Start Allgemein Staatlich-konzessioniertes Glücksspiel – Wie der Staat bei Casino-Unternehmern für Ordnung sorgt

Staatlich-konzessioniertes Glücksspiel – Wie der Staat bei Casino-Unternehmern für Ordnung sorgt

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Gewinn oder Verlust beim Glücksspiel
Gewinn und Verlust liegen beim Glücksspiel typischerweise sehr nah beieinander. Bildquelle: Nick Starichenko – 198252458 / Shutterstock.com

Glücksspiel reizt hierzulande viele Menschen, doch es gibt mindestens auch genauso viele Personen, die das Ganze skeptisch beäugen und damit überhaupt nichts am Hut haben wollen. Oftmals ist die Vorsicht allerdings auch unbegründet, denn unseriös sind nur die allerwenigsten Anbieter. Durch die sorgsame Vergabe von Konzessionen sorgt der Staat letztlich auch dafür, dass Spieler nicht Angst um ihr hart erarbeitetes Geld haben müssen.

Gründe für Glücksspiel bestehen vorrangig in Geld, Nervenkitzel und Spaß

Glücksspiele sind bereits seit vielen Jahrhunderten enorm beliebt, wobei die Anfänge dieser Spielform viel weiter zurückgehen, als dies den meisten Menschen überhaupt bewusst ist. Während die Diversität der unterschiedlichen Spiele heutzutage wirklich enorm ist, ist laut den Experten von Nachgefragt.net eines der aufregendsten und beliebtesten Spiele Book-of-Ra selbst. Unterschieden werden muss in diesem Sektor vorrangig zwischen Slot-Spielen und klassischen Casino-Games wie beispielsweise:

  • Poker
  • Roulette
  • Black Jack

Zu den am meisten verbreiteten klassischen Casino-Games gehören Poker, Roulette und Black Jack, wobei die Regeln vor allem bei den zuletzt genannten innerhalb weniger Minuten zu erlernen sind.

Ein wenig komplizierter ist hingegen Poker, jedoch besteht hierbei vor allem die größte Schwierigkeit darin, den mathematischen Anteil am Spiel zu meistern. Der Reiz bei Glücksspielen geht gemäß der Spieler vorrangig von drei Aspekten aus, nämlich dem potenziellen Geldgewinn, dem entstehenden Nervenkitzel und der Geselligkeit, die man beim Spielen erlebt. Sehr viele, wenn nicht alle Spieler, träumen insgeheim davon, einmal den richtig großen Coup zu landen und mit einer dicken Summe an Geld das Casino zu verlassen. Um dies wahr werden zu lassen, benötigt man letzten Endes neben einem gewissen Know-how aber auch ein Quäntchen Glück.

Illegale Anbieter lassen sich nicht immer einfach von legalen unterscheiden

Leider gibt es zunehmend auch unseriöse bzw. illegale Online-Casinos, die das Geld der Spieler entwenden. Bildquelle: nazarovsergey – 383116546 / Shutterstock.com

Schwierig ist heutzutage insbesondere im Bereich der Online-Casinos die Unterscheidung von seriösen zu unseriösen Anbietern. Während auf die allgemeine Thematik der Verdrängung klassischer Spielhallen durch die Konkurrenz aus dem Internet noch einzugehen ist, lässt sich in Bezug auf die Seriosität der Anbieter zunächst festhalten, dass die sehr große Mehrheit derartiger Unternehmen einen legalen Hintergrund aufweist. Im Klartext bedeutet dies, dass hier nicht auf abstruse Machenschaften zurückgegriffen wird, um an das Geld der Spieler zu kommen, also der versprochene Gewinn auch ausgezahlt wird. Doch Betrug kennt in diesem Bereich auch noch andere Erscheinungsformen als die schlichte Vorenthaltung des erspielten Gewinns, wenngleich dies definitiv die am meisten verbreitete Form ist:

  • Erhebung unzulässiger, hoher Kontoführungsgebühren
  • Keine Existenz eines Supports zur Klärung von Problemen
  • Teure Hotlines mit Wucherpreisen
  • Datenklau und Phishing

Eine Zeit lang populär war die Erhebung sehr hoher Kontoführungsgebühren, die teilweise sogar bei seriösen Anbietern anzutreffen war. Beliebt ist in diesem Zusammenhang jedoch auch die Berechnung sehr hoher Gebühren beim Wechsel von einer Währung in die andere auf dem jeweiligen Spielerkonto. Warnhinweise für unseriöse Anbieter sind darüber hinaus schlechte Kundenrezensionen und die Obsoleszenz eines kostenlosen Support-Angebots.

