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InkassoIn Unternehmen ist das Mahnwesen seit jeher eine feste Größe, was die tägliche Arbeit angeht. Besonders beim Umgang mit den Endkunden ist es wichtig, dass man sich auf die Suche nach Möglichkeiten begibt, seine Forderung auch bei einem säumigen Schuldner noch eintreiben zu können. Daraus hat sich das Inkasso entwickelt. Es ist eine Stufe nach dem Mahnwesen und ist daher interessant für jedes Unternehmen, das eine Vielzahl von Rechnungen zu begleichen hat. Die Rechte für einen solchen Inkassodienst sind umfangreich.

Was macht ein typisches Inkasso in Deutschland?

Grundsätzlich ist die Funktionsweise von einem Inkasso in Deutschland fast überall gleich geregelt. Einzig die Erlaubnis zur Gründung eines solchen Unternehmens ist in den verschiedenen Ländern anders geregelt und muss daher kontrolliert werden. Die Aufgaben von einem Inkasso sind dabei eigentlich immer gleich. Vor allem geht es um die Umsetzung und Eintreibung von Forderungen von anderen Unternehmen. Die Firma oder Kanzlei aus dem Bereich Inkasso selbst hat in der Regel keine eigenen Geschäfte und optimiert so das Mahnwesen für andere Unternehmen. Dabei muss aber zwischen den verschiedenen Arten von Inkasso unterschieden werden. Es gibt das klassische Management von Forderungen, die zum Beispiel von anderen Firmen eingetrieben werden. Auch die Überwachung von Schuldnern kann aber zu den Aufgaben gehören. So übernimmt das Inkasso hier bei zahlungsunfähigen Schuldnern die regelmäßige Überprüfung der Bonität und der Informationen über die Konten. So kann zum Beispiel sichergestellt werden, dass auch nach einigen Jahren eine Forderung noch eingezogen werden kann.
Darüber hinaus gibt es noch ein paar andere Arten, die im täglichen Geschäft aber eigentlich nur sehr selten Anwendung finden.

Für das Inkasso ist es wichtig, dass sie verschiedene Unternehmen haben, die sie mit dem Einzug der Forderungen beauftragen. Dann können sie verschiedenste Aufgaben wahrnehmen und so dem Gläubiger zum Einzug seiner Forderung verhelfen. Wie kann so etwas typischerweise aussehen?

  • Das Unternehmen kann ein Inkasso damit beauftragen, die Forderung im eigenen Namen einzutreiben. Damit übernimmt das Inkasso nur die eigentliche Arbeit aus dem Bereich des Mahnwesens.
  • Auch die Abtretung im Sinne der Forderung kann passieren. Hier kauft das Unternehmen aus dem Bereich Inkasso die Forderung auf und überweist an den Gläubiger eine vertraglich geregelte Summe.
  • Es gibt Mischungen aus den verschiedenen Bereichen, die am Ende in jedem Fall dazu führen würden, dass der Schuldner die gesamten Kosten des Vorgangs übernehmen muss.

Für das Inkasso ist es also eigentlich die einfachste Aufgabe, die Forderung einfach von den anderen Unternehmen zu kaufen und sie zu einer eigenen Forderung zu machen. In den meisten Fällen fällt dieses Vorgehen unter das Forderungsmanagement.

Die Abrechnung von einem Unternehmen aus dem Bereich Inkasso

In der Regel wird spätestens mit der Einleitung eines Inkassoverfahrens auch die eigentliche Summe der Schulden deutlich erhöht. Die entsprechenden Kosten für die Dienste rund um das Inkasso sind dabei nicht gesetzlich geregelt – wie es zum Beispiel bei einem Anwalt der Fall ist – sondern kann frei verhandelt werden. Das hängt dabei auch mit der Abtretung der Forderung zusammen. Nur an die normalen Mahnkosten muss sich ein Unternehmen halten und natürlich darf ein Unternehmen aus dem Bereich Inkasso auch keine Fantasiezahlen als Gebühren für die eigenen Dienste aufrufen. Meistens handelt es sich um Summen, die sich vom Bereich 5% bis 15% der eigentlichen Summe bewegen. Der eigentliche Schuldner, der seine Forderung an das Inkasso verkauft, erhält hingegen in der Regel nicht die volle Summe aus der eigentlichen Forderung. Dies wird, je nach Größe, Betrag und Menge der abzutretenden Forderungen, in der Regel zwischen dem Unternehmen und dem Inkassodienst verhandelt.