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Preisverleihung mit Spannung erwartet

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Der 7. Mai 2014 ist ein besonderes Datum für Jungunternehmer, denn an diesem Tag wird die Stadt Frankfurt gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung den diesjährigen Gründerpreis überreichen. Über diese Auszeichnung freuen sich auch dieses Jahr wieder die vielversprechendsten Neugründungen des vergangenen Jahres. Das Finale bestreiten die fünf heißesten Aspiranten, die mit innovativen Ideen und überzeugenden Konzepten punkten.

Jungunternehmer im Stadtgebiet Frankfurt werden auf unterschiedliche Weise von der Stadt Frankfurt und der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH unterstützt. Zu diesen Förderungen zählt auch der Frankfurter Gründerpreis. Die Auszeichnung wird seit dem Jahr 2001 verliehen und belohnt vielversprechende Ideen. Dotiert ist der Preis insgesamt mit 30.000 Euro und wird im Kaisersaal des Römers verliehen. In diesem Jahr übergeben die Initiatoren den Preis zum 14. Mal.

Das Finale

Für fünf Jungunternehmer wird es am 4. Mai ernst: Sie stehen im Finale und haben die Chance, den begehrten Preis zu erhalten. Die Finalisten und ihre Ideen kurz vorgestellt:

Den zweiten Platz des Frankfurter Gründerpreises belegte im Jahr 2008 der Experte für Luftfahrt Philipp Goedeking. Damals entging ihm mit seiner, für die Luftfahrtbranche hochinteressanten, Idee – einem auf Mathematik basierenden System zur Berechnung der Passagierbelastung bestimmter Routen -, nur knapp der erste Platz.
Goedeking und sein Team freuten sich damals über die Auszeichnung und möchten dieses Jahr vollends überzeugen. Die neue Idee orientiert sich an den Problemen der Luftfahrtbranche und soll eines der hartnäckigsten lösen: Auch hier basiert die Idee auf einem mathematischen System. In diesem Fall soll das System beispielsweise die Auswirkungen der schwankenden Ölpreise auf die Airlines berechnen. Die Avinomics GmbH bietet anhand dieses Systems und der nun möglichen Berechnungen Beratungen an, die potenziellen Investoren vollkommen neue Entscheidungshilfen an die Hand geben.
Die Jury lobt die Idee und erkennt großes Potenzial für die Luftfahrtbranche sowie eine interessante Standort-Komponente für Frankfurt als Wirtschafts-, Luftfahrt- und Finanzstandort, wie die Leiterin der Existenzgründerprojekte im Bereich der Wirtschaftsförderung Doris Brelowski ausführt.

Ebenfalls Chancen auf den Gründerpreis hat die Ideenträgerin eines speziellen Kita-Service, der Begemont GmbH, Nataliya Shevchenko. Der Service der aus der Ukraine stammenden Jungunternehmerin richtet sich vor allem an Fachkräfte, Träger und Kommunen und ist darauf spezialisiert, Personal aus der Branche der Kinderbetreuung sowohl aus dem Aus- als auch aus dem Inland an deutsche Kindertagesstätten zu vermitteln. Hierfür bietet sie großen Kommunen und Trägern neben einem Internetportal auch Beratung bezüglich organisatorischer Aspekte und Prozesse an.

Nützliches verbindet Katharina Hermes mit dem Hübschen. Die Erfinderin der Heelbopps begeistert vor allem die Frauenwelt: Um das ständige Steckenbleiben der High Heels in Rinnen und Ritzen zu vermeiden, entwarf sie schicke Aufstecker, die dieses Problem ein für alle Mal lösen. Nachdem die Designerin bereits als Teenager ihre ersten Handtaschen entwarf, geht es nun um den Schutz der heiß geliebten High Heels und die Tatsache, dass Nützliches und Praktisches auch modern sein und gut aussehen kann. Die italienische Ausgabe der Vogue konnte sich bereits für die Idee begeistern, nun hofft die Jungunternehmerin auf einen Platz auf dem Siegertreppchen.

Image- und Werbefilme sowie Erklärvideos in „hoher Qualität und zu fairen Preisen“ sind die Basis der Idee, die den Jungunternehmer Sven Junglas auf den ersten Platz hoffen lässt. Die Goethe-Universität förderte das Projekt MeinUnternehmensfilm.de durch den sogenannten Unibator. Doris Brelowski sieht die Idee als „vielversprechendes Konzept“. Mit dem Projekt konnte das Team um Junglas bereits international aktiv werden.

Gestresste und ängstliche Kinderaugen beim Frisör gehören dank dem Kinderfrisiersalon Pepelou von Maria Ana Quimper und Patricia Hegener der Vergangenheit an. Friseurbesuche, die Spiel und Spaß statt eintönigem Geschnipsel und still sitzen bedeuten, sind Aspekte ihres Konzepts. Denn die beiden Jungunternehmerinnen und ihr sowohl professionelles als auch sympathisches Team wissen genau, was die Kleinsten wollen.

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