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Mit Social Media Marketing zum Erfolg 2.0

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Wer heutzutage mit einem neuen Produkt oder einem neuen Service auf den Markt kommen möchte, kommt an Social Media Marketing nicht mehr vorbei. Zumindest eine Facebook-Seite gehört heutzutage selbst für kleine, regionale Unternehmen zum guten Ton. Wer die junge Zielgruppe erreichen will und gerne visuelle Inhalte teilt, der sollte zusätzlich Instagram nutzen. Weitere Plattformen wie Pinterest, YouTube oder Twitter bieten noch weitere Möglichkeiten, bestimmte Zielgruppen anzusprechen und das eigene Unternehmen im besten Licht darzustellen.

Jede Plattform hat ihre eigene Funktionsweise und ihre eigenen Besonderheiten. Mit diesen sollte man sich vertraut machen, bevor mit dem Marketing via Social Media überhaupt begonnen wird. Denn ohne das entsprechende Know How und eine passende Strategie kann der Schuß auch noch hinten los gehen. Schließlich tummeln sich auf den Plattformen nicht nur potenzielle Kunden, sondern auch Kritiker sowie die Konkurrenz. Nur wer souverän und professionell auftritt, hat eine Chance, die sozialen Netzwerke zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Die 5 wichtigsten Plattformen

Facebook: Die von Mark Zuckerberg gegründete Plattform gilt als die Mutter aller sozialen Netzwerke. Gestartet als Freunde-Netzwerk an der Universität Harvard, ist Facebook mittlerweile eines der mächtigsten Unternehmen der Welt. 2,32 Milliarden aktive Facebook-Nutzer gibt es weltweit, also mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung. Das durchschnittliche Alter eines Facebook-Nutzers liegt bei 33 Jahren.

Als Unternehmen kann Facebook dazu genutzt werden, regelmäßige Updates zu posten und Kunden zu informieren. Beliebt ist Facebook bei Unternehmen auch als Werbeplattform, indem sie dort bezahlte Anzeigen platzieren können, die dann bei ausgewählten Nutzern in den Feed eingespielt werden. Um diese Werbung zu platzieren, braucht es nicht viel. Über den Business Manager lassen sich die eigene Zielgruppe auswählen, die die Werbeanzeigen angezeigt bekommen soll. Für bestimmte Werbeinhalte gilt es bestimmte Regeln zu beachten.

Möchte man Wahlwerbung platzieren, muss ein strenges Prüfungsverfahren durchlaufen werden. Auch muss zum Beispiel die Werbung eines Glücksspielanbieters dem geltenden Recht des Landes entsprechen, in dem die Werbung ausgespielt wird. In Deutschland etwa werden bezüglich der rechtlichen Lage für diese Branche im Sommer stark positive Veränderungen erwartet. Bestimmte Werbung  wie etwa für Tabak kann bei Facebook gar nicht platziert werden. Wer

  • ein Haarshampoo anbietet,
  • Sneaker verkauft
  • oder ein neues Restaurant bewerben möchte,

der kann seine Werbeanzeigen im Normalfall bei Facebook problemlos schalten.

Instagram: Diese Plattform wurde im Jahr 2012 von Facebook gekauft. Die App hat in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erfahren und ist besonders bei jüngeren Leuten äußerst beliebt. Das Durchschnittsalter der Instagram-Nutzer ist vier Jahre jünger als bei Facebook und liegt somit bei 29 Jahren.

Instagram hat seinen Hauptfokus auf visuelle Eindrücke und die Postings sind deutlich bildlastiger als bei Facebook. Instagram-Storys sind eine praktische Ergänzung, um als Unternehmen das eigene Markenbild zu formen. Über Instagram können viele Einblicke in eine Firma gegeben und das eigene Produkt in eine bestimmte Markenwelt eingerückt werden. Nicht nur das Bewerben der eigenen Produkte oder Dienstleistungen ist möglich, sondern auch die Präsentation als attraktiver Arbeitgeber im Rahmen des Employer Brandings. Um Werbeanzeigen auf Instagram zu schalten, führt der Weg ebenfalls über den Facebook Business Manager. Dadurch, dass die beiden Plattformen zusammengehören, gelten auch dieselben Regeln für Werbung.

