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Tipps für erfolgreiche Führungskräfte

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Führungskraft

An die Spitze des Unternehmens zu gelangen, ist bereits ein harter Weg.

Doch auch wenn man dort angelangt ist, sich endlich als Führungskraft bezeichnen darf, gibt es noch jede Menge anspruchsvolle Aufgaben, die den Alltag zu einer Herausforderung machen. Der Erfolg des Unternehmens hängt von den Entscheidungen der Führungskräfte ab. Die Planung und Organisation neuer Aufträge und Projekte gehört zu ihren Haupttätigkeiten und auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter hat hohe Priorität. All das kann ganz schön anstrengend werden und über die Jahre hinweg gibt es ständig neues zu lernen um den Firmenerfolg zu halten.

Soziale Fähigkeiten als Schlüssel zum Erfolg

In Filmen werden Führungskräfte oft als strenge Person hinter dem Schreibtisch, die nur über den Assistenten mit den Untergeordneten kommuniziert, dargestellt.

Entscheidungen fällen und sich um betriebliche Angelegenheiten zu kümmern, sind typische Aufgaben, die mit der Firmenleitung in Verbindung gebracht werden.

Dabei sind es gerade die sozialen Fähigkeiten, die besonders wichtig sind, um nicht nur den Erfolg, sondern auch das Arbeitsklima im Betrieb aufrecht zu erhalten.

Arbeitsklima
Ein gutes Arbeitsklima sorgt für mehr Produktivität.

Wie man soziale Fähigkeiten ausbildet und in der Praxis gezielt als Arbeitsmethode einsetzen kann, kann man neben vielen anderen nützlichen Tricks in einem professionellen Führungskräfte – Coaching erlernt werden.

Wenn man zufriedene Angestellte hat, die sich im Betrieb wohl fühlen, wirkt sich das massiv auf die Produktivität der Firma aus. Fröhliche Menschen arbeiten zielorientierter und motivierter, als gestresste und unzufriedene Personen.

Der erste Schritt um eine solche Zufriedenheit bei seinen Mitarbeitern zu erreichen, ist ihnen Wertschätzung zukommen zu lassen. Durch Lob und Unterstützung bei der Problemlösung wird ihnen das Gefühl wichtig zu sein vermittelt. Empathie ist eine Fähigkeit, die dabei an erster Stelle steht.

Überlasst man den Arbeitern zudem eine gewisse Freiheit bei der Bearbeitung von Aufgaben und Aufträgen, zeigt das Respekt und Vertrauen, entlastet die eigene Person und kreiert das wertvolle Gefühl der Zusammenarbeit.

Kritik richtig äußern und respektvoll auftreten

Manchmal passieren Fehler oder die Leistung eines Mitarbeiters, einer Arbeitsgruppe oder Abteilung ist unzureichend.

Die Kunst der konstruktiven Kritik sollte eine Führungskraft meistern, denn wenn die Kritik in aggressivem Ton und eher als Vorwurf gestellt wird, anstatt in sachlicher Atmosphäre und mit dem Ziel eine Lösung zu finden, hat das meist eine eher kontraproduktive Wirkung.

Kritikfähigkeit
Kritikfähigkeit ist wichtig, um Verbesserungen herbeizuführen.

Bei der Einstellung neuer Arbeitskräfte sind soziale Fähigkeiten ebenfalls das A und O.

Nicht nur die Führungskraft macht sich beim Vorstellungsgespräch ein Bild von dem potenziellen Mitarbeiter, sondern auch umgekehrt. Sie verkörpert das Unternehmen und die Stimmung im Gespräch assoziiert der Bewerber später mit der Firma.

Freundlichkeit, Offenheit und Respekt wirken Wunder – auch bei bereits Angestellten Arbeitskräften!

Gespräche mit diesen, wenn es beispielsweise um Versetzungen und Gehaltserhöhungen geht, sind oft mit Stress und Angst verbunden. Zielorientiertes Verhandeln und eine unterstützende Person sind ebenso hilfreich, wie die Art des Umgangs mit dem Kollegen, damit der Arbeiter das Büro mit einem guten Gefühl verlässt.

Auch außerhalb des Betriebes, bei Geschäftsterminen und externen Meetings, sind soziale Fähigkeiten eine Wunderwaffe. Nicht nur sollten Partner und Konkurrenten mit Respekt und einer partnerschaftlichen Einstellungen behandelt werden, sondern auch das Zeigen von Verständnis und Entschlossenheit beeinflussen das Treffen stark.

