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So erreicht man seine Ziele im Beruf

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So-erreicht-man-seine-Ziele-im-BerufWer kennt das nicht, erinnert man sich an seine Schulzeit zurück, gab es da immer diese besonderen Überflieger, denen das Lernen und gute Noten scheinbar mühelos im Vorbeigehen ohne großen Einsatz zuflogen. Solche Kollegen kennen wir auch in unserem beruflichen Umfeld, im Stillen beneiden wir sie, was wir nach außen natürlich nicht zugeben. Wir fragen uns jedoch, warum diese Kollegen scheinbar mühelos ihre Ziele erreichen, während wir selber den Eindruck haben, dass wir auf der Stelle treten und nicht vorankommen. Liegt es einfach nur ganz lapidar daran, dass diese Überflieger zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sind, also nicht an ihren Talenten und ihrer Intelligenz? Schön wäre es ja, dann brauchten wir uns selbst nicht auf den kritischen Prüfstand zu stellen.

Diese beneideten Kollegen sind manchmal gar nicht solche Überflieger wie wir annehmen. Sie haben meistens eine andere Weise, die Dinge anzugehen wie wir. Sie gehen ihre Ziele systematisch und rational an. Der erste Schritt, seine Ziele umzusetzen und zu erreichen besteht in der Erkenntnis, dass Wünsche und Ziele in manchen Fällen zwei Paar Schuhe sind. Ziele spiegeln unsere Wünsche wider, und um diese zu erreichen, müssen wir konkrete Handlungen unternehmen. Fragen Sie sich wie wichtig Ihnen ein bestimmtes Ziel ist, das Sie umsetzen möchten. Ist der Wunsch dahinter eher stark oder schwach ausgerichtet? Ein schwacher Wunsch wird auch schwach umgesetzt und ist mitnichten dazu geeignet, zum Ziel zu gelangen.

Schließen Sie einen Vertrag mit sich selbst

Konzentrieren Sie ihre Energien nur in die Umsetzung wirklich notwendiger und wünschenswerter Ziele. Stellen Sie sich eine konkrete Situation vor, die Sie erreichen möchten. Ist das Ziel eine Beförderung, ein Dienstwagen, der Abschluss einer beruflichen Fortbildung oder einfach ein verbessertes Arbeitsverhältnis zu einem Kollegen? Stellen Sie sich vor, wie diese Situation aussehen wird, wenn Sie an Ihrem Ziel angekommen sind. Denken Sie auch daran, dass eine Beförderung nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile mit sich bringen kann. Ist der Dienstwagen wirklich so wichtig, als dass Sie all ihre Energien dazu einsetzen, diesen auch zu bekommen? Welche Chancen haben Sie, wenn Sie Ihre Fortbildung abgeschlossen haben? Machen Sie sich konkrete Notizen über diese Situation und erstellen Sie einen Handlungsplan. Es gibt nicht den einen Königsweg, sondern viele Wege, die nach Rom führen. Mit dieser Herangehensweise erkennen Sie Stolpersteine, die Ihren Weg zum Ziel behindern.

Realistische Ziele

Achten Sie darauf, dass diese Ziele realistisch sind. Viele Arbeitnehmer mit konkreten Wünschen verschwenden ihre Zeit und Energie auf Ziele, die sie, objektiv betrachtet, aus verschiedenen Gründen nicht erreichen können. Die Gründe dafür sind vielfältig. Bestimmte Hierarchien, vorherrschende Situationen und Sympathien verhindern die begehrte Beförderung. Überlegen Sie sich, ob Sie realistisch betrachtet, der richtige Kandidat für diese angestrebte Stellung sind. Seien Sie nicht enttäuscht und neidisch, wenn ein Kollege anstatt Sie befördert wird. Vielleicht liegt es nicht an Ihrer Persönlichkeit oder daran, dass sich der Kollege bei den Vorgesetzten lieb Kind gemacht hat. Objektiv betrachtet ist er vielleicht aufgrund seiner beruflichen Fachkenntnisse und seiner Ausbildung der geeignete Mann für diese Stelle.

Haben Sie sich ein realistisches Ziel gesteckt, machen Sie regelmäßig Statusupdates und setzen Sie Meilensteine. Prüfen Sie, ob Sie die Zwischenstationen zu ihrem Endziel erreichen. Freuen Sie sich über erreichte Ziele und prüfen Sie bei Abweichungen oder Rückschritten den Grund dafür und korrigieren Sie diesen Rückstand. Sie müssen nicht gleich mit hochgesteckten Berufszielen beginnen, üben Sie auch in Ihrem privaten Umfeld. Fangen Sie mit Kleinigkeiten an, hinter denen Ziele stecken, die Sie leicht erreichen können. Nehmen Sie sich vor, mehr Sport zu treiben, zu lesen oder einfach mal vernachlässigte Freunde regelmäßig anzurufen und die Beziehungen mit ihnen wieder aufzufrischen.

Fazit

Wichtig ist, dass Ihnen die zu erreichenden Ziele am Herzen liegen. Sie müssen realistisch sein, es nützt nichts, wenn Sie Ihre Zeit und Energie auf Ziele richten, die Sie aufgrund einer vorherrschenden Situation von vorneherein nicht erreichen können. Diese unerreichbaren Wünsche verursachen lediglich Frust oder Neid. Stellen Sie sich objektiv und selbstkritisch auf den Prüfstand. Überlegen Sie, welche Stärken und Schwächen Sie haben, die Sie darin unterstützen ihr Ziel zu erreichen beziehungsweise Sie auf Ihrem Weg dorthin behindern. Erstellen Sie einen Masterplan, setzen Sie sich Zwischenziele, arbeiten Sie in kleinen Schritten. Freuen Sie sich, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben aber seien Sie bei Rückschlägen nicht enttäuscht, beim nächsten Mal klappt es ganz bestimmt.

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