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Projektmanagement für Gründer: Trends, Tools und Tipps

Projektmanagement Tools

Startups und Gründer-Teams sind häufig Antrieb für neue Wege in der modernen Arbeitswelt – sie probieren sich gerne aus, erkunden neue Möglichkeiten und erfinden Flexibilität neu. Deutschlandweit entstehen durchschnittlich 62 neue Startups wöchentlich.

Zwischen Businessplan, Finanzierung und der Wahl der passenden Unternehmensform soll zeitgleich auch erfolgreiches Projektmanagement etabliert werden. Denn Misserfolge durch schlechte Planung können vor allem finanzielle Folgen haben, die besonders bei einer Neugründung die Existenz gefährden können.

Vor allem bei großen, komplexen Vorhaben ist die passende Organisation extrem wichtig, um Projektziele auch zu erreichen. Dabei zählen in jungen Unternehmen Werte wie Agilität und New Work und ein eigenverantwortliches sowie ortsunabhängiges Arbeiten, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht.

Trends für Gründer-Teams und Startups

Die Startup-Welt treibt die Digitalisierung und eine neue Arbeitsmentalität voran – neben künstlicher Intelligenz, Automatisierung sowie der Anwendung digitaler Lösungen, setzen Gründer auf ein angenehmes Arbeitsklima mit einer kommunikativen, offenen Fehlerkultur, bei der ganz neue Ideen entstehen können.

Zentrale Werte von New Work sind daher fester Bestandteil: Vor allem Freiheit, Selbstständigkeit, eine gemeinschaftliche Arbeitsweise sowie eine direkte, vereinfachte Kommunikation stehen im Vordergrund. Dabei sind flache Hierarchien ein must-have. Gerade die sogenannten Generationen Y bzw. Z wollen mitentscheiden, Verantwortung übernehmen und flexibel arbeiten.

Arbeit wird stetig neu bewertet

In Gründer-Teams sorgt die offene Art der Teammitglieder für einen stetigen Wandel ohne Vorurteile. Generell steht in der Arbeitswelt immer häufiger die Frage nach dem „Warum” im (Arbeits-)Raum: Es geht um die Sinnhaftigkeit der eigenen Tätigkeit, der Arbeitsweise und auch des Unternehmens bis hin zum alten Wertesystem – der bisherige Status quo wird dabei zunehmend hinterfragt.

Startups arbeiten genau deswegen gemeinschaftlich und vernetzt, fachübergreifend und auf Augenhöhe, vertrauensbasiert und sinnhaftig – und setzen damit ständig neue Standards. Digitale Lösungen spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Erfolgreiche Projekte mit dem richtigen Tool

Damit die Arbeit in Projekten nicht zu einem Organisations-Chaos wird, bei dem das Team nach Dateien und E-Mails sucht oder die Pflege einer „Übersichtstabelle” im Excel-Chaos endet, ist das richtige Projektmanagement-Tool der Schlüssel.

Eine solche digitale Zusammenarbeit unterstützt hybride Arbeitsmodelle, ortsunabhängige Arbeitsplätze und flexible Arbeitszeiten über Zeitzonen hinweg – auch in eng verzahnten Projekten ist das kein Problem mehr. Agile Teams können nach ihrer Kompetenz und nicht ausschließlich nach ihrem Standort zusammengestellt werden und so optimale Ergebnisse erzielen.

Der eigene Wohnort wird also weniger wichtig: Durch Globalisierung und zunehmende Digitalisierung werden so immer mehr Möglichkeiten eröffnet, für genau den richtigen Arbeitgeber zu arbeiten – oder umgekehrt: genau den richtigen Spezialisten einzustellen – unabhängig vom Wohnort.

Da für Gründerinnen und Gründer besonders Agilität im Fokus steht, ist ein möglichst individuell anpassbares Tool wichtig, das auch bei wachsender Unternehmensgröße weiterhin zum Team passt.

Wer macht was und bis wann?

PM-Tools schaffen es Projekte als „Big Picture” abzubilden. Mit einem Klick ins Projekt weiß das Team, welche Aufgaben zum Vorhaben gehören, wer die Verantwortung trägt und welches Projektmitglied die Aufgabe ausführt. Durch den reduzierten Austausch bei Remote Work – wie es häufig in vielen Gründer-Teams der Fall ist – ist ein kontinuierlicher Zugang zu relevanten Informationen für alle beteiligten ein entscheidender Faktor für den Erfolg.

Das digitale Tool fokussiert außerdem sämtliche Meilensteine, strukturiert die einzelnen Projektphasen und ist eine smarte Art, um Teams zu organisieren, Zeit zu sparen und Abläufe zu optimieren. Und im Anschluss das Projekt sicher durch’s Ziel zu bringen.

Modernes Projektmanagement darf nicht auf Tools reduziert werden

Es wird deutlich, dass New Work aber nicht auf toolbasierte Arbeit reduziert werden darf. In jungen Unternehmen gibt es schon lange keine strengen hierarchischen Strukturen, starre Positionen oder Machtgefälle – vielmehr steht die gemeinsame, gleichberechtigte Zusammenarbeit im Vordergrund. Aber auch die muss gefördert und stetig weiterentwickelt werden.

„Teamwork makes the dream work.” Ein Tool ist kein Wundermittel, was zählt, ist Teamarbeit. Doch was macht erfolgreiche Teamarbeit in Startups überhaupt aus? Zum einen sind es klare Wissensstände – also die Einführung von Wissensmanagement. Dazu gehört eine transparente Kommunikation und genügend Gestaltungsspielraum für alle Beteiligten. Um die Motivation im Gründer-Team kontinuierlich Hoch zu halten, ist eine angemessene Wertschätzung essenziell.

Um digitale Tools nachhaltig im Team zu etablieren, ist Digital Leadership ein wichtiger Punkt. Der Digital Leader geht dabei mit gutem Beispiel voran beim Thema passende Anwendung. So kann auch die Zusammenarbeit langfristig verbessert werden.

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