Deutscher Staat wirft schon lange ein wachsames Auge auf diesen Markt

Vergabe von Konzessionen
In Deutschland bekommt nicht jeder Glücksspiel-Anbieter auch eine Konzession erteilt. Bildquelle: izzet ugutmen – 254582680 / Shutterstock.com

Nicht nur Spieler, die bereits auf einen unseriösen respektive illegalen Anbieter hereingefallen sind, fragen sich, was eigentlich der Staat gegen derartige Machenschaften tut. Vorab muss konstatiert werden, dass Glücksspiel letztlich auch für den Staat ein Milliardengeschäft ist, denn die Einnahmen hieraus sind enorm. Grundsätzlich sieht es so aus, dass Gelder aus Gewinnspielen nicht versteuert werden müssen, was allerdings nur für den allerersten Gewinn gilt. Für jeden Geldsegen, der erst zu einem späteren Zeitpunkt auftritt, erhebt der Staat nicht unbeträchtliche Steuern. Gleichermaßen ermöglicht er den Spielern hierzulande aber auch ein spaßbringendes Spielerlebnis, indem er ausgiebige Regulierungen vornimmt. Der sogenannte Glücksspielstaatsvertrag existiert bereits seit dem Jahr 2008, wobei korrekterweise inzwischen von dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag gesprochen werden muss. Während im März dieses Jahres bereits der Entwurf für den zweiten Glücksspieländerungsstaatsvertrag unterzeichnet worden ist, gibt es mehrere Zielsetzungen, die mit dessen Existenz verbunden sind:

  • Für Online-Casinos existieren keine Websperren
  • Private Anbieter können in gewissem Umfang Konzessionen erlangen
  • Derzeit existieren 35 Lizenzen bzw. vorläufige Genehmigungen für Anbieter
  • Erlaubnis besteht bis 1. Januar 2019
  • Künftig soll die Begrenzung der Lizenzvergabe entfallen

Damit überhaupt von den einzelnen Anbietern Lizenzen erlangt werden können, müssen diese bestimmte Voraussetzungen erfüllen. So müssen diese ein Auge auf den Spielerschutz werfen und die Sperrung des eigenen Kontos ermöglichen. Gleichfalls ist der Schutz vor Geldwäsche zu beachten und bei verdächtigen Transaktionen beispielsweise eine Überprüfung des Kontos durchzuführen.

Online-Casinos werden immer populärer und Spielhallen stehen vor dem Aus

Auf einem anderen Blatt steht, dass Online-Casinos inzwischen immer populärer werden und mitunter immanent dafür gesorgt haben, dass Spielhallen vor dem Aus stehen und teilweise sogar schon schließen mussten. Somit fragt sich, wodurch diese Entwicklung zustande gekommen ist und wie es zukünftig um diesen lukrativen Markt bestellt sein wird. Online-Casinos unterscheiden sich von klassischen Spielhallen in vielerlei Punkten voneinander:

Art Spielangebot Spielweise
Online-Casino Sehr vielfältig und abwechslungsreich Mehrere Spiele gleichzeitig möglich
Klassische Spielhalle Angebot kleiner und zielgerichteter Konzentration auf ein Spiel erforderlich

Der Hauptgrund dafür, dass Online-Casinos nach wie vor eine aufstrebende Dynamik aufweisen, ist in der enormen Spielvielfalt und den daraus resultierenden, unbegrenzten Möglichkeiten zu erblicken. Insbesondere schätzen die Spieler, dass es online möglich ist, mehrere Spiele gleichzeitig zu bestreiten, weil sich viele Fenster parallel öffnen lassen. Die Geselligkeit, die von vielen Zockern beim Spielen sehr geschätzt wird, entfällt jedoch online mehr oder weniger komplett, sodass es aller Voraussicht nach nie komplett dazu kommen wird, dass Online-Anbieter den Markt übernehmen.

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