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Wie Unternehmen Traffic für ihr Online-Angebot beschaffen können

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Datenautbahn
Traffic auf der Datenautobahn ist die Grundlage für geschäftlichen Erfolg im Internet - natürlich sollte dieser stets zum eigenen Produkt passen.

Wer Waren oder Dienstleistungen im Internet verkauft, ist auf eines angewiesen: Traffic, also Besucher. Ohne Besucher der Webseite, des Onlineshops oder anderen Verkaufskanälen können die Dienstleistungen und Produkte noch so gut sein, das Unternehmen verdient kein Geld. Die Frage ist nur, wie dieser Traffic generiert werden kann. Wie werden potenzielle Kunden auf einen Onlineshop oder die Webseite aufmerksam, wenn das Internet doch so viele andere Angebote und Ablenkungen bereitstellt? Dieser Artikel befasst sich mit der Frage, wie Traffic generiert und somit der Umsatz gesteigert werden kann.

SEO-Traffic – vermeintlich kostenfrei

Eine der Maßnahmen, die jeder Shop- und Seitenbetreiber ergreifen muss, ist die Suchmaschinenoptimierung. Im Gegensatz zu anderen Optionen ist diese Maßnahme an der Stelle kostenfrei, an der der Kunde auf die Seite kommt. Das bedeutet jedoch nicht, dass SEO generell ohne Aufwand und Kosten zu bewältigen ist. Im Gegenteil: Selbst ein Seitenbetreiber, der thematisch vom Fach ist, hat Kosten durch den Aufwand und die damit verloren gehende Arbeitszeit. Wichtig ist im Bereich des SEO:

  • Ordentliche Optimierung – Die Seite an sich muss bereits ordentlich aufgebaut und optimiert sein. Seiten- und Shopbetreiber müssen die Regeln zur Barrierefreiheit beachten und prüfen, welche Maßstäbe die Suchmaschinen setzen. Das heißt: Die Seite muss für Bots erkundbar und verständlich sein. Wer in seinem Onlineshop ein Sammelsurium an Artikeln präsentiert, die unverständlich in irgendwelche Bereiche einsortiert werden, hat es sogleich schwer. Hier gilt, dass die Toilettenbürste nicht neben Spül- und Haarbürsten einsortiert wird, obwohl alle drei Produkte die »Bürste« im Namen haben.
  • Inhalte – Früher reichte es den Suchmaschinen aus, wenn irgendwo auf den jeweiligen Seiten der Homepage oder im Shop irgendwelche Keywords eingebaut wurden. Solche Seiten kennt wahrscheinlich auch heute noch jeder. Zumeist seitlich oder unten prangte ein Block aus wild zusammengestellten Keywords. Heute sieht das anders aus. Die Suchmaschinen erwarten Inhalt und Informationen. Umso besser der Inhalt ist, desto höher rankt auch die Seite in den Suchmaschinen.

SEO funktioniert nicht von heute auf morgen. Grundsätzlich gibt es kein Patentrezept, da es zwar Regeln und Grundsätze gibt, diese jedoch immer wieder anders aufbereitet und bewertet werden. Rankt die Konkurrenzseite ganz oben bedeutet das nicht, dass ein Shopbetreiber einfach nur das »Wie« kopieren kann – diese Variante geht in den meisten Fällen furchtbar schief. Letztendlich muss jeder seinen eigenen SEO-Weg finden und diesen gehen.

PPC – Traffic

Das ist die Pay-per-Click-Werbung. Ein Seitenbesitzer erstellt eine Anzeige, veröffentlicht diese und zahlt nun für jeden (Kunden-)Klick auf die Anzeige. Für diese Anzeigen gibt es diverse Platzierungsmöglichkeiten:

