. Um diese Prüfung zu absolvieren, müssen bestimmte Qualifikationen nachgewiesen werden – das können sowohl abgeschlossene Berufsausbildungen als auch Fortbildungen oder Berufserfahrung sein.

Viele Finanzberater arbeiten auf freiberuflicher Basis für große Finanzdienstleister, die solche Fortbildungen begleiten. Ein Beispiel: Die tecis Finanzdienstleistungen AG bereitet dich auf zwei IHK-Qualifikationen vor, den Versicherungs- und den Finanzanlagenfachmann (§ 34d und § 34f GewO). Durch Fortbildungsblöcke mit internen Fachtrainern ist die Vorbereitung auf die Prüfungen bei tecis standardisiert und wird professionell begleitet.

Provisionen machen oft einen großen Teil des Gehalts aus

Auf freiberuflicher Basis musst du als Finanzberater nicht mühsam über Jahre die Karriereleiter erklimmen, sondern kannst deinen Verdienst von Beginn an durch Eigeninitiative steuern, da die Bezahlung zu einem großen Teil auf Provisionsbasis erfolgt. Falls dir das eher Angst macht: In den ersten Jahren deiner beruflichen Selbstständigkeit bist du bei den großen Finanzberatungsunternehmen als Freiberufler in der Regel durch einen Grundbezug finanziell abgesichert.

Schwieriger wird‘s, wenn du eine hundertprozentige Selbstständigkeit im Finanzbereich anstrebst. Gängig sind solche Modelle eher als reiner Berater, der auf Honorarbasis arbeitet. Wer allerdings Produkte vermitteln und Verträge abschließen will, wird in irgendeiner Weise vertraglich an den Produktanbieter gebunden sein. Insofern ist totale Unabhängigkeit in den meisten Fällen nicht gegeben. Zudem ist die Kundenakquise ohne ein Finanzdienstleistungsunternehmen im Hintergrund ungleich aufwendiger.

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