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Bilanzgewinn

BilanzgewinnFür Kapitalgesellschaft aller Art ist die Aufstellung einer eigenen Bilanz ein wichtiger Aspekt. Sie müssen zum Ende des eigenen Geschäftsjahres einen entsprechenden Bericht erstellen und diesen nicht nur an das Finanzamt übermitteln, sondern auch in anderen Medien publizieren, um einen Einblick in den eigenen Geschäftserfolg zu liefern. Vor allem ist aber das große Ziel, dass man am Ende genau sieht, wie hoch die Verluste und die Gewinne in einem Unternehmen sind. Der Bilanzgewinn sagt nämlich eine Menge über den Erfolg der Firmen aus.

Die wichtigsten Aspekte der Bilanz in der Übersicht

Um den Bilanzgewinn zu finden, muss man sich natürlich zuerst mit der aktiven und der passiven Seite in der eigenen Bilanz beschäftigen. Eine genaue Aufstellung sollte bekannt sein, da es die Aufgabe jeder Kapitalgesellschaft ist, hier die entsprechenden Abrechnungen zu erledigen. Allerdings ist die Erstellung einer solchen Bilanz natürlich nicht immer ganz einfach und der Bilanzgewinn muss daher über verschiedene Schritte ermittelt werden. Es gibt eine Faustrechnung, die am Ende den Bilanzgewinn auf eine deutliche Weise anzeigt. Natürlich ist diese nur für den internen Gebrauch interessant – für die externe Präsentation und für die Übermittlung der Daten an die entsprechenden Ämter muss die Bilanz weiterhin komplett ausgeführt werden. Der Bilanzgewinn muss nämlich am Ende in jedem Fall über den Bundesanzeiger einsehbar sein, damit Partner, Kunden und mögliche Lieferanten Informationen über die Geschäftsfähigkeit der Unternehmen finden können. Folgendermaßen sieht die einfache Rechnung für die Ermittlung vom Bilanzgewinn aus:

  • Der ermittelte Jahresüberschuss gibt die Basis für die Rechnung zum Bilanzgewinn.
  • Im Anschluss werden Gewinne oder Verluste aus dem Vorjahr ab bzw. dazugerechnet.
  • Auch die Entnahmen im Zuge des Jahres müssen einberechnet werden.
  • Anschließend müssen die geplanten Rücklagen einkalkuliert werden.

Nimmt man diese Rechnung, erhält man am Ende Informationen über den direkten Bilanzgewinn in einem Unternehmen. Allerdings kann die entsprechende Präsentation dieser Ergebnisse auch erst einmal täuschen. Was nämlich genau mit dem Bilanzgewinn angestellt wird, unterscheidet sich besonders durch die verschiedenen Formen einer Unternehmung. So ist nie ganz sicher, ob der Bilanzgewinn am Ende wirklich als Rücklage in dem Unternehmen verbleibt.

Die möglichen Verwendungen für den Bilanzgewinn

Eine Möglichkeit, wie man mit dem Bilanzgewinn umgeht, ist die Umsetzung der Gewinne an ein größeres Unternehmen. Das ist zum Beispiel bei einem Gewinnabführungsvertrag der Fall, da hier entsprechende Vereinbarungen und Besitzverhältnisse vorherrschen, bei denen man den Gewinn nicht für sich behält. Diese ist ein fiktiver Bilanzgewinn und wird entsprechend in den abschließenden Berichten ausgewiesen. Natürlich ist es auch einfach möglich, sich den Gewinn in Form einer Entnahme an die verschiedenen Gesellschafter in einer Firma auszubezahlen. Dies ist besonders bei kleinen Unternehmen der Fall, wird aber in der Praxis eher selten verwendet. Der wohl häufigste Fall ist mit einer direkten Rücklage in das eigene Unternehmen verbunden. Dadurch werden die Gewinne zu einem Gewinnvortrag und erlauben entsprechend eine bessere finanzielle Ausgangslage für das letzte Jahr. Zudem muss der Bilanzgewinn auch entsprechend versteuert werden, was die entsprechenden Pläne für das Unternehmen wichtig macht. Ein häufiger Fall findet sich auch bei einer AG. Hier wird der Bilanzgewinn in Form einer Dividende an die Gesellschaft ausgeschüttet. Es gibt also viele beliebte und sinnvolle Möglichkeiten, wie man am Ende mit dem ermittelten Bilanzgewinn verfahren kann. Wichtig sind nur eine genaue Aufstellung und eine akkurate Arbeit bei der Erstellung der entsprechenden Berichte.