  • Google – Via Adwords können Shop- und Seitenbetreiber ihre Webseite direkt bei Google bewerben. Wichtig für diese Anzeigekampagnen ist, dass Headline und Beschreibung so perfekt sind, dass Kunden tatsächlich darauf klicken und gar nicht weiter in den Suchergebnissen suchen. Bezahlt wird je Klick auf die Anzeige. Vorteil: Die Anzeige erscheint dort, wo Kunden ohnehin suchen. Nachteil: Um die besten Keywords und Anzeigentexte zu finden, vergeht oft eine Weile.
  • Facebook – Auch auf Facebook können Unternehmen Anzeigen schalten, wahlweise für ihre Unternehmensseite auf Facebook, für einen Beitrag oder auch mit Verlinkung zum Onlineshop. Die letzte Variante ist die Sinnvollste, da die Zwischenschritte für Interessenten entfallen. Facebook-Werbung ist relativ kompliziert und Unternehmen müssen genau wissen, wer ihre Kunden sind, was sie wollen und wie sie »funktionieren«. Schlecht vorbereitete und geplante Anzeigen kosten mehr, als dass sie überhaupt einen Nutzen haben.
  • Instagram – Hier gilt dasselbe wie bei Facebook, nur, dass hier mit Bildern gearbeitet wird.
  • Amazon – Händler, die auf Amazon verkaufen, können mittlerweile direkt dort Werbung schalten. Die Suche nach den besten Keywords ist nicht einfach, doch dafür erscheint die Anzeige zumindest genau dort, wo Kunden ohnehin kaufen.

Pay-per-Click-Werbung erfordert vom Werbetreibenden immer eine gute Vorbereitung. Es gilt:

  • Zielgruppe kennen – Wer ist die Zielgruppe und wer ist der Kunde? Die Zielgruppe muss sich durch die Werbung angesprochen fühlen. Es bringt nichts, wenn andere Personen auf die Anzeigen klicken.
  • Einstellungen – Die Anzeigen können sprachbezogen und länderbezogen eingestellt werden. Wichtig ist, dass nicht einfach nur »Sprache Deutsch« gewählt wird, wenn es sich um eine Dienstleistung in Oberfranken handelt. Mit der Spracheinstellung werden auch Personen im Kongo angesprochen, die einmal einen deutschen Beitrag geteilt haben. Zudem ist auch die Anzeigengestaltung sehr wichtig. Agenturen wie Adpoint sind hierbei behilflich und machen die PPC-Werbung am Ende profitabel.
  • Budget – Jede PPC-Anzeige wird mit einem Budget eingestellt, welches genau geplant werden kann. Es ist sinnvoll, ein solides Tages- und Höchstbudget einzurichten.

Weitere Trafficquellen

Bei all den Werbemöglichkeiten im Internet sollten Unternehmen nicht vergessen, dass Traffic auch über die Offline-Welt erzeugt werden kann. Gerade Betriebe, die im regionalen Raum tätig sind, sollten diesen Traffic nicht außer Acht lassen. Denn: So schön, wie es ist, wenn Seitenbesucher aus Hamburg kommen, so wenig bringt der Besuch Geld in die Kassen, wenn das Restaurant in Freiburg steht. Einige Tipps:

  • Sponsoring – Kleinere regionale Unternehmen können sich immer mal wieder als Sponsor zeigen und Sportvereine, Ortsvereine oder auch Stadtteilfeste finanziell unterstützen. Diese Maßnahmen bringen örtliche Werbeflächen und die Möglichkeit, die URL der Homepage zu verbreiten.
  • Branding – Was fällt jedem zur »lila Kuh« ein? Vermutlich haben die meisten nun direkt den Firmennamen im Kopf gehabt und ihn durch ein ».de« ergänzt. Genau dies sollten auch Onlineunternehmen für sich versuchen. Der eigene Betrieb muss für etwas stehen, das einen Wiedererkennungswert hat.
  • Portaleinträge – Branchenbücher gibt es online viele. Darüber hinaus gibt es jedoch spezielle Portale, in denen sich Betriebe listen lassen können. Restaurants, Handwerker, Ärzte und viele weitere haben längst ihre eigenen Suchportale und genau hier sollte das eigene Unternehmen auch mitsamt Informationen gelistet sein.

Aber auch Messeauftritte oder schlichtweg Flyer können für einen vermehrten Traffic auf der Homepage oder dem Shop sorgen.

Das Online-Marketing umfasst natürlich noch viel mehr Bereiche als nur die Traffic-Beschaffung.

Fazit – Traffic ist harte Arbeit

Freilich ist es nicht leicht, mehr Besucher auf die eigene Seite zu locken. Noch schwieriger ist es, Besucher nicht nur auf die Seite zu locken, sondern sie letztendlich auch zum Kauf oder zur Buchung zu bewegen. Es gibt vermutlich kein Unternehmen, das diesen Akt auf den ersten Anlauf geschafft hat, dennoch sollte jeder dranbleiben und es probieren. Und wenn etwas nicht funktioniert: Etliche Großunternehmen hatten dieselben Probleme.

Bildquellen:

Abbildung 1: @ Free-Photos (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Abbildung 2: @ muneebfarman (CC0-Lizenz) / pixabay.com

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