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Firmenname

FirmennameDer Firmenname stellt den ersten Kontakt eines Kunden mit einer Firma da. Dabei wirkt er wie eine Visitenkarte und erzeugt beim Kunden eine Erwartungshaltung, für den weiteren Umgang mit einer Firma. Gleichzeitig sollte der Name auch noch zum Produkt passen und kann damit nachhaltigen Einfluss auf die Verkaufszahlen haben. Damit aber der Firmenname zum vollen Erfolg wird muss man sich auch mit den rechtlichen Gegebenheiten auseinandersetzen. Der perfekte Firmenname ist also eine Hommage aus rechtlicher Korrektheit und kreativer Freiheit.

Firmenname ohne Eintrag ins Handelsregister

Leider ist man jedoch in der Wahl des Firmennamen zunächst nicht grundsätzlich frei. Denn es gibt Einschränkungen, die unter anderem an die Unternehmensform gekoppelt sind. Sofern das Unternehmen nicht in das Handelsregister eingetragen ist, also z.B. eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist, oder der Unternehmer Freiberufler ist, gibt es Regulationen, an die man sich bei der Namensfindung halten muss. So müssen die Firmennamen bei diesen Rechtsformen den eingetragenen Namen des Inhabers tragen. Zusätzlich dürfen diese allerdings noch mit einem Phantasienamen und der Rechtsform ergänzt werden. Einem Anton Müller wäre es also möglich eine „Anton Müller Solutions AG“ zu gründen. Wer die Redundanz eines Firmennamen verhindern möchte, der kann entweder ein dafür spezialisiertes Unternehmen beauftragen, oder die kostenpflichtige Suche im Handelsregister in Anspruch nehmen.

Firmenname mit Eintrag ins Handelsregister

Mit Handelsregistereintrag fallen jedoch einige der eben genannten Auflagen weg. Durch diesen Eintrag sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, es bleibt jedoch die Ergänzung der Rechtsform. Auch hier gilt, dass man Redundanz zu vermeiden wissen sollte. Es empfiehlt sich also, wie oben beschrieben, sicherzustellen, dass der Firmenname nicht schon Verwendung findet. Ein bereits benutzter Name kann eine Klage nach sich ziehen und zu enormen Kosten führen. Zusätzlich zu den bereits genannten Möglichkeiten empfiehlt sich auch noch die Prüfung auf entsprechende Marken mit dem gewünschten Firmennamen, da es auch hier zu Überschneidungen kommen kann.

Die Firmennamensfindung- Kreativ wie rational

Ist die rechtliche Frage nun also geklärt, kann man sich der Namensgebung widmen. Hier gilt es Fingerspitzengefühl zu beweisen und den passenden Namen zum Produkt zu finden. Gerade bei Firmen mit Eintrag ins Handelsregisters gibt es hier also einen großen Spielraum. Es gibt für den Firmennamen keine Musterformel, schließlich muss er dem Firmengründer auch gefallen. Jedoch existieren einige Kniffe, die die Entscheidung sinnvoll voranbringen.

Durchaus sollte also der Firmenname auf die zukünftigen Produkte passen. So sind z.B. besonders bei IT-Firmen moderne und prägnante Namen eine sichere Bank. Dabei ist es auch keineswegs verwerflich, sich einfach mal im Branchenumfeld umzuschauen und den Weg der Konkurrenz zu analysieren, denn man sollte nicht unter der Masse untergehen. Der springende Punkt ist nämlich, sich davon abzusetzen. Dieses Absetzen von der Masse ist auch durch rationale Überlegungen möglich. So ist es z.B. von Vorteil, wenn der Domainname der Firma noch nicht Verwendung findet, oder es noch keine Facebookpräsenz zum Firmennamen gibt.

Glücklicherweise muss man zum Finden des Firmennamens kein besonderes Maß an Kreativität aufweisen. Gibt es vielleicht eine persönliche Geschichte zur Gründung der Firma, oder ein Adjektiv, das die Arbeitsweise der Firma besonders gut beschreibt? Oftmals kann man auf den Websites der großen Marken einen guten Blick auf die Namensfindung erhaschen. Denn meistens werden einfach nur Produkt oder Person durch einen Firmennamen prägnant und modern beschrieben. Letztlich sollte der Firmennamen jedoch Spaß machen. Und zwar nicht nur dem Kunden, sondern auch dem Gründer selbst.