Eine beliebte Alternative zu organischen Postings und bezahlten Werbeanzeigen ist das Marketing mit Influencern. Influencer sind Personen, die eine hohe Reichweite auf der Plattform haben. Unternehmen können die Werbung auf ihren Kanälen einkaufen und ihr Produkt somit direkt in der Zielgruppe platzieren. Stellt ein Influencer ein Produkt oder eine Dienstleistung vor, schafft das Vertrauen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Abonnenten ebenfalls den Kauf tätigen. Um Influencer Marketing zu betreiben, empfiehlt es sich, sich mit einer Agentur zusammenzutun. So erhält man nicht nur die Expertise der Profis, sondern auch den Zugang zu den Influencern aus den verschiedenen Zielgruppen.

Twitter: Twitter ist ein Kurznachrichtendienst. Was bei Instagram das Bild ist, ist bei Twitter der Text. Kurze Meldungen, prägnant und mit Hashtags versehen, ermöglicht den Kontakt mit der Zielgruppe. Als Werbeplattform dient Twitter häufig eher unterstützend. Für Unternehmen kann es aber durchaus sinnvoll sein, die neuesten Entwicklungen via Twitter zu teilen oder auf Trends hinzuweisen. Twitter bietet eine gute Vernetzung mit Unternehmen und anderen Stakeholdern und sollte daher als Plattform für Social Media Marketing durchaus Berücksichtigung finden.

Pinterest: Bei Pinterest lassen sich Boards mit Bildern und Inhalten anlegen, die unter Themen gruppiert sind und die der Inspiration dienen können. Besonders Lifestyle-Themen kommen auf Pinterest gut an. Viele Nutzer suchen nach Rezept-Ideen, Einrichtungs-Inspirationen oder Dekorations-Tipps. 75 Prozent der Pinterest-Nutzer sind zwischen 18 und 44 Jahre alt. Die Bilder auf Pinterest können mit Links hinterlegt werden, die Nutzer auf die eigene Seite oder in den eigenen Onlineshop führen. Aufgrund des stark visuellen und inspirativen Umfelds bietet Pinterest eine gute Möglichkeit, die eigene Marke hochwertig und ansprechend zu präsentieren. Über die Pins können Atmosphäre und eine Markenwelt geschaffen werden, die über das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung hinausgeht.

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YouTube: Die Video-Plattform YouTube ist für alle Altersklassen interessant und laut Statistiken die nach Google am häufigsten aufgerufene Website der Welt. 49 Prozent der YouTube-Nutzer sind zwischen 25 und 44, 62 Prozent sind männlich. YouTube bietet die Möglichkeit, Inhalte auch ausführlich zu präsentieren und Videoformate zu präsentieren, die auf Plattformen wie Twitter oder Pinterest keinen Platz haben.

YouTube ist für die meisten Firmen eher eine Ergänzung als ihr einziger Social Media Kanal. Insbesondere wenn es rund um ein Produkt oder eine Dienstleistung Erklärungsbedarf gibt, kann YouTube nützlich sein. Eine Alternative zum aktiven Betreiben eines eigenen YouTube-Kanals ist, Werbung über YouTube zu schalten, die dann anderen Videos vorgeschaltet wird. Je nach Kanal können die Reichweiten immens sein und die Zielgruppe vielfältig gestreut.

Was gilt es für den Start auf Social Media zu berücksichtigen?

Es gibt noch viele weitere Social Media-Plattformen wie TikTok, Xing oder LinkedIn. Sie alle verfolgen unterschiedliche Ansätze und wollen unterschiedlich bespielt werden. Die vorgestellten Plattformen sind für den Einstieg erst einmal ausreichend und insbesondere Facebook und Instagram sind an vorderster Stelle zu nennen.

Um diese beiden Kanäle zu pflegen, benötigt es schon einiges an Zeit. Wer das Thema Social Media Marketing angeht, der sollte es gleich richtig machen und auch mit einer Strategie und entsprechender Aufmerksamkeit herangehen. Nur wenn Social Media als Instrument anerkannt wird, das tatsächlich einen Mehrwert bringt – und das tut es – sollten die ersten Schritte auf den Plattformen eingeleitet werden.

Wer sich damit überfordert fühlt, kann sich Unterstützung von Freelancern oder einer Agentur holen. Sie kennen sich mit den neuesten Trends sowie den Plattformen aus und können valide Empfehlungen geben.

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