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Swiss Made - Qualität und Präzision

Schweiz

Mit der Schweiz verbinden die meisten zunächst Taschenuhren, Taschenmesser, Käse, Schokolade oder auch Schweizer Bankkonten. Doch aus der Schweiz stammen zahlreiche weitere Produkte, die weltbekannt sind. Im Folgenden drei Produkte, deren Ursprung wohl kaum jemand in der Schweiz vermuten würde.

Alufolie

Vielfältig anwendbar und in jeder Küche zu finden. Alufolie gehört heute zu den alltäglichen Gebrauchsgegenständen, das knisternde Geräusch beim Abreißen ist unverkennbar. Kaum vorzustellen, dass die Menschheit von 1910 auf diesen praktischen Haushaltshelfer verzichten musste. Genau in dem Jahr meldete der Schaffhauser Ingenieur Robert Neher sein Patent zum Auswalzen hauchdünner Aluminiumbändern an. Diese Folie bietet eine luft- und lichtdichte Hülle und schnell wurde sie von der Wirtschaft für die maschinelle Verpackung von Käse, Schokolade, Zigaretten und zahlreichen weiteren Produkten genutzt. Während die Alufolie anfangs noch dicker als ein menschliches Haar war, ist die Folie mittlerweile 10 Mal dünner – ganze 5 Mikrometer dick.

Alufolie

Elmex

Jedes Kind kennt und / oder nutzt die Zahnpasta Elmex. Zwar gibt es das Produkt erst seit 1963, die Geschichte des Basler Pharmaunternehmens Gaba lässt sich jedoch bis ins Jahr 1638 zurückverfolgen. Damals wurde die Goldene Apotheke Basel (Gaba) gegründet und wäre somit eines der ältesten Unternehmen der Schweiz. Im Laufe der Zeit stellte das Unternehmen Hustenmittel wie Pastillen und Tabletten her. Erst 1944 spezialisierte sich das Unternehmen auf Mund- und Zahnhygiene und brachte die bekannte Zahnpasta Aronal auf den Markt. 19 Jahre danach folgte Elmex. Heute gibt es Gaba allerdings nicht mehr. 2004 wurde das Unternehmen vom US-Konzern Colgate-Palmolive aufgekauft und die Produktion 2013 nach Polen verlegt. 240 Angestellte verloren daraufhin ihre Arbeitsplätze in Lörrach und Therwill.

Caran d’Ache

Die Schweizer Traditionsmanufaktur Caran d’Ache ist heute weltbekannt. Künstler aus aller Welt nutzen die hochwertigen Aquarell- und Farbstifte, Fasermaler, Pastelle und mehr. Dabei begann das Unternehmen relativ klein. 1905 wurde in Genf die erste Schweizer Bleistiftfabrik gegründet. Rohstoff war das natürlich vorkommende Graphit in den Schweizer Bergen. Einige Jahre später nahm das Unternehmen den Künstlernamen des berühmten Künstlers Emmanuel Poiré an, und erweiterte nach und nach das Sortiment. Bis 1990 fokussierte sich das Unternehmen vornehmlich auf den Schweizer Markt, seitdem hat Caran d’Ache Niederlassungen in vielen Ländern der Welt eröffnet und erzielt heute über hundert Millionen Franken Umsatz im Jahr.

Viele Unternehmen Weltmarktführer

In der Schweiz sitzen nicht nur viele Banken und Finanzdienstleister, auch sind viele Online Casinos (Online Casino Schweiz) in dem bergigen Land ansässig. Darüber hinaus zählen viele Unternehmen zu den Weltmarktführern in ihrer Branche. Swiss Made hat noch immer einen hervorragenden Ruf auf der ganzen Welt und steht für hohe Qualität und Präzision. Die vielen Schweizer Unternehmen, welche ihre Produkte weltweit vertreiben sind sicher auch ein Faktor dafür, dass die Schweizer Wirtschaft in der derzeitigen Corona-Krise wesentlich besser dasteht, als die europäischer Nachbarländer.

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