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Dresscode im Büro: Auch für Selbstständige wichtig

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richtige Businesskleidung

Endlich sein eigener Chef sein, endlich keine Vorschriften mehr befolgen müssen – und endlich am Arbeitsplatz das tragen, was man möchte. Ja, als Selbstständiger muss man durchaus keinen Dresscode befolgen, den andere vorschreiben – das allerbequemste Outfit, das man im eigenen Kleiderschrank findet, sollte aber dennoch nicht die erste Wahl sein. Wer schließlich erfolgreich sein will, muss auch durch sein äußeres Erscheinungsbild überzeugen können. Und dazu gehört auch, sich zumindest ein wenig im Dresscode-Dschungel auszukennen und sich diesem Dschungel ausreichend anzupassen.

„Kleider machen Leute“ – es ist einfach so
Wie oft hat man in seinem Leben schon den Ausdruck „Kleider machen Leute“ gehört? Wieso ist das insbesondere im beruflichen Umfeld nach wie vor so ein großes Thema? Die Antwort darauf könnte kaum einfacher ausfallen: weil es stimmt. Im Beruf bestimmt auch und gerade das äußere Erscheinungsbild, ob man als Geschäftsmann oder Geschäftsfrau ernst genommen wird oder nicht.

Neben einem gepflegten Äußeren gehört da die richtige Kleidung einfach mit dazu. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die richtige Kleidung – auch wenn man selbstständig ist – den beruflichen Erfolg enorm beeinflussen kann. Forscher von der California State University haben in einem praktischen Experiment nachweisen können, dass formelle Kleidung abstraktes und ganzheitliches Denken fördert – was sich wiederum im beruflichen Erfolg widerspiegelt.

Sollte man als Selbstständiger demnach jeden Tag zum klassischen schwarzen Anzug greifen, um dem Erfolg ein wenig auf die Sprünge zu helfen? Nicht unbedingt. Stattdessen bitte viel öfter Grau- und Blautöne aus dem Schrank holen. Schwarz eignet sich eher für hochoffizielle Termine und feierliche Anlässe am Abend. Wer in Sachen Mode generell etwas unsicher ist und ein wenig Unterstützung braucht, kann sich auch bequem online viel Inspiration holen – und zwar nicht nur in Bezug auf Businesskleidung.

Business Casual, Smart Casual, Casual – schön den Überblick behalten!
Zum Glück muss es nämlich nicht immer der klassische Anzug sein, damit man sich in der Businesswelt behaupten kann. Inzwischen existieren zahlreiche Abstufungen der formellen Kleidung, die man auch als sein eigener Chef unbedingt kennen sollte. Bei lockeren Businessveranstaltungen lautet der Dresscode häufig „Business Casual“. Manch einer wird sich da an die Zeiten vor seiner Selbstständigkeit und den Casual Friday im Büro erinnert fühlen.

Dabei sind das zwei völlig unterschiedliche Dinge: Beim Business Casual sollte man schon noch mit Anzug und Hemd zur Veranstaltung erscheinen – einzig die Krawatte darf im Büro bleiben. Statt Anzug wäre auch ein Sakko mit einer Stoffhose erlaubt. Eine Jeans dagegen, selbst in Kombination mit einem schicken Sakko, hat beim Business Casual nichts zu suchen – ähnlich wie beim normalen „Casual“-Look. Hierbei darf es in Sachen Kleidung zwar noch etwas lockerer sein als beim Business Casual, aber auch das im angemessenen Rahmen. Die Stoffhose darf man zum Beispiel gerne durch eine Baumwoll- oder Cordhose ersetzen. Obenrum darf es auch ein farbiges Hemd oder ein schickes Polo-Shirt sein.

Die größte Verwirrung kann, insbesondere bei Berufseinsteigern, die „Come as you are“-Vorschrift –auch „Smart Casual“ genannt – stiften. Da wird man von einer Partneragentur zu einem Geschäftsessen eingeladen und freut sich, dass man sich nicht extra dafür umziehen muss. Doch wer den ganzen Tag im Büro Jeans und Turnschuhe anhatte, muss leider genau das tun: sich umziehen. Denn dieser Dresscode bringt nur zum Ausdruck, dass man zu einem Termin direkt nach Büroschluss in seinem Anzug vom Tage (aber immerhin ohne Krawatte) kommen kann. Hier wird vom Gegenüber also fast das klassische Businessoutfit erwartet.

Zugegeben, am Anfang mögen die ganzen Vorschriften reichlich verwirrend klingen. Doch wer einmal den Dreh raus hat, wird nie wieder unangemessen gekleidet bei einem Geschäftstermin oder einer anderen geschäftlichen Veranstaltung auftauchen.

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