Start Allgemein Erfolgsstory Parship: Vom Start-up zum Branchenriesen

Erfolgsstory Parship: Vom Start-up zum Branchenriesen

0
TEILEN
Singlebörsen
Singlebörsen wie Parship und Co boomen, auch wenn sie erst in der Kritik standen.

Um die Jahrtausendwende begann der große Siegeszug von Online-Dating-Portalen und Singlebörsen langsam Fahrt aufzunehmen. Damals war die Partnersuche im Internet jedoch bei Weitem nicht so allgemein akzeptiert, wie es heute der Fall ist und einen Internetzugang, geschweige denn mobile Endgeräte besaßen noch lange nicht alle Verbraucher. Bereits im Jahr 2000 wurde die Parship GmbH als Start-up-Unternehmen gegründet und ist mittlerweile Deutschlands größte Partnervermittlung. Das Unternehmen ist seit dem 14 Februar 2001 online.

Schon frühe Erfolge

In den ersten Geschäftsjahren konnte Parship zahllose Erfolgsmeldungen verbuchen, der Jahresumsatz des Unternehmens belief sich im Jahr 2010 auf 55 Millionen Euro. Im Jahr 2011 wurde Parship zusammen mit 14 anderen Singlebörsen von der Stiftung Warentest getestet und hat als einziges Unternehmen das Gesamturteil GUT erhalten. Bis zum April 2015 war Parship Teil der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck und wurde dann vom Finanzinvestmentunternehmen Oakley Capital übernommen und gemeinsam mit der Plattform ElitePartner zur ParshipElite Group zusammengelegt. Seit September diesen Jahres hält die ProSiebenSat.1 Media SE 50% der Aktien der Parship Elitegroup.

Nach Angaben des Unternehmens ist das Verhältnis von Männern und Frauen bei Parship annähernd 50 zu 50. Neben Deutschland ist Parship im europäischen Raum zudem in Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz sowie in Spanien vertreten, einen mexikanischen Ableger gibt es auch. Das Geheimnis hinter der Partnervermittlung ist ein ausgeklügelter Algorithmus.

Matching-Algorithmen finden den passenden Partner

Dafür, dass sich Singles auch in potenzielle Partner verlieben, sind sogenannte Matching-Algorithmen verantwortlich. Jedes Mitglied füllt zunächst einen 80 Fragen umfassenden wissenschaftlichen Fragebogen aus, um die individuelle Partnerschaftspersönlichkeit des Nutzers herauszufinden. Die Partnerschaftspersönlichkeit besteht dabei aus 32 Merkmalen, die wichtig für eine harmonische Partnerschaft sind. Der Fragebogen bildet also die Grundlage für passende Partnervorschläge. Sobald der Matching-Algorithmus ein bestimmtes Verhältnis aus Gemeinsamkeiten und Ergänzungen verbindet, schlägt er Nutzer einander vor.

Kostenlose und Premium-Mitgliedschaften

Grundsätzlich ist das Angebot von Parship kostenlos. Dafür gibt es ein Profil, eine automatisierte Auswertung des Fragebogens, die Möglichkeit Profile anderer Mitglieder anzusehen sowie mit ihnen zu kommunizieren. Für eine Freitexteingabe und weitere Zusatzfunktionen muss allerdings eine kostenpflichtige Mitgliedschaft eingegangen werden. Viele scheuen vor einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft zurück, da sie befürchten in Abofallen zu geraten. Gebühren sind bei seriösen Partnervermittlungsunternehmen jedoch durchaus üblich, um auch eine entsprechende Qualität zu sichern. Folgender Link führt zu einem ausführlichen Test, indem man sehen kann, wie Parship im Vergleich zu Konkurrenzanbietern abschneidet.

Mobile Nutzung legt zu

Plattformen wie Parship werden immer intensiver genutzt. Jedes zweite Login bei Parship erfolgt bereits auf einem mobilen Endgerät. In einer Welt, in der immer weniger Zeit bleibt, um einen Partner zu finden, bietet es sich an auch unterwegs die Zeit zu nutzen. Parship ist ein Beispiel für ein Unternehmen, das es vom Start-up zum Großunternehmen geschafft hat. Unternehmenserfolg ist immer nur dann möglich, wenn Kunden den Service auch nutzen und das Angebot annehmen. Hier zeigt sich wieder, dass eine simple Idee, wie Partnervermittlung auf das Internet zu transferieren ausreicht, um ein erfolgreiches Unternehmen auf die Beine zu stellen, wenn man die Idee nur konsequent verfolgt.

Bewerte diesen Artikel doch!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT