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Wenn das Outfit zum Karrierekiller wird

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gute Business Kleidung

„Kleider machen Leute“, dieses Sprichwort bewährt sich auch im Berufsleben. Wenn Sie die Absicht haben, die Karriereleiter emporzuklettern, sollten Sie Wert auf Ihr Erscheinungsbild legen, denn Sie werden nicht alleine anhand Ihrer Fachkompetenz beurteilt, sondern auch nach Ihrem Äußeren. Sie können noch so kompetent sein und die besten Zeugnisse aufweisen, wenn Ihr äußeres Erscheinungsbild nicht zu Ihrem Berufsbild und Ihren Kollegen passt, kann Ihr Outfit zum Karrierekiller werden.

Das äußere Erscheinungsbild kann ein Pluspunkt für Ihre Karriere sein

Laut Umfragen bestätigen etwa 50 Prozent der Personalmanager, dass das gesamte Erscheinungsbild und die Kleindung ihrer Mitarbeiter Auswirkung auf die Karrierechancen haben. Achten Sie auf den Dresscode des Unternehmens, wenn Sie beim Vorstellungsgespräch erste Einblicke hinter die Kulissen bekommen. Die Mitarbeiter am Empfang, in den Büros oder diejenigen, die Ihnen in den Fluren entgegenkommen, sind alle auf ähnliche Weise gekleidet, niemand fällt wirklich auf. Welches Outfit am besten geeignet ist, hängt von der Art des Unternehmens ab. Handelt es sich um ein Kreativunternehmen, zum Bespiel eine Marketingagentur oder eine Computerfirma? Kommt das Unternehmen aus einer seriösen Branche wie Bank oder Versicherung? Was stellt das Unternehmen her? Oder handelt es sich um einen Dienstleister? Diese Fragen müssen Sie sich stellen, wenn Sie eine neue Anstellung antreten. In der Kreativbranche und im Kreise der „Computer-Nerds“ dürfen Sie ruhig etwas lässiger auftreten, weil diese Menschen kreative Köpfe sind. Ihrem Wesen nach sind sie eher Künstler als Geschäftsleute. Ein Maßanzug und eine 400-Euro-Krawatte sind in diesem Fall unangebracht. Arbeiten Sie dagegen in einer Bank oder einer Versicherung, passt dieses Outfit sehr gut, denn Sie müssen Ihren Kunden gegenüber Kompetenz, Seriosität, Fleiß und Ernsthaftigkeit suggerieren, die ein Mensch in Jeans, T-Shirt und Turnschuhen nicht ausstrahlt.

Das ideale Business-Outfit wirkt wie eine zweite Haut

In manchen Berufszweigen müssen Sie sich überhaupt keine Gedanken über Ihr Businessoutfit machen, zum Beispiel in Krankenhäusern, im Pflegebereich, in einer Bäckerei oder in einem Malerbetrieb. In diesen Fällen tragen Sie Berufsbekleidung für Ärzte und Pflegepersonal oder praktisch und unempfindliche Kleidung für das Handwerk wie Arbeitshosen, oder den sogenannten Blaumann und das weiße Maleroutfit. Accessoires sind in Pflege- und Handwerksberufen fehl am Platz ebenso wie Anzug, Kostüm oder ähnlich schicke Outfits. Ein angemessenes Outfit ist jedoch nicht nur für den Kundenverkehr und im Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen wichtig. Sie tragen es wie eine zweite Haut, die zu ihrer Rolle gehört und Ihnen Kompetenz und Selbstbewusstsein verleiht. Sowohl für Damen als auch Herren gibt es insbesondere im Bürobereich absolute No Gos: Flip-Flops, Badelatschen, Stöckelschuhe, Plateauschuhe, auffällige und überladen wirkende Accessoires, T-Shirts (höchsten zum Darunterziehen), knallige Farben, schmutzige Schuhe, nackte Beine (Frauen tragen auch im Sommer Nylonstrümpfe) und farbige Socken.

Kleidung im Businessbereich

Ihre Garderobe muss Ihre Persönlichkeit unterstreichen

Eine Grund-Garderobe ist sinnvoll, damit Sie sich nicht jeden Tag aufs Neue die Frage stellen müssen, „was ziehe ich an“. Diese Garderobe sollte einen gewissen Stil aufweisen, den Sie nur minimal variieren. Denn Ihr Businessoutfit muss Ihre Persönlichkeit unterstreichen und ein Alleinstellungsmerkmal sein, ohne langweilig und spießig zu wirken. Für die Herren gehören diverse Anzugkombinationen mit und ohne Weste dazu, Damen greifen auf zwei bis drei Kostüm- oder Hosenanzugvariationen zurück. Auch schlichte Hosen mit Twinsets sind in Ordnung. Herren können bei weniger eleganten und offiziellen Terminen auch Hose, Hemd und Jackett tragen. Schlichte Pullover unter dem Jackett sind auch möglich. Die Gewebe sollten hochwertig und fein sein, denn diese wirken eleganter und schlichter als grobe Stoffgewebe und Strickware. Mit Unimustern können Sie nichts falsch machen. Wenn es dann doch einmal ein Muster sein soll, muss dies unbedingt filigran ausfallen und eine dezente Farbe aufweisen. Muster sollten nur Schals und Krawatten vorbehalten sein. Kaufen Sie Ihr Businessoutfit im Fachhandel vor Ort, am besten in einem Bekleidungsgeschäft oder einer Boutique. Diese sind zwar vergleichsweise teurer als Onlinehändler, durch Anprobieren vor Ort haben Sie jedoch die Garantie, dass die Qualität und die Passform stimmen. Vermeiden Sie Kleidung von Discountern oder Billigläden, die zwar für die Freizeit geeignete Kleidung anbieten, im Büro hat diese jedoch nichts zu suchen, da Kenner die Herkunft sofort bemerken, und wenn die Kleidung noch so gut aussieht. Im zweiten Teil behandeln wir weitere Kriterien auf Ihrem Weg nach oben.

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