Start Allgemein Hanf als Baustoff – die vielen Anwendungsbereiche in der Wirtschaft

Hanf als Baustoff – die vielen Anwendungsbereiche in der Wirtschaft

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Hanf als Baustoff

Dass Hanf schon vor Jahrtausenden sowohl als Rauschmittel genutzt wurde und auch gleichzeitig als Grundstoff für verschiedene Zwecke, weiß man mittlerweile. Doch besonders in der heutigen Zeit kann dieser durch und durch natürliche Rohstoff aus der Natur noch wesentlich mehr und wird immer häufiger eingesetzt. Als Baustoff jedoch gewinnt Hanf derzeit einen wahren Boom und selbst zwiespältig gestimmte Gesellen können dem ökologisch wertvollen Naturprodukt immer mehr Positives abgewinnen. Hanf als Baustoff ist in und besonders bei Menschen, denen Nachhaltigkeit und Natürlichkeit wie eben auch ökologisches Handeln und Tun wichtig sind, setzen auf diese neue Art der Baustoffverwendung.

Hanf und Lehm

Schon vor Jahrhunderten verwendeten die Menschen Hanf und Lehm als Baustoff für den Hausbau und dem Errichten und Abdichten ihrer Hütten. Als Wärmedämmung und Isolierung wie auch als Schallschutz wurde Hanf als Baustoff aus der Natur dabei verwendet. Dass der Hanf allerdings heute einen wahren Boom an Anerkennung und Nachfrage als natürlicher Baustoff erfährt, ist schon recht einzigartig. Hanf ist ein Alleskönner und in Bezug auf Ökologie, Ressourcenerhaltung und auch Schonung. Sowie auch einen ganz umweltschonenden und vor allem für uns äußerst gesunden und schadstoffarmen Baustoff für den Hausbau nutzen zu können, ist für viele ein großer Gewinn in Richtung Zukunft und wegweisender Fortschritt. Weg von Schadstoffen und Materialien, von denen man erst nach vielen Jahren und gar Jahrzehnten erfährt, dass sie hochgiftig und gesundheitsschädigend sind. Nimmt man den Baustoff Asbest als Beispiel aus der Vergangenheit. Hanf ist Natur pur und das zu 100 Prozent. Mehr Wissenswertes und Informatives bezüglich Hanf als Baustoff, erfährt man auch ganz gut hier .

Hanf ist robust

Der äußerst langlebige Baustoff Hanf, ist enorm widerstandsfähig und äußerst hart und fest. Somit trägt er schon die zwei wesentlichen Aspekte in Bezug auf bauphysikalisches Know-how in sich. Denn beim Hausbau jeglicher Art und Weise ist die Dynamik wichtig, die die einzelnen Dämmwerte und geringen Temperaturleitwerte in den Idealbereich katapultieren. Dabei ist es egal, ob es sich um die optimale Wärmespeicherung und Wärmedämmung handelt. Oder auch die Norm des Schallschutzes und des Trittschallschutzes erfüllen und ebenso aber auch allen Kriterien gegenüber der heutigen Brandschutzverordnungen genügen. Mit Hanf als natürlichem Baustoff können alle derzeitigen Anforderungen im Hausbau eingesetzt und erfüllt werden. Die Hanffaser an sich ist grundlegend bei optimalen Bedingungen über viele Jahrzehnte hinweg ergiebig wie äußerst widerstandsfähig und extrem langlebig. Dazu kommen die sehr guten Eigenschaften aus der Sicht der gesundheitlichen Anwendungsform und der geringen Schadstoffbelastungen. Die Grundqualität nimmt keinen Schaden und verändert weder Form noch Gestalt und Kern. Als zuverlässiger und gesunder Baustoff für den Hausbau also ideale Voraussetzungen.

Der hohe Verarbeitungskomfort von Hanf als Baustoff macht das Material zu einem perfekten Stoff beim Hausbau, denn die Fasern können bequem und ohne gesundheitsgefährdende Stoffe im Haus verbaut werden. Hanf kann auch bauphysikalisch hervorragend verwendet werden, da die Hanffaser als Dämmstoff mit allen diffusionsoffenen Baustoffen, wie Mauerwerk oder auch Holz, verbunden werden kann. Sämtliche Langzeitschäden an Häusern, wie der berüchtigte Hausschwamm, können mit Baufasern aus Hanf auf diese Weise vermieden werden. Im Brandschutz hat Hanf weitere klare Vorteile, denn die Faser gilt als schwer brennbar und ohne toxische Schwelgasentwicklungen, einmal abgesehen von den üblichen Rauchgasen. Auch die Gefahr des Kamineffektes wird mit Hanf als Baustoff verhindert.

Der Hanffilz, der aus der Rohfaser Hanf hergestellt wird, kann sehr gut zur Trittschalldämmung eingesetzt werden und hat den weiteren Vorteil, dass die Hanffasern die Raumluftfeuchtigkeit in hohem Maße regulieren. Der Schallschutz, der beim Hausbau heute enorm wichtig geworden ist, kann mit den Produkten aus der Hanffaser die Raumakustik sehr positiv beeinflussen. Die Schallausbreitung kann je nach Bedarf in alle Richtungen in den Wänden so gelenkt werden, dass Lärm von außen gedämpft wird oder auch Lärm innerhalb des Hauses auf allen Ebenen stark verringert werden kann. Ein weiterer interessanter Aspekt der Hanffaser ist die Tatsache, dass Schädlinge, wie Mäuse oder Käfer, den Hanf als großes Hindernis sehen, denn die Hanffaser ist für diese Tiere nicht futterrelevant und somit gibt es keinen Grund für sie in das Haus einzudringen.

Hanf wächst schnell und fast überall, braucht nicht viel Wasser und nur wenig Dünger. Aus Hanf werden heute schon viele Produkte wie Kleidung, Öle und Papier hergestellt und erfolgreich verkauft. In der Bauwirtschaft hat sich Hanf noch nicht ganz durchgesetzt und ist mit einem Marktanteil von 7 Prozent eher weiter unten anzusiedeln. Obwohl Hanf als ökologischer Baustoff vieles zu bieten hat und zum Beispiel Hanfstengel und alle Teile der Pflanze einem Baugemisch aus Beton und Mörtel beigemischt werden können, hält sich die Hanffaser noch im Hintergrund unter den modernen Baustoffen. Die Vorbehalte in den europäischen Ländern gegenüber der Hanfpflanze als Baustoff sind völlig haltlos und nur schwer nachvollziehbar. Das Multitalent Hanf ist ein nachwachsender Rohstoff im Bereich der modernen Wärmedämmung und kann völlig unproblematisch verwendet werden. Natürlich spielt der Preis eine Rolle, denn energieintensive, aber günstige Baumaterialien, wie Styropor oder andere chemische hergestellte Kunststoffe, bestimmen den Markt und damit die Entscheidungskraft der Konsumenten und Hausbauer. Die Vorteile der Hanffaser, vor allem im Hinblick auf die Qualität, die Langlebigkeit und die ökologische Bilanz, sind so deutlich zu sehen, dass man den Baustoff Hanf in Zukunft vor allem wettbewerbsfähig machen muss, damit er sich durchsetzen kann.

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