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Worauf Unternehmensgründer achten sollten

Unternehmensgründer

Die Unternehmensgründung ist eine hervorragende Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen. Doch nicht jedes Start-up wird ein Erfolg, viele Gründungen scheitern. Die Gründe sind meist hausgemacht.

Euphorie versperrt den Blick auf die Realität

Die Geschäftsidee ist Kern einer erfolgreichen Gründung. Schlimm wäre, wenn der Gründer von seinem Produkt nicht überzeugt wäre. Aber lassen sich davon ausreichend Kunden begeistern? Wenn dann Freunde oder Verwandte Lob spenden, versperrt dies schnell den Blick für Mitbewerber und lässt die Nachfrage zu hoch prognostizieren. Daraus können sich dann viel zu hohe Ziele ableiten, deren Umsetzung am Ende scheitert.

Entscheidend für den späteren Erfolg ist eine gewissenhafte Marktanalyse. Gibt es bereits ähnliche Produkte? Welche Vorteile, aber auch Nachteile hat mein Produkt gegenüber der Konkurrenz? Wie groß ist der Markt? Diese Fragen sind wichtig, um realistisch die Marktchancen einzuschätzen. Nur so lassen sich realistische Ziele formulieren. Auch für ein erfolgreiches Marketing ist dieses Wissen wichtig. Viele Start-ups scheitern, weil es ihnen nicht gelingt, ein Alleinstellungsmerkmal ihres Produktes zu kommunizieren. Auch die Nutzung des richtigen Marketingkanals ist wichtig. Er muss zur Zielgruppe passen.

Betriebswirtschaftliche Aspekte berücksichtigen

Viele Unternehmen scheitern wegen unzulänglicher betriebswirtschaftlicher Kenntnisse. Ein häufiger Fehler ist die zu starke Fokussierung auf ein schnelles Umsatzwachstum. Dabei werden die Preise der Konkurrenz unterboten, ohne dass dies die Kostenstruktur eigentlich zuließe. Die Kosten werden ebenfalls häufig falsch eingeschätzt. Dies fällt erst auf, wenn die ersten Rechnungen bezahlt werden müssen. Fehlt dem Gründer das kaufmännische Wissen, ist die IHK ein guter Ansprechpartner, um eine realistische Kalkulation zu erreichen.

Eine unrealistische Einschätzung der Kostenstruktur im Betrieb sorgt auch für eine Fehleinschätzung des Kapitalbedarfs. Gründer müssen berücksichtigen, dass sie in den ersten Monaten meist keinen Gewinn erwirtschaften werden, aber laufende Kosten abdecken müssen. Marktturbulenzen können zu steigenden Kosten führen und nicht jeder Kunde hat eine gute Zahlungsmoral. Gerade Unternehmen mit wenig Kapital kommen oft schnell in Schwierigkeiten, wenn die ersten Zahlungsausfälle zu beklagen sind. Laut KfW-Gründungsmonitor starten viele Gründer ohne Angestellte. Hier ist es gut, wenn ein Geschäftskonto zur Verfügung steht, das durch ein Buchhaltungstool die lästige Buchhalter-Arbeit erleichtert.

Immerhin 15 % der Neugründungen kamen 2019 mit Marktneuheiten auf den Markt. Viele Unternehmen unterschätzen aber das Risiko von Plagiaten und Nachahmungen. Teilweise ist auch die Scheu vor den Kosten für die Beantragung eines Patents der Grund. Ohne einen wirksamen Ideenschutz ist jedoch die Exklusivität eines innovativen Angebots bedroht, was die Marktchancen schmälert.

So einfach geht Gründen

Wer diese Fallen bei seiner Planung berücksichtigt, hat gute Chancen auf einen Erfolg seiner Gründung. Neben der Idee spielt dabei eine ausführliche Marktanalyse eine Rolle. Auch die Unternehmensform muss sorgsam ausgewählt werden. Wichtig ist, über das entsprechende Fachwissen zu verfügen. Dabei geht es nicht nur um das technische Verständnis für ein Produkt, sondern auch die Fähigkeit, ein Business kaufmännisch umzusetzen. Ein Businessplan dient nicht nur der Kapitalbeschaffung bei Banken und aus Fördertöpfen. Er ist ein gutes Kontrollinstrument, ob die Umsetzung der Idee im Plan liegt.

Um dies zu kontrollieren, benötigt das Unternehmen vom ersten Tag an eine effiziente Buchhaltung. Entdecke Qonto und profitiere vom innovativen Konto für Selbstständige und Unternehmen, dass über ein Buchhaltungstool verfügt. Auch wenn ein Unternehmen gut läuft, sollte an eine solide Absicherung von Risiken gedacht werden. Für Krankheit, Alter, Sachschäden oder Rechtsstreitigkeiten sollte vom ersten Tag an vorgesorgt werden.

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