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Fixkosten

FixkostenFür die Berechnung der richtigen Preise für das eigene Produkt ist es vor allem sehr wichtig, dass man sich mit den eigenen Kosten beschäftigt. Diese verändern sich natürlich und können abhängig von Veränderungen sein. Anders sieht es bei einem Anteil der Kosten aus, der immer gleich bleibt: die Fixkosten. Es handelt sich dabei um einen Faktor der Kosten, der direkt in die Kalkulation berechnet werden muss. Wichtig ist nur, dass man die Fixkosten von den anderen Faktoren der Kostenkalkulation unterscheiden kann.

Die Definition der typischen Fixkosten

Bei der Kalkulation der Preise muss natürlich jeder einzelne Punkt der Kosten genau abgewogen werden. Nur so hat man die Chance, dass die unterschiedlichen Verbindlichkeiten, die man selbst erzeugt, auch wieder reingespielt werden. Da gibt es natürlich die Kosten, die direkt mit der Produktion verbunden sind. Rohstoffe können in ihren Werten variieren und somit kommt es auch vor, dass die Produktion von bestimmten Waren teurer werden kann. Allerdings machen die variablen Kosten in der Regel nur einen kleinen Punkt aus und haben nur selten einen direkten Einfluss auf die Preisentwicklung. Interessant sind für die Kalkulation vor allem die Fixkosten. Sie verändern sich zwar im Laufe der Zeit auch, haben aber eine deutlich längere Frist, ehe sie in der Kalkulation und der allgemeinen Preisplanung angepasst werden müssen. Welche Faktoren gehören zu den typischen Fixkosten?

  • Die Gehälter der Mitarbeiter sind Fixkosten. Diese können sich aber verändern, wenn zum Beispiel auf Saisonkräfte gesetzt wird.
  • Auch die Miete darf nicht vergessen werden. Sie ist sogar einer der höchsten Faktoren.
  • Nicht zuletzt sind es die Maschinen und die dazu passenden Abschreibungen, die Gewicht in den Fixkosten haben.

Natürlich gibt es, je nach Branche, auch noch mehr Punkte. In der Regel hat man mit diesen drei Punkten aber die wichtigsten Bereiche der Fixkosten in einer Produktion abgedeckt.

Die Feinheiten der Fixkosten und der variablen Kosten

Natürlich lässt sich einwerfen, dass auch die Kosten für die Miete oder für die Energie in der eigenen Firma nicht stets unverändert bleiben. Besonders Gehälter verändern sich, wenn es zu einer neuen Lohnrunde kommt oder neue Mitarbeiter eingestellt werden müssen. Im Gegensatz zu anderen Kosten geht es hier bei der Kalkulation aber wirklich nur darum, dass man die Kräfte und Mittel beachtet, die direkt mit der Produktion zu tun haben. Wird in einer Werkshalle mehr als ein Produkt hergestellt, rechnet man in der Kalkulation nicht die gesamte Miete in die Fixkosten ein. Das gilt auch für die Mitarbeiter und für den Strom. Eine genaue Analyse der Kosten ist daher wichtig – und besonders im Bereich der Dienstleistungen sehr komplex. Allerdings sollte ein Unternehmen nicht darauf verzichten, diese Art der Kalkulation auch für die eigenen Preise anzuwenden.