Start Allgemein Die Mietbürgschaft für Existenzgründer – Private vs. gewerbliche Bürgen

Die Mietbürgschaft für Existenzgründer – Private vs. gewerbliche Bürgen

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Die-Mietbuergschaft-fuer-ExistenzgruenderExistenzgründer möchten vor allem eines: Kosten sparen, wo es geht. Gerade wenn die finanzielle Decke geringfügiger ist und dennoch Investitionen in Immobilien und Geschäftsräume getätigt werden müssen stehen viele Pläne deswegen schon vorzeitig vor dem Aus. Doch das muss nicht sein, denn hier hilft eine Mietbürgschaft für Existenzgründer. Diese Bürgschaft ist so besonders, weil es die einzige Bürgschaft ist, die auch von Unternehmen gegenüber Unternehmen getätigt werden kann, zumindest sofern es die Miete betrifft.

Unterschiede zwischen einer gewerblichen und einer privaten Bürgschaft

Die private Bürgschaft ist weitestgehend nicht gesetzlich geregelt und kann, sofern sie sich in einem üblichen Rahmen befindet und der Bürge genügend Sicherheiten aufweisen kann, von jeder privaten Person gegenüber einem Unternehmer abgegeben werden. Eine gewerbliche Bürgschaft seitens eines Unternehmens gegenüber einem Unternehmen ist hingegen streng geregelt, bietet dem Existenzgründer im Gegenzug aber mehrere Möglichkeiten und Vorteile. Denn der Bürge ist selbstverständlich daran interessiert seine Bürgschaft auf möglichst sichere Beine zu stellen und wird dementsprechend sein Gegenüber genau begutachten und im Falle des Falles Hilfestellungen anbieten.

Wer bietet gewerbliche Mietkautionen an?

Die gewerbliche Mietkaution wird mittlerweile von unterschiedlichen Banken, Versicherungen und Organisationen angeboten. Mietkautionsbürgschaften für gewerbetreibende finden Sie zum Beispiel unter: mietkautionsbuergschaft.de. Wie die Details im Einzelnen beschaffen sind ergibt sich aus der jeweiligen Situation und dem jeweiligen Angebot heraus, dennoch gibt es ein paar gleichbleibende Unterschiede. Im Groben gilt die Unterscheidung zwischen einer Mietauktionsversicherung und einer Bankbürgschaft, die einen Mietausfall über mehrere Monate hinweg abdeckt. Welche der beiden mehr Vorteile bietet, hängt vom Einzelfall ab, aber die Vorteile liegen klar auf der Hand. Durch den Abschluss eines solchen Vertrages bleibt Liquidität im Unternehmen des Existenzgründers, und das nicht nur vor dem Abschluss eines Mietvertrages. Existenzgründer haben durchaus das Recht bestehende Verträge beizubehalten und bereits gezahlte Kautionen gegen die Vorlage eines entsprechenden Dokuments, dass die Absicherung der Miete belegt auszulösen und so weitere liquide Mittel zur Verfügung zu erhalten.

Unterschiede zwischen der Mietauktionsversicherung und der Mietbürgschaft

Die Mietkautionsversicherung und die Mietbürgschaft unterscheiden sich in wesentlichen Punkten, vor allem aber in ihren Auswirkungen voneinander. Der Abschluss einer Versicherung wird gerade für Existenzgründer häufig als die sinnvollere und leichtere Alternative geschildert, dennoch kann auch eine Bürgschaft durch die Bank steuerlich interessante Lösungen bieten. Auf die drei Faktoren Kreditlinie, Bonität und Liquidität konzentriert gibt es wesentliche Unterschiede zwischen den einzelnen Angeboten. Während Organisationen und Versicherungen hier wesentlich besser abschneiden, da ihre Versicherungen weder die Liquidität, die Höhe der Kreditlinie und die Verfügbarkeit und damit die Bonität beeinflussen, sind Banken aus kurzfristigen finanziellen Aspekten die schlechtere Wahl. Langfristig kann eine Bürgschaft allerdings steuerlich erfasst, und entsprechende Zahlungen und Verträge können durchaus Gewinn mindernd in der Steuererklärung angesetzt werden. Für Existenzgründer ist aber trotzdem die Versicherung interessanter, da Banken für ihre Bürgschaften meist eine hohe Bonität und große Sicherheiten als Voraussetzung verlangen. Diese können Existenzgründer bekanntlich nur selten bieten.

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