Start Allgemein Verändertes Userverhalten: 5 Tipps für kleine und mittlere Unternehmen

Verändertes Userverhalten: 5 Tipps für kleine und mittlere Unternehmen

0
TEILEN
Userverhalten

Ein erfolgreiches Unternehmen braucht gute Online Strategien. Jedoch sehen mehr als zwei Drittel der in einer Studie befragten Betriebe in Deutschland beim Thema Digitalisierung starken Optimierungsbedarf. Sie bezeichnen sich als Nachzügler. Dabei steht und fällt der Erfolg oft nicht mit hohen High-Tech Innovationen oder Star-Design. Gute digitale Strategien basieren auf durchgängig geplanten Prozessen und Umsetzungskonzepten vor Ort. Hier fünf Themen, die Klein- und Mittelunternehmen auf dem Weg zum digitalen Erfolg besonders beachten sollten.

1) Faire Konditionen und Anreizsysteme bieten

Coupons, Sammelpunkte und Rabatte stehen ganz oben auf der Wunschliste der online Shopper. Mit dem Preis, der für mehr als 80% der 16 bis 29jährigen das entscheidende Kaufkriterium ist, können Unternehmen sogar das Herz jüngerer Zielgruppen erobern. Wichtig dabei ist ein klar erkennbarer Zusammenhang zwischen Vergünstigung und Konsum. Denn nur so funktioniert die Wahrnehmung eines fairen Vorteils, nur so profitiert die Marke. Begründete Anreizsysteme wie Willkommensboni, Casino Freispiele für Neukunden oder ein Treuerabatt für jahrelange Abonnenten machen Spaß und sorgen für klare Win-Win Situationen. Sowohl bei Kunden als auch bei Anbietern.

mobiles Internet2) Mobile first – „Kaufmomente“ servicieren

Fast 10 Millionen Deutsche über 16 kaufen wöchentlich bequem über mobile Endgeräte. Dabei wird kaum noch ein Unterschied zwischen Unterhaltung, Dienstleistung oder anderem Produkt gemacht. Entgegen aller Annahmen betrifft dies Verhalten auch die finanzkräftigeren älteren Zielgruppen. Zwei Drittel der 30 bis 49-Jährigen und ein Drittel der 50 bis 64-Jährigen shoppen nun ebenso online. War das Bestellen über das Internet noch vor ein paar Jahren etwas, was man vom PC aus abends in Ruhe unternahm, geschieht dies nun unterwegs. Man kauft in wenigen Momenten, oft während einer anderen Tätigkeit. Daher können Unternehmen, die ihre online Präsenzen unter dem Motto „mobile first“ gestalten, klar profitieren. Dennoch lassen viele der Befragten diesen Markt und die Customer Experience Analyse noch völlig aus. Sie verzichten damit nachweislich auf Umsatz.

3) Querdenker Lösungen zahlen sich aus

Im ersten Halbjahr 2020 staunte man nicht schlecht. Findige Unternehmen machten sich mit Angeboten, die das Grundprodukt oft nur begleiteten, einen Namen. Mit cleveren Services, door-to-door Paketen und neuen Ideen weiteten sie ihre Geschäfte aus. Vorhandene Strukturen und Produkte wurden zu Lösungen. Durch eine nahtlose Kommunikationskette im richtigen Moment machten beispielsweise Lieferservices mit Osterkörben vom Fleischer ebenso das Rennen, wie Balkonbepflanzungssysteme für den Eigenanbau von Gemüse, Kräutern und Obst.

4) Online Präsenz und Empfehlungen fördern

Attraktive Marken dienen zur Orientierung. Sie bieten mit guten Bewertungen Sicherheit und Vertrauen. Dies belohnen Käufer direkt mit der Entscheidung für eine Investition. Unternehmen, die sich keinen Channel Manager zum Steuern ihrer Online PR leisten, sollten daher die Chance nutzen und begeisterte Kunden bitten, ihre Meinung online festzuhalten. Dabei hilft es, für das Geschäft nur einige wichtige Kernkanäle wie Google, Tripadvisor oder Geizhals.de zu definieren und diese laufend zu pflegen.

nachdenken5) Informationen im Geschäft durchdenken

Im Geschäft vergleichen Kunden Produkte, Preise und Verfügbarkeiten online – oft zum Missfallen der Geschäftsinhaber. Große Vertriebsketten und andere Händler werden zur unsichtbaren direkten Konkurrenz. Kunden wären allerdings vor Ort in diesem Moment auch für Echtzeit-Informationen zu begeistern. So könnte digitale Unterstützung beim Finden gewünschter Produkte, Vorschläge oder eine online Zusatzinformation für ein Produkt-Upgrade zu einem besseren Kauferlebnis führen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT