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Personalisierung Ihrer Werbung

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Personalisierung-Ihrer-WerbungSo landet Ihre Werbung im virtuellen und analogen Papierkorb

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie persönlich Ihre Mailings und Ihre Werbung wirklich sind? Wenn nicht, sollten Sie dies so schnell wie möglich nachholen, denn Personalisierung spielt im Marketing eine sehr große Rolle. Werbebriefe und Mailings, die an die große Masse verschickt werden und auch genau danach aussehen, ziehen heutzutage „keinen Fisch mehr von der Roste“. Personalisierung bedeutet jedoch nicht, einfach den Namen des Empfängers in ein Rundmail oder einen massenhaft verschickten Werbebrief einzusetzen. Der Textaufbau gibt dem Leser Auskunft darüber, dass es sich lediglich um ein personalisiertes Rundmail oder Werbeschreiben handelt, die eintausend andere Empfänger auch erhalten haben. Derartige Werbung landet in der Regel umgehend im virtuellen oder analogen Papierkorb.

Übertreiben Sie es nicht!

Schneiden Sie auch den Text Ihrer Werbung auf die einzelnen Empfänger zu und zu steigern Sie Ihre Chancen, dass sie Ihre Botschaft auch wirklich lesen. Der erste Schritt auf dem Weg zu einer personalisierten Werbung ist die Kontrolle Ihres E-Mail-Verteilers und Ihrer Adress-Datenbanken, denn nichts ist ärgerlicher und tödlicher für Ihre Erfolgsaussichten als ein falsch geschriebener Name. In dieser Hinsicht sind die Menschen sehr sensibel, denn der Name ist immerhin das höchste persönliche Gut. Achten Sie darauf, dass Ihre Verteiler mit der Anrede auch das Geschlecht richtig zuordnen. Peinlich wird es, wenn Sie einen „sehr geehrten Herrn Sandra Meyer“ oder eine „Frau Emil Müller“ ansprechen. Mit solchen Flüchtigkeitsfehlern schießen Sie sich in Aus, noch bevor der Empfänger Ihre Nachricht überhaupt gelesen hat. Wählen Sie Ihre Anrede nach der Zielgruppe aus. Mit „sehr geehrter Meistermann“ machen Sie nichts verkehrt. Sie können Ihre Werbung auch etwas auflockern, wenn Sie die Anrede „Lieber Herr Meyer“ oder „Hallo Herr Müller“ verwenden, aber nur, wenn dies auch zu der Zielgruppe passt. Die RWE spricht Ihre Zielgruppe in ihren Werbespots mit „Hallo Herr Meyer“ an und fährt dann mit der eigentlichen Werbeaussage fort. Diese Anrede hat sich mittlerweile zu einer Art Markenzeichen des Werbespots entwickelt und ihm einen hohen Wiedererkennungswert gesichert. Sprechen Sie jedoch Zielgruppen innerhalb eines eher konservativen Bereichs wie der Immobilien- oder Bankenbranche an, sollten Sie auf diese Auflockerung verzichten. IKEA spricht seine Kunden ausschließlich mit der sehr persönlichen Anrede „Du“ an. Die bekannteste Werbeaussage ist die Fragestellung „Lebst Du noch, oder wohnst Du schon“. Da der Möbelgigant aus Schweden kommt und die Werbeaussage von einem Sprecher mit einem eindeutig schwedischen Akzent gesprochen wird, kommt dieser Werbeaussage eine gewisse Originalität zu, sie ist kreativ und originell konzipiert. In Deutschland akzeptieren die Kunden diese persönliche Ansprache, weil sie wissen, dass man es in Schweden etwas lockerer nimmt mit der Anrede. Ein deutsches Unternehmen hätte sich diese persönliche Anrede wahrscheinlich nicht leisten können, da wir traditionell eher konservativ ausgerichtet sind, was die Anrede von Mitmenschen angeht, die wir nicht persönlich oder nur oberflächlich kennen. Sie sehen, Werbung ist auch abhängig von der Kultur und den damit verbundenen Vorlieben und Abneigungen eines Landes. Sie kann gleichfalls von Region zu Region oder von Stadt zu Stadt unterschiedlich ausfallen. Platzieren Sie den Namen des Adressaten bereits in der Betreffzeile „persönliches Angebot für Sie, Frau Meyer“, empfinden viele Kunden dieses Vorgehen als zu aufdringlich. Tragen Sie mit Ihrer Personalisierung also nicht zu dick auf und finden Sie das richtige Mittelmaß. Weniger ist manchmal mehr.

Die richtigen Zielgruppen ansprechen

Ein Mailing oder ein Werbebrief wird erst dann für den Adressaten interessant, wenn er auf den ersten Blick erkennt, dass der Inhalt auf ihn persönlich zugeschnitten ist. Die Werbung muss also zu dem Empfänger passen, eine echte Herausforderung! Tragen Sie vor Ihrer Werbeaktion so viele Informationen über Ihre Kunden zusammen wie möglich. Kennen Sie das Geburtsdatum Ihrer Zielgruppe, haben Sie eine wichtige Hürde auf dem Weg zur Personalisierung Ihrer Werbung genommen. Sie kennen das Alter und vermeiden daher Werbung, die schon alleine aufgrund der beworbenen Produkte nicht bei Ihren Kunden ankommt. Werbung für eine Anti-Faltencreme bei einer 25-jährigen Frau oder die Anpreisung des neuesten Albums von Tokio Hotel bei einem 80-jährigen Senior verfehlen ihre Wirkung komplett. Bedenken Sie auch, dass die Unterscheidung nach Geschlecht wichtig ist, denn Frauen interessieren sich in der Regel für andere Dinge als Männer. Der Wohnort bietet Ihnen einen wichtigen Aufhänger für Ihre Werbeaktion. Sie haben zum Beispiel die Gelegenheit, sich in lokale Veranstaltungen einzuschalten. Ihre Zielgruppe in der Großstadt lebt anders als die in einem kleinen Dorf. Untersuchen Sie das Bestellverhalten Ihrer Kunden. Ihren Stammkunden und Vielbestellern können Sie für Ihre Treue danken und gelegentliche Kunden mit einem Gutschein oder Sachprämien an sich binden.

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