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Ein effizientes Reputationsmanagement steigert Ihren Ruf

Ein effizientes Reputationsmanagement steigert Ihren Ruf

Ein gutes Reputationsmanagement öffnet Ihnen Türen, die sonst vielleicht verschlossen bleiben, bindet Mitarbeiter und erregt die öffentliche, aber positive Wahrnehmung. Ihr guter Ruf ist nicht mit Geld zu bezahlen. Es handelt sich dabei um ein immaterielles Gut. Siebzig Prozent der deutschen Unternehmen werten ein gutes Reputations- Imagemanagement als unverzichtbares Marketinginstrument. Strategy & Marketing führte eine Umfrage unter 130 Führungskräften durch, deren Meinung aussagekräftige Rückschlüsse erlauben. 66 Prozent der befragten Manager geben an, diese Aufgabe bilde einen unverzichtbaren Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie. 77 Prozent führen diese Aufgabe auf der Ebene des Top-Managements durch. Reputationsmanagement schafft ein Gefühl der Zusammengehörigkeit (Wir-Gefühl) und fördert die Motivation der Mitarbeiter. 94,7 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen diese beiden positiven Effekte als wichtig für ihr Unternehmen an. Um ein effizientes Reputationsmanagement durchzuführen, setzen 93,1 Prozent das Internet ein, 90 Prozent lassen ihre Mitarbeiter regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen, 91,5 Prozent fördern ihre Mitarbeiter, Verbesserungsvorschläge einzureichen und 83,2 Prozent verlassen sich auf den Einsatz von Pressemitteilungen und Werbebroschüren.

Werden Sie zum Influencer

Im Baugewerbe messen die Unternehmer diesem Managementbereich keine so große Bedeutung zu, während die Dienstleistungsbranche ein kundenorientiertes Arbeiten als unerlässlich ansieht. Auffällig ist, dass erfolgreiche Unternehmen dem Reputationsmanagement einen größeren Stellenwert einräumen als weniger erfolgreiche Marktteilnehmer. Alle kundenorientierten Werbemaßnahmen sind geeignet, um eine dauerhafte Kundenbindung zu erreichen. In diesen Bereichen können Sie Kundenzeitschriften, regelmäßige Newsletter, Werbung per Couponing, Kundenclubs, erweiterte Produktgarantien und außergewöhnliche Serviceleistungen einsetzen. Ein guter Ruf ist ein Aushängeschild für jede Firma und kein Hexenwerk. Mit der richtigen Strategie werden Sie zum Experten, bauen Ihre Marke auf, positionieren sich auf dem Markt und werden zum sogenannten „Influencer“. Sie werden als renommiertes Unternehmen wahrgenommen und schaffen es idealerweise, Erfahrungen und Meinungen zu beeinflussen und neue Themen zu eröffnen. Gut aufgestellte Unternehmen überlassen ihr Reputationsmanagement ihrer Marketing-Abteilung oder betrauen externe Dienstleister mit der Umsetzung dieser Aufgabe. Zuerst müssen Sie sich jedoch fragen, welches Ziel Sie verfolgen. Was ist Ihr zentrales Anliegen, welches Wissen möchten Sie vermitteln? Welche Werte möchten Sie mit Ihrem Publikum teilen?

Visuelle Stilmittel

Haben Sie eine Marke geschaffen, lassen Sie Ihre Produkte durch eine Patent- und Markenanmeldung rechtlich schützen. Treten Sie im Social-Media-Bereich unter dieser Marke auf. Legen Sie alle Beiträge so an, dass Ihre Zielgruppe Sie sofort findet, wenn sie Ihren Namen in einer Suchmaschine eingibt und nicht ein Unternehmen, das irgendwo in Deutschland zufällig denselben Namen führt wie Sie. Sprechen Sie Ihre Zielgruppen regelmäßig durch Social Media und andere Werbekampagnen an. Damit sind Sie Ihr eigener Verleger. Alle diese Werbemaßnahmen müssen interessante Auskünfte über Ihr Unternehmen auf einen Blick bereithalten. Verfassen Sie regelmäßig Beiträge und schreiben Sie ehrlich, denn Ihre Kunden müssen sehen, dass Sie hinter Ihren Produkten und Dienstleistungen stehen. Engagieren Sie sich in Fachforen, diskutieren Sie mit anderen Teilnehmern und teilen Sie Ihr Wissen. Verwenden Sie verschiedene Content-Arten, indem Sie Info-Grafiken, Statistiken und Präsentationen veröffentlichen. Setzen Sie sich auch mit den Themen Slideshare, Potcast und Storytelling auseinander. Visuelle Mittel werden von den Zielgruppen eher wahrgenommen als geschriebene Beiträge. Zudem werden optisch aufgefrischte Beiträge in den sozialen Netzwerken eher geteilt. Daher sollten Sie vor allem Videoformate wie YouTube nutzen, um Ihr Wissen und Ihre Marke bekannt zu machen. Auf diese Weise bekommen Ihre Zuschauer einen persönlichen Eindruck von den Menschen, die hinter der Marke stehen. Ein gutes Beispiel ist die Werbekampagne der Wurstmarke „Rügenwalder Mühle“, die im Internet verschiedene Videos bereithält, mit denen sie „die Menschen hinter der Wurst“ vorstellt. Wenn Sie neben dem Film noch eine interessante Geschichte zu Ihren Produkten (Storytelling) erzählen, haben Sie alles richtig gemacht.

Achten Sie auf Ihren Ruf

Sowohl in der Online-Selbstvermarktung als auch bei der Werbung in den klassischen Bereichen ist es wichtig, seine Kontakte regelmäßig zu pflegen. Eine Vernetzung mit Experten ist sinnvoll, um von geteiltem Wissen zu profitieren. Jenseits der Online-Reputationspflege verbleiben die Teilnahme an Messen, Konferenzen, Kontaktpflege zu Kunden und Geschäftspartnern. Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Reputation, sowohl online als auch offline. Online ist es einfach, zu sehen, was andere über einen denken oder schreiben. Sie müssen Ihren Namen einfach in eine Suchmaschine eingeben und auf das Ergebnis warten. Eine Überprüfung in der „analogen“ Welt ist dagegen nicht so einfach. Verfolgen Sie die Branchennews, führen Sie Gespräche auf Messen und Konferenzen und überprüfen Sie regelmäßig den Rechtsstatus Ihrer gewerblichen Schutzrechte. Achten Sie darauf, ob Mitbewerber Ihre Marken- oder Patentrechte unrechtmäßig verwerten und Plagiate auf den Markt bringen. Behalten Sie darüber hinaus das wettbewerbsrechtliche Verhalten Ihrer Konkurrenten im Auge, denn Marktverhalten, dass gegen das Wettbewerbsrecht verstößt, verschafft Ihrer Konkurrenz Vorteile und kann Ihnen schaden, auch wenn Sie selbst nicht von dieser Handlung betroffen sind.

Fazit

Reputationsmanagement ist gleichzeitig eine Strategie zur optimalen Selbstvermarktung. Diese Aufgabe ist zeitintensiv und nicht nebenbei von einem Ihrer Mitarbeiter zu erledigen, dessen Stellenbeschreibung andere Hauptaufgaben vorsieht. Die Umsetzung dieser Aufgabe gehört in Ihre Marketingabteilung. Sollte Ihr Unternehmen sehr gut aufgestellt sein, können Sie es sich leisten, Ihr Top-Management in einer extra eingerichteten Abteilung oder externe Dienstleister mit dieser Aufgabe betrauen.

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