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Erstellen Sie erfolgreiche Werbebriefe durch die W-Fragen

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Erstellen Sie erfolgreiche Werbebriefe durch die W-FragenKennen Sie die fünf W-Fragen der Marketingexperten für Ihre Werbebriefe? Wenn nicht, wird es Zeit für Sie, diese Wissenslücke zum Wohle Ihres Unternehmens zu schließen. Hauptsächlich geht es nicht um die Fragen „wer“ und „wo“, sondern um weitere wichtige Punkte, die einen erfolgreichen Werbebrief ausmachen. Ihre Werbebotschaft könnte sich als Flop erweisen, wenn Sie die Antwort auf die fünf wichtigen W-Fragen nicht kennen.

W-Frage Nummer 1: „Was wollen Sie erreichen?“

Sie verschicken Ihr Werbemailing mit einer bestimmten Absicht. Sie wollen Ihre Zielgruppe von Ihren Produkten und Dienstleistungen überzeugen und erreichen, dass diese Zielgruppe zu Kunden wird. Bevor Sie mit dem Verfassen Ihres Werbetextes beginnen, überlegen Sie sich, welche Ziele Ihr Werbemailing verfolgt. Wollen Sie neue Zielgruppen und Märkte erobern? Sprechen Sie Stammkunden an? Stellen Sie ein neu lanciertes Produkt vor? Bitten Sie um eine Terminabsprache zur Vorstellung Ihres neuen Produktes? Wollen Sie neue Kontakte hinzugewinnen? Ihr Werbemailing kann viele Gründe haben, die Sie zuvor detailliert festlegen müssen.

W-Frage Nummer 2: „Wen sprechen Sie an?“

Bei dieser Frage geht nicht um die Personen selbst, die Sie ansprechen, sondern dass Sie den Inhalt Ihrer Werbebotschaft an Ihre Zielgruppe anpassen und Sie vor allem die richtigen Personen ansprechen. Sie wenden sich mit Ihrem Produkt „Computerspiel Nr. X“ an eine junge Zielgruppe zwischen 18 und 25 Jahren, formulieren Ihren Werbetext gleichzeitig jedoch so altmodisch, dass die jungen Leute Sie umgehend für einen „Spießer von vorgestern“ halten. Die richtige Kommunikationsebene ist nicht da und die Wirkung Ihres Werbemailings sinnlos verpufft. An dieser Stelle kommt der berühmte „Blick über den Tellerrand“ ins Spiel. Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Zielgruppe. Was treibt die jungen Leute an? Für was interessieren sie sich? In welcher Lebenssituation befinden sie sich? Welche Probleme haben sie? Das Gleiche gilt auch für andere Zielgruppen. Es nützt nichts, wenn Ihre Zielgruppe aus Personen jenseits der fünfzig besteht, Sie Ihnen jedoch ausschließlich Produkte mit einer undifferenzierten Werbekampagne anbieten, für die sie sich nicht interessieren. Ein 80-jähriger Senior wird sich eher weniger für Ihr neuestes Smartphone interessieren als der 20-jährige Computer-Nerd. Differenzieren Ihre Werbeaktionen und sammeln Sie nicht blindwütig Werbeadressen nach dem Motto „mehr Quantität als Qualität“. Je mehr Informationen Sie über Ihre Zielgruppe recherchieren, desto passgenauer können Sie Ihr Werbemailing auf die Adressaten zuschneiden und erhöhen somit Ihre Erfolgsquote. Weniger ist manchmal eben doch mehr!

W-Frage Nummer 3: „Welchen Nutzen bieten Sie Ihren potentiellen Kunden?“

Zeigen Sie Ihren potentiellen Kunden den Nutzen und die Vorteile Ihrer beworbenen Produkte und Dienstleistungen auf. Nur so erreichen Sie „Hirn und Herz“ Ihrer Leser. Kein Leser wird auf Ihr Angebot eingehen, wenn er beim Lesen Ihres Werbetextes die Frage nach seinem persönlichen Nutzen und seinen individuellen Vorteilen nicht beantwortet bekommt. Vergessen Sie nicht, dass Menschen in der Regel egoistische Wesen sind, die zuerst an sich und dann an andere denken. Niemand kauft ein Produkt, wenn er nicht weiß, welchen individuellen Profit es ihm bringt und was er damit anfangen soll.

W-Frage Nummer 4: „Wann schreiben Sie Ihre Leser an?“

Der Zeitpunkt Ihrer Werbeaktionen ist wichtig. Es gibt günstige und weniger günstige Zeitpunkte. Die bekanntesten Anlässe sind saisonale Angebote zu Ostern, Weihnachten und den Jahreszeiten. Weitere Anlässe sind personenbezogen wie Geburtstage, Firmeneröffnungen, Firmenjubiläen, Hochzeiten und die Geburt von Kindern. Anlässe finden Sie genug, achten Sie jedoch darauf, dass diese zu Ihren beworbenen Produkten und Dienstleistungen passen. Planen Sie Ihre Werbemailings rechtzeitig, um keine Frist zu versäumen. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie eine Werbeaktion zu Ostern planen, Ihr Mailing jedoch erst einen Tag vor Karfreitag verschicken. Dieser Zeitraum ist zu kurz für Ihre Kunden, um sich noch auf Ihre Osteraktion einzustellen. Zu diesem Zeitpunkt haben sie sich bereits bei Ihren Konkurrenten eingedeckt.

W-Frage Nummer 5: „Was machen Sie selbst und welche Aufgaben delegieren Sie?“

Überlegen Sie sich die einzelnen Kompetenzen und die Aufgabenverteilung. Welche der Aufgaben im Vorfeld Ihres Werbemailings übernehmen Sie selbst? Welcher Ihrer Mitarbeiter verfügt über bestimmte Kernkompetenzen, so dass Sie diesen Teil der Aufgaben an diesen Experten übertragen können? Ist es sinnvoll, Ihr Werbemailing komplett in Eigenarbeit zu erstellen, oder ist es besser, diese Aufgabe an Werbeagenturen, Grafiker, Texter und Versandservice-Anbieter auszulagern? Das Fachwissen dieser Experten kostet Sie zwar Geld, dieses ist jedoch gut angelegt.

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2 KOMMENTARE

  1. Guten Tag,

    denken Sie, differenziert nach B2B und B2C, dass Werbebriefe durch einen Auftritt in einem Socialen Netzwerk wie beispielsweise Facebook ersetzbar wäre oder den Werbebrief unterstützen kann?

    LG

    • Hallo Nad Sch,

      diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Es ist von einigen Faktoren, wie beispielsweise Zielgruppe, Art der Dienstleitung oder des Produkts, usw. abhängig. Um diese Frage beantworten zu können, wären weitere Informationen notwendig.

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