Sich selbst richtig präsentieren

Viel gelobt und dennoch oft unterschätzt wird die Körpersprache des Menschen.

Andere Personen lesen zu können und sich selbst dementsprechend zu verhalten, kann in Gesprächen eine entscheidende Wirkung haben.

Vor allem als Führungskraft ist es nützlich zu wissen, wie man mithilfe seines Körpers Präsenz, Stärke und Selbstbewusstsein signalisieren kann. Durch die richtige Körpersprache kann sich Respekt verschafft und ein bestimmter Status erreicht werden.

Wer sich näher mit der Körpersprache beschäftigt, kann lernen, welcher Körperabstand als angenehm empfunden wird, wie man in Gesprächen die Überhand gewinnt und wie man seinen Gegenüber mit ganz leichten Tricks von sich überzeugen kann.

Auch das Erkennen von Stress oder Unwohlsein anderer Personen kann im Betrieb nützlich sein.

Um der modernen Zeit gerecht zu werden und auch im Zuge der Globalisierung noch ein starker Handelspartner zu bleiben, ist es wichtig, auch bei einem Zusammenkommen verschiedener Kulturen die Basics zu kennen.

Ob es um die Beschäftigung internationaler Mitarbeiter oder das treffen internationaler Geschäftspartner geht, mit einer passenden Körpersprache können bei kulturellen Unterschieden die ersten Schritte zu Vertrauen und Anerkennung gemacht werden.

Spricht man angespannt wirkende Mitarbeiter bei Gelegenheit auf ihr Wohlbefinden an, um, insofern es um berufliche Themen geht, eine Entlastungsstrategie zu suchen und anzubieten, erhalten die Arbeitskräfte das Gefühl wichtig und das zentrale Anliegen des Unternehmens zu sein.

Sich als Mitarbeiterorientiert zu zeigen und Loyalität und Fairness zu beweisen, sichert auf Dauer das beibehalten der Angestellten und der gute Ruf der dadurch entsteht, macht auch die Suche nach weiteren Mitarbeitern einfacher.

Freundlich sein – ohne dabei seinen Status zu verlieren

Dennoch muss eine Führungskraft sicherstellen, dass ihr der benötigte Respekt entgegen gebracht wird. Letztendlich ist sie ja der- oder diejenige, der die endgültige Entscheidungsgewalt und das letzte Wort hat.

Es ist ein bisschen, als würde die Leitungsperson der Regisseur eines Filmes sein.

Ob sie dabei der fiese Chef oder ein kollegialer Machtträger ist, hängt ganz von der eigenen Präsentation, der Rolle die man sich selbst gibt, ab.

Durchsetzungsvermögen
Durchsetzungsvermögen bedeutet nicht, immer mit der Faust auf den Tisch hauen zu müssen.

Mit einem gewissen Durchsetzungsvermögen erspart man sich endlose Diskussionen, um längst entschiedene Tatsachen und Beschlüsse für die Firma und Mitarbeiter werden weniger angezweifelt und gewillter hingenommen.

Konsequentes Handeln und eine offensichtliche Überzeugung vom eigenen Tun wirken auch auf die Kollegen überzeugend. Um das dafür benötigte Selbstvertrauen bezüglich des eigenen Handelns zu erreichen, ist Sorgfalt in der Bearbeitung von betrieblichen Angelegenheiten unumgänglich.

Anstatt sich selbst mit Aufgaben und Projekten zuzuschütten und dann in Überbelastung und Zeitmangel alles nur halbherzig zu erledigen, ist eine klare Struktur und die Fähigkeit Aufgaben abzugeben fast schon ein Muss.

Sich selbst auch mal eine kleine Niederlage eingestehen zu können, die eigenen Fehler einsehen können und seine Stärken aber auch Schwächen zu akzeptieren, erleichtert nicht nur den Ablauf der gesamten Firma, sondern steigert auch das eigene Wohlbefinden.

Selbstreflektion und Ehrlichkeit gegenüber anderen runden die benötigten Fähigkeiten einer Führungskraft ab und helfen dabei, den Alltag zu meistern.

Eine zufriedene Führungskraft hat zufriedene Mitarbeiter und dadurch auch zufriedene Kunden!

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