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Firmengründung nach dem Studium – nur was für die Mutigsten?

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Firmengründung nach dem Studium

Schule, Studium, Existenzgründung, Erfolg – viele junge Menschen träumen von der verheißungsvollen Biographie, an deren Höhepunkt man das lang erhoffte Startup ins Leben ruft und sich selbst sein eigener Chef sein kann. Doch leider verbirgt dieser Weg in allen seinen Stationen auch enorme Hürden. Das wissen in erster Linie jene Gründer, die es bis zum gewünschten Ziel geschafft haben ohne zu stolpern. Der folgende Artikel verrät, wo welche Gefahren lauern und wie man sie umgehen kann.

Erfolg im Studium

Gute Abitur-Leistungen in Ehren, aber was für die berufliche Welt wirklich zählt, ist die Wahl des Studiums und dessen erfolgreicher Abschluss. Denn dieser Teil des Lebenslaufs setzt die eigenen Spezialisierungen fest und macht den Absolventen zu einem ganz individuellen Profi in seinem Fach. Logischerweise entscheidet dieses Fachwissen in den meisten Fällen über die Art des Unternehmens, das später auch gegründet werden soll. Soweit so gut.

Doch leider ist die deutsche Hochschullandschaft nicht für jeden zu 100% zugänglich. Will heißen? Die erste Hürde liegt oft schon darin, überhaupt den eigenen Wunschstudiengang aufnehmen zu können, da manchmal sehr strenge Aufnahmekriterien über die Zulassung entscheiden. Wer hier auf Anhieb keinen Erfolg hat, sollte nicht sofort den Kopf hängen lassen. Meistens muss man etwas hartnäckiger sein. So kann beispielsweise auch eine Studienplatzklage zum Ziel führen, bei der man sich von einem Fachmann unterstützen lässt.

Am Anfang steht die Idee

Ist der Abschluss in der Tasche kann es losgehen. Es mag im ersten Moment verwunderlich klingen, aber im Grunde ist der Zeitpunkt nach Beenden des Studiums recht gut geeignet für eine Firmengründung. Meist halten sich finanzielle wie familiäre Verpflichtungen noch im Rahmen. Dazu kommt, dass der Ehrgeiz und die Motivation gerade bei jüngeren Menschen noch deutlich höher sind als bei älteren Unternehmensgründern. Uni-Absolventen müssen für ihren Traum keinen Job aufgeben und können sich mit voller Hingabe ihrem Startup widmen. Die Geschäftsidee sollte jedoch bis ins kleinste Detail überlegt sein. Man sollte sich fragen:

  • Ist das Konzept tragfähig und bin ich/sind wir gänzlich überzeugt davon?
  • Wie groß ist der Bedarf für die Idee?
  • Wie ist die Zielgruppe konstituiert?
  • Braucht der Markt noch einen weiteren Anbieter in diesem Sektor?
  • Wie agieren die Mitbewerber?
  • Welche persönlichen Eigenschaften benötigt man als Leiter eines Unternehmens?

Vorsicht vor den Stolperfallen

Man sollte stets im Hinterkopf behalten: Am Anfang ist der Gründungsprozess kein Zuckerschlecken. Urlaub, Wochenende oder Freizeit werden deutlich in den Hintergrund treten. Wer nicht das benötigte Maß an Durchhaltevermögen mitbringt, wird schnell an seine Grenzen stoßen. Fehlende Orientierung und Kontakte sowie mangelnde Berufserfahrung lassen viele junge Gründer die Flinte oft vorschnell ins Korn werfen, deshalb sollte man sich im nötigen Geduldsmaß üben. Jeder erfolgreiche Gründer weiß: Nichts klappt auf Anhieb. Und das ist auch nicht unbedingt schlimm, denn die Maxime lautet „Aufstehen und weitermachen!“.

Die richtige Strategie finden

Bei einer Existenzgründung sind so viele Dinge zu beachten, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Nur ein strukturiertes Vorgehen verspricht Erfolg. Zunächst sollte fixiert werden wie viel Geld für was gebraucht wird. Neben dem Kapital, das für die Erstausstattung und die Lizenzen aufgewandt wird, müssen Fixkosten, Produktionskosten und Personalkosten miteinkalkuliert werden. Gründer schließen oft auch gewisse Versicherungen ab, um dem Betrieb und der eigenen Existenz eine Stütze zu geben.

Man sollte dem täglichen Arbeitsablauf frühzeitig eine konstante Ordnung zuschreiben. Dazu gehört am Anfang auch eine große Portion Werbung. Je nach Branche muss ein spezifischer Marketingplan erstellt werden, der das Unternehmen zielgruppenabhängig bekannter macht. Natürlich darf man stolz auf das Erreichte sein, aber dennoch sollte man Hilfe und Beratung von außen zulassen. Gerade für Gründer gibt es ein großes Angebot optimaler Strategien. Erfahrene Startup-Experten wissen oft besser, in welche Richtung die Weichen gestellt werden müssen und was für den gewünschten Erfolg zu tun ist.

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