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Zu diesen Themen ist professionelle Beratung nötig

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Businessplan

Die guten Tipps, die Gründern zuhauf zuteilwerden, haben zwei grundlegende Ausrichtungen: Entweder sie sollen den Unternehmer dazu ermuntern, so viel wie möglich im neu gegründeten Unternehmen selbst zu tun – um zu lernen, zu verstehen, zu optimieren und nicht zuletzt auch, um Geld für externe Dienstleister zu sparen. Doch es gibt auch Ratschläge, die vorsehen, an entscheidenden unternehmerischen Weggabelungen professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Drei Themen, zu denen Gründern sich in jedem Fall professionelle Beratung „gönnen“ sollten, stehen in diesem Artikel im Fokus.

Professionelle Beratung auf dem Weg zum Businessplan

Ein Businessplan ist mitnichten nur eine Formalie auf dem Weg zur Existenzgründung, die aufgesetzt werden muss, um etwa einen Förderantrag abzuschicken oder einen finanzstarken Partner zu gewinnen. Stattdessen kann ein durchdachter und professionell begleiteter Businessplan zur validen, strategischen Unternehmensgrundlage für den Gründer werden.

Wer sich für die Erstellung des Businessplans professionelle Hilfe holen möchte, der findet bei Spezialisten auf diesem Gebiet, die beispielsweise bei Businessplan.org über das Für und Wider informieren, keinen Dienstleister im eigentlichen Sinn, sondern einen beratenden Partner. Das wiederum bedeutet: Für einen richtig guten Businessplan ist ein Mitwirken des Gründers unabdingbar, denn der Inhalt dieses Dokuments ist das Herzstück des Unternehmens. Damit ist auch die Rollenverteilung bereits von Anfang an gesetzt:

  • Der Gründer stellt die Rohdaten, Informationen und Berechnungen zusammen, die in jedem Businessplan enthalten sein müssen.
  • Der Businessplan-Profi sorgt dafür, dass etwaige Hürden und Rückschläge, die jeder unberatene Gründer selbst nehmen müsste, bewusst umgangen werden. Das spart Zeit und Geld.

Günstige oder gar kostenlose Businessplan-Lösungen können dem professionellen Businessplan-Berater im Übrigen nicht das Wasser reichen. Diese Tools sorgen vor allem für die richtigen Formalien, werden aber von potentiellen Investoren auch schnell als kostenlose Tool-Lösung enttarnt. Die Folge: Es kommt zur Absage, da der Gründer signalisiert, dass er nach dem Prinzip „gut & günstig“ verfährt, anstatt sich als Geschäftsführer in die Welt der Superlative zu begeben und für sein Unternehmen die bestmögliche Grundlage zu schaffen.

FördergelderProfessionelle Beratung rund um Fragen der Finanzierung

Eine valide Informationsbasis rund ums Thema Finanzierung und Förderung von Existenzgründern bietet die Informationsseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Die Kategorisierung der Seite – in wichtige Themenblöcke wie Finanzierungswissen, Förderprogramme und Förderdatenbank – ermöglicht es jedem Gründer, sich gezielt zu informieren – ohne dabei Zeit beim Suchen zu verlieren. Neben der passiven Möglichkeit, sich unter Existenzgruender.de über Förderprogramme zu informieren und Finanzierungswissen anzueignen, gibt es noch zwei interaktiv geprägte Optionen auf dem Weg zur Informationsbeschaffung:

  • Zum einen bietet das eTraining zur Gründungs- und Wachstumsfinanzierung eines Unternehmens wichtige Impulse für Neugründungen, Expansionen sowie zu etwaigen Sicherheiten. Übungen und Tests helfen dabei, den Gründer inhaltlich fit zu machen für das Finanzierungsthema.
  • Zum anderen hat das Bundesministerium Infotelefone für Unternehmer und Gründer eingerichtet, die bei Fragen zur Finanzierung, aber auch zur Existenzgründung Rede und Antwort stehen. Auch andere Beratungsstellen, wie etwa die Arbeitsagentur, die KfW-Bankengruppe sowie diverse Versicherungsträger könnten dem Gründer wichtige Informationen liefern.

Sich in puncto Finanzierung einen Sparring-Partner auszuwählen, ist aus verschiedenen Gründen wichtig: Zum einen kommt so ganz automatisch die Unternehmensidee auf den Prüfstand – und zwar inkl. Vertriebspotential, Marktbeobachtung, Wettbewerbsanalyse und Zukunftsperspektiven. Die Informationsmöglichkeiten, die das Bundesministerium bietet, haben darüber hinaus den Vorteil, dass sie valide und vertrauenswürdig sind und dem Gründer damit einen sicheren, finanziellen Start ermöglichen können.

Professionelle Beratung rund ums Thema Buchhaltung und Steuern

Wer einige Semester Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaft studiert hat oder nach einer kaufmännischen Ausbildung eine Fachwirt-Weiterbildung besucht hat, kann sich vielleicht die Beratung rund ums Thema Buchhaltung sparen. Mit Blick auf etwaige Steuerfragen wird jedoch jedem Gründer dringend empfohlen, das Unternehmensmodell von einem Steuerberater prüfen zu lassen.

Der Vorteil liegt darin, dass Fehler in der Unternehmensführung – die im Übrigen schon mit der Wahl der Rechtsform beginnen könnten – durch einen Steuer-Profi direkt im Vorfeld erkannt werden ohne großen finanziellen Schaden anzurichten. Steht das neu gegründete Unternehmen auf steuerlich korrekten Beinen, birgt das noch einen weiteren Vorteil: Ein solides, steuerliches Grundgerüst kostet einmal Geld – um erschaffen zu werden.

Dann jedoch ist es sogar denkbar, dass ein buchhalterisch vergleichsweise unbewanderter Gründer mit den passenden Tools eine solide Buchhaltung aufsetzen kann, die erstmal nur die Software-Nutzungsgebühr kostet. Die im Tagesgeschäft nötige Buchhaltung stemmt der Gründer dann allein – und übergibt anschließend die entsprechende Datei an den Steuerberater. Dieser kann so – auf Basis von validen Buchhaltungsdaten – die steuerlich notwendigen Schlüsse ziehen.

Fazit: Beratungsleistungen sind individueller, aber auch teurer als Tools

Eines muss jedem Gründer bewusst sein: Beratungsleistungen – sei es zum Businessplan, zur Finanzierung oder zu Steuerthemen – sind zwar grundsätzlich teurer als die Nutzung eines Tools, denn schließlich bringt hier ein Profi seine Beratungsleistung ein. Die Beratung durch einen Menschen ist jedoch deutlich individueller und ebenso wird auch das Ergebnis aus der Beratung sein. Um die Beratungskosten dennoch überschaubar zu halten, ist es sinnvoll und wichtig, sich auf validen Portalen Grundwissen anzueignen – um dann mit einer Grundausstattung an Wissen in die professionelle Beratung zu gehen.

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