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Ihr Werbebrief aus psychologischer Sicht

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Ihr Werbebrief aus psychologischer SichtWerbung basiert zum großen Teil auf Psychologie. Lösen Sie das Geheimnis, was im Kopf Ihrer Leser vor sich geht, und Sie wissen, wie Werbestrategen erfolgreich ihre Produkte und Dienstleistungen vermarkten Ihre Werbebotschaft muss so stark formuliert sein, dass Ihre Kunden schon beim ersten flüchtigen Überfliegen wissen, was Sie Ihnen sagen möchten. Ihr Werbebrief muss das Kopfkino Ihrer Leser in Gang bringen. Mit der Wahrnehmung von Informationen läuft eine große Anzahl von Prozessen in unserem Gehirn ab und der Körper ist bei der anschließenden Verarbeitung behilflich. Bei der Verarbeitung von Informationen greifen wir teilweise auf geerbte und teilweise auf erlernte Prozesse zurück.

Wie gestalten Sie Ihren Werbebrief so optimal, dass er Aufmerksamkeit erregt?

Orientieren Sie sich an dem optimierten Einsatz psychologischer Erkenntnisse. Ihre potentielle Zielgruppe achtet darauf, was wichtig für sie ist. Beim Lesen Ihrer Werbebotschaft sucht sie sowohl unbewusst als auch gezielt nach ihren individuellen Vorteilen. Sie teilt Ihren Werbetext in wichtige und unwichtige Informationen ein. Nach diesem Informationsschema formulieren Sie Ihren Werbetext so, dass Ihre potentiellen Kunden mit wenigen Worten, Begriffen, Sätzen und Redewendungen ihren Vorteil erkennen. Bei diesem Verarbeitungsprozess ist jedoch nicht ausschließlich unser Gehirn, sondern auch unser Sehsystem beteiligt. Unser Sehfeld ist generell eingeschränkt und nicht in der Lage, alle Informationen auf den ersten Blick zu verarbeiten. So nehmen Ihre Leser zuerst nur einen Ausschnitt Ihrer Werbebotschaft wahr. Die meisten Leser halten Dokumente ungefähr eine Armlänge von sich entfernt. Innerhalb dieser Entfernung verfügt der zentrale Sehbereich über einen Durchmesser von zwei bis drei Zentimetern. Innerhalb dieses Bereiches nehmen wir Farben wahr, jedoch keine Formen, Kontraste und Umrisse. Diese werden ausschließlich am Rande, außerhalb des zentralen Blickfeldes wahrgenommen. Unser Gehirn stellt alle Informationen zu einem einheitlichen Bild zusammen.

Ihre Leser tasten den Werbetext zuerst grob ab und konzentrieren sich anschließend auf die Feinheiten. Ihr Blick bewegt sich von einem Punkt zum anderen. Der erste Eindruck ist da, und dieser muss entscheidend sein, denn eine zweite Chance gibt es oft nicht. In diesem Moment meldet das Gehirn, ob der Inhalt interessant ist oder nicht. Ihre Leser entscheiden darüber, ob Ihre Werbebotschaft in der Lage ist, diese Leseschwelle zu überwinden und ihr weiteres Interesse zu wecken. Sind Sie bis zu diesem Punkt gekommen, befassen sich Ihre Leser ausführlich mit Ihrem Text und nehmen dessen Inhalt und Zusatzinformationen bewusst wahr. An dieser Stelle setzen Sie Ihre Bemühungen fort, denn Sie müssen nicht nur überlegen, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden auf sich ziehen, sondern auch, wie Sie in Erinnerung bleiben. Zwei beliebte Methoden sind die Wiederholung und die Konditionierung. Senden Sie Ihren potentiellen Kunden in angemessenen Zeitabständen erneute Werbebotschaften, die Sie immer ein bisschen verändern, damit sie nicht langweilig werden. Kontinuierliche Wiederholung führt zum Erfolg, beruht jedoch auf reiner Lernpsychologie, wobei der von Ihnen gewünschte Imageerfolg ausbleibt. Diesen erreichen Sie, indem Sie an die Emotionen Ihrer Leser appellieren.

Als Werbegrundlage eigenen sich Humor, sinnliche Reize, schöne Bilder, kurz, alles, was das Kopfkino Ihrer Leser in Gang bringt. Verwenden Sie eine gesunde Mischung und bieten Sie Ihren potentiellen Kunden ein positives Erlebnis beim Lesen Ihrer Werbebotschaft. Ein weiteres Werbemodell ist die Konditionierung. Mit dem Erwerb Ihrer Produkte versprechen Sie Ihren Kunden Vorteile, eine Belohnung und ein positives Erlebnis. Wichtig ist jedoch, dass der versprochene Erfolg in der realen Situation auch wirklich eintritt, denn bei einem Misserfolg, also dem Ausbleiben der versprochenen Belohnung, wendet sich Ihre potentielle Zielgruppe von Ihnen ab. Gerne werden auch berühmte Persönlichkeiten wie Sportler, Schauspieler oder Musiker für die Werbung benutzt, um der Zielgruppe die eigenen Produkte schmackhaft zu machen. Diese bekannten Persönlichkeiten nutzt die Werbung als Vorbild mit einer Modellfunktion, der wir gerne folgen. Wer möchte nicht gerne dasselbe Parfüm benutzen wie ein schönes Topmodell, den gleichen Wagen fahren wie der erfolgreiche Rennfahrer oder dieselbe Investmentstrategie verfolgen wie der weltberühmte Fußballer? Alle diese „Werbemodelle“ versprechen uns, dass wir genauso schön, erfolgreich, reich und attraktiv werden wie sie, wenn wir nur die von ihnen beworbenen Produkte benutzen.

Werbestrategien im Überblick

AIDAS steht für attention, interest, desire, action und satisfaction)

Gehen Sie mit diesen gezielten Schritten vor:

1. Gewinnen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer potentiellen Zielgruppe
2. Wecken Sie das Interesse an Ihren Produkten
3. Wecken Sie den Kaufwunsch Ihrer zukünftigen Kunden
4. Veranlassen Sie Ihre Zielgruppe zum Handeln, zum Produktkauf
5. Bestätigen Sie Ihre Kunden mit positiver Nachkauf-Werbung und danken Sie Ihnen für den Erwerb Ihrer Produkte.

Vier mal P steht für picture, promise, prove, push

1. Verwenden Sie bildliche Darstellungen
2. Geben Sie reale Versprechen
3. Beweisen Sie mit guten Produkten, dass Sie Ihre Versprechen halten
4. Veranlassen Sie Ihre Kunden zum Handeln, dem Produktkauf

USP steht für unique selling proposition

Verwenden Sie einschlägige und leicht verständliche Argumente.

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