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Kundenbindung als Umsatzstabilisator – Ideen für Gründer

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Kundenbindung als Umsatzstabilisator – Ideen für GründerWer ein Unternehmen gründen möchte, tut dies im Normalfall mit einer Gewinnerzielungsabsicht. Doch Umsätze und damit auch Gewinne lassen sich nur dann erzielen, wenn genug zahlende Kunden den Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens vertrauen. In diesem Zusammenhang kommt die Kundenbindung ins Spiel, denn verschiedene Studien haben laut einer Vorlesungszusammenfassung auf lgh.de ergeben, dass Kundenbindung unter dem Strich deutlich günstiger ausfällt als die Neukundengewinnung. So war mit einer Erhöhung der Stammkunden um 5% eine Gewinnsteigerung zwischen 25 und 85% möglich. Doch wie lässt sich die Kundenbindung richtig umsetzen? Genau diese Frage möchten wir in unserem Ratgeber etwas genauer klären.

Die beste Kundenbindung ist ein guter Service

Auf Handelswissen.de wird eine Umfrage vom Deutschen Kundenbarometer zitiert, nach der Kundenabwanderungen vor allem folgende unternehmensinterne Gründe haben:

  • Gleichgültigkeit der Verkäufer (33%)
  • Wiederholte Fehler (21%)
  • Ungenügende Auskünfte (13%)
  • Unhöflichkeit (11%)
  • Mangelhafter Kundendienst (8%)
  • Zu hohe Preise (3%)

Dies zeigt eindeutig, dass die Kundenbindung bereits in der Zusammenarbeit beim ersten Kauf anfängt. Präsentiert sich ein Unternehmen höflich, kompetent und zuvorkommend, ist der erste Schritt zur Kundenbindung bereits getan. Die Preispolitik spielt dabei oftmals eine eher untergeordnete Rolle.

Kundenbindung durch Kundenkarten – ein wirksames Instrument

Neben einem guten Service lässt sich die Kundenbindung natürlich noch durch entsprechende Programme steigern. In den letzten Jahren haben sich diesbezüglich Kundenkarten immer mehr durchgesetzt. Durch individuell gestaltete Kundenkarten mit passenden Rabatt- und Bonusprogrammen haben Unternehmen laut allaboutcards.biz nämlich die Möglichkeit, ihre Kunden für deren Treue zu belohnen. Folgende Ideen sind dabei denkbar:

  • Spezielle Rabatte für Inhaber einer Kundenkarte
  • Besondere Produkte, die zunächst nur für Karteninhaber möglich sind
  • Exklusive Betreuung für besonders treue Kunden
  • Zusätzliche Rabatte durch Kooperationen mit Partnerunternehmen
  • Einladungen zu speziellen Events für Stammkunden

Auch wenn finanzielle Vorteile für Stammkunden bei Kundenkarten durchaus eine Rolle spielen, steht auch der Aspekt der Exklusivität im Vordergrund. Die Kunden möchten für Ihre Treue wertgeschätzt werden und das Gefühl haben, vom Unternehmen auch als etwas Besonderes betrachtet zu werden. Dies kann sich beispielsweise auch in spezieller Kulanz oder einen besonders schnellen Kundendienst niederschlagen.

Mit einem CRM die Kundenbindung weiter festigen

Ein weiterer Schritt in Richtung Kundenbindung ist die Implementierung eines Kundebeziehungsmanagements (CRM) im Unternehmen. Dieses bringt vor allem folgende Vorteile mit sich:

  • Informationen über Kunden können für individuelle Werbung genutzt werden
  • Kunden lassen sich je nach Persönlichkeit mit passgenauen Angeboten versorgen
  • Der Kundenservice kann ebenfalls auf die individuellen Bedürfnisse einzelner Kunden abgestimmt werden

Somit lässt sich ein CRM aktuell als eine Art Königsweg in punkto Kundenbindung bezeichnen. Indem ein Unternehmen seine Kunden besser kennenlernt, kann es natürlich auch bessere deren Wünsche und Anforderungen verstehen.

Fazit

Ohne Kundenbindung kann ein Unternehmen heute kaum lange überleben. Aus diesem Grund ist es wichtig, diesen Aspekt möglichst früh anzugehen. Da die Bindung von Stammkunden deutlich günstiger ausfällt als die Neukundengewinnung, lässt sich das Budget noch zielgerichteter nutzen. Ob guter Service, Kundenkarten oder letztlich ein CRM – mit dem richtigen Mix aus passenden Maßnahmen kann das Umsatz- und Gewinnpotenzial einer Firma deutlich gesteigert werden.

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