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Sieben Regeln für gutes Networking

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Sieben Regeln für gutes NetworkingGute und effiziente Netzwerke sind in unserem Berufsalltag unverzichtbar. Je besser wir unser Networking vorantreiben, desto günstiger ist unsere Position und desto höher die Chancen auf Erfolg. Es gibt einfache Regeln, die den Einstieg in nachhaltiges Networking erleichtern. Ein tragfähiges und qualitativ hochwertiges Netzwerk muss zuerst eingerichtet und anschließend mit viel Liebe zum Detail gepflegt werden. Je globaler und komplizierter unsere Tätigkeit ist, desto wichtiger ist ein tragfähiges Konzept, das uns weiterbringt.

Regel 1: Der offene Umgang mit den Mitmenschen

Introvertierte Menschen wirken verschlossen und unnahbar. Ihre Mitmenschen kommen schnell zu dem Schluss, dass sie nicht an den Menschen, die ihren Arbeitsalltag und ihr soziales Umfeld teilen, interessiert sind. Auch wenn es nicht immer ganz einfach ist, gehen Sie offen auf Ihre Mitmenschen zu, werden Sie aktiv und schalten sich in Gespräche ein, wenn die Situation es zulässt. Zeigen Sie Ihren Mitmenschen Ihre Wertschätzung, indem Sie sich für sie interessieren. Im Arbeitsalltag bieten sich gute Gelegenheiten zu Gesprächen mit Kollegen in der Frühstücks- oder Mittagspause. Fragen Sie nach den Hobbys, den Kindern oder den beruflichen Erfahrungen. Die meisten Eltern blühen regelrecht auf, wenn sie von ihren Kindern erzählen. Daher ist dieses Thema ein wunderbarer Einstieg, um zu den Kollegen ein