Start Allgemein So lief die 5. Folge der 2. Staffel bei DHDL

So lief die 5. Folge der 2. Staffel bei DHDL

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Math42
Math42: Raphael (l.) und Maxim Nitsche. - Bild: VOX

Leider kam es nicht zu dem Millionen-Deal mit den Löwen. Warum das der Fall war, können Sie hier in unserer Zusammenfassung lesen. Obwohl die Löwen grundsätzlich bereit waren 2 Millionen Euro in Math42 zu investieren.

„von Jungfeld“ probiert es mit Socken

von Jungfeld ist bei „Die Höhle der Löwen“ angetreten, um einen Investor für die eigene Firma gewinnen zu können. Sie wollten 1.000.000 Euro für 15 % Geschäftsanteile, was einer Unternehmensbewertung von 6,6 Mio. Euro entspricht. von Jungfeld produziert Socken, als besonderes Alleinstellungsmerkmal argumentieren die Gründer mit einer besonderen Verpackung, hochwertiger Qualität, sowie mit der Herstellung in Deutschland. Doch die Löwen konnten sie mit dem Pitch nicht überzeugen. Besonders die hohe Firmenbewertung hat keinem der Löwen geschmeckt.

von Jungfeld
Maria Pentschev und Lucas Pulcert stellen ihr Start-Up „Von Jungfeld“ vor. Die jungen Gründer stellen bunte Herrensocken her. – Bild: VOX

MyDog365 macht Hunde glücklich

MyDog365 ist eine kostenfreie App, die täglich Aufgaben an registrierte Hundebesitzer schickt. Erfunden wurde die App von Eike, Maik und Thomas, die gemeinsam eine Videoproduktions- und Onlinemarketingagentur betreiben und sich auf den Heimtiermarkt spezialisiert haben. Gemeinsam mit einem Team von professionellen Hundetraingern wurde die App entwickelt, die Hunde zukünftig auslasten soll. Von den Löwen wollten sie 150.000 Euro für 20 % Anteile an der App haben. Vural Öger, Lencke Steiner und Judith Williams waren recht schnell raus, doch die Löwen Frank Thelen und Jochen Schweizer waren interessiert. Allerdings waren beide nicht dazu bereit, die drei Jungs nur mit der App zu unterstützen, sondern wollten gleichzeitig Anteile an der Agentur haben. – Nachdem Frank Thelen und Jochen Schweizer je ein Angebot unterbreiteten, entschieden sich die sympathischen Jungs nach einer kurzen Beratung für eine Zusammenarbeit mit Frank Thelen.

Mydog365-App
Die Mydog365-App macht sowohl Hunden, als auch ihren Besitzern Spaß! – Bild: Mydog365

Gesunde Ernährung mit Tom Yang BBQ?

Bei Tom Yang BBQ handelt es sich um einen besonderen Grill. Die Idee dazu hat Christian aus Thailand mitgebracht, während er dort als Tauchlehrer arbeitete. – Die Besonderheit an dem Grill ist, dass in der Mitte auf einer Erhöhung das Fleisch gegrillt wird und der Bratensaft in den Suppenbereich läuft. Somit erhält die Suppe einen unwahrscheinlich guten Geschmack. Gemeinsam mit seinem Onkel Manfred möchte der Österreicher den Grill nun vertreiben. Dabei gibt es zwei verschiedene Varianten, eine für Privatanwender, sowie eine für die Gastronomie. Von den Löwen wollten sie 150.000 € für 5 % der Firmenanteile. Für die Löwen aber in diesem Fall zu viel, besonders auch, weil es sich wieder mal um einer überzogene Firmenbewertung handelte. Da bislang weder Grills von Tom Yang BBQ verkauft wurden, noch eine größere Anzahl an Vorbestellungen vorhanden sind, beziffert Jochen Schweizer den Firmenwert auf „null“. Lencke Steiner war grundsätzlich an einer Investiotion interessiert, allerdings nicht dur den vorgegebenen Konditionen. Sie hätte mindestens 30 % Anteile haben wollen, doch dies wurde direkt abgelehnt, noch bevor sie ein Angebot unterbreiten konnte.

Tom Yang BBQ
Tom Yang BBQ: Christian Zehetner (2.v.r.) zeigt den Löwen Vural Öger (l.) und Judith Williams ein klassisches Tom Yang BBQ – sein Geschäftspartner Manfred Reindl unterstützt ihn dabei. – Bild: VOX

Absatzschoner oder Schuh-Tuning?

Katharina Hermes interessiert sich seit der Jugend für Mode. Nach einem Studium und einiger Berufserfahrung hat sie beschlossen, die Firma „Heelbopps“ zu gründen. Dabei handelt es sich um aufsteckbare Absätze für Damenschuhe. Außer bei Judith Williams kommen die „Heelbopps“ zumindest optisch nicht so gut an. Lencke Steiner ist zwar davon begeistert, dass sie durch die aufsteckbaren Absätze leichter über andere Untergründe laufen kann, doch investieren möchte sie nicht, genau wie die anderen vier Löwen. Auch hier ruft die Gründerin wieder eine durchaus optimistische Firmenbewertung von 2 Millionen auf. Denn von den Löwen wollte Katharina Hermes 200.000 Euro für 10 % der Firmenanteile.

Heelbopps
Katharina Hermes präsentiert ihre Heelbopps. – Bild: VOX

Das Bier kommt durch den Boden

Als der Wildeshausener Jörg Blin durch Zufall auf das System „Bottoms up“ aus den USA aufmerksam wurde, versuchte er verzweilfelt den Erfinder zu erreichen. Da ihm dies nicht gelungen ist, machte er sich persönlich auf den Weg in die USA. Von dort brachte er einen Lizenzvertrag von dem System mit, welches es erlaubt Kaltgetränke, wie Bier, Limo, Cola, Apfelschorle und Co. durch den Becherboden zu zapfen. Besonders bei Bier macht es sich von der Geschwindigkeit her extrem bemerkbar. In der Veltins-Arena auf Schalke wurde ein Test gegenüber einem herkömmlichen Bierstand gefahren. Der Stand mit „Bottoms up“ – Technologie konnte in der gleichen Zeit die doppelte Menge verkaufen. Von den Löwen wollte der Lizenznehmer, der die Lizenzen für Deutschland, Österreich und die Schweiz besitzt einen Betrag von 500.000 € für 5 % der Firmenanteile, was einer Bewertung von 10 Millionen entspricht. Die Löwen sahen hier allerdings keine Rechtfertigung für die hohe Bewertung und investierten nicht, auch wenn sie von dem System selbst überzeugt waren.

Bottoms up
Jörg Blin hat ein System entwickelt bei dem man das Bier durch den Becherboden zapfen kann: „Bottoms up Beer“. – Bild: VOX

2 Millionen Euro für Mathenachhilfe?

Eine ganz besondere Idee haben die zwei hochbegabten Brüder Maxim Nitsche (19) und Raphael Nitsche (18). Denn die beiden sind Mathegenies und haben eine ganz besondere App entwickelt, die auf Basis künstlicher Intelligenz funktioniert und Schülern von der 5. bis zur 12. Klasse Mathematik bis ins kleinste Detail erklärt. Versteht ein Schüler etwas nicht direkt, kann er noch einen Schritt tiefer einsteigen. Die Löwen sind begeistert, was die Brüder auf die Beine gestellt haben. Denn sie haben etwas geschafft, was selbst dem Softwareriesen Microsoft bislang nicht gelungen ist. Vural Öger und Frank Thelen hätten gerne die geforderten 2 Millionen Euro investiert, zwar nicht zu den geforderten 20 %, sondern für 30 % oder 40 %. Doch leider scheiterte der Deal daran, dass die App Math42 in einer Familien-GmbH integriert ist und der Vater der beiden Brüder Mehrteilseigner dieser GmbH ist. – Sehr schade, aber sicherlich werden sich auch nach der Show noch einige interessierte Investoren melden.

Math42
Math42: Raphael (l.) und Maxim Nitsche. – Bild: VOX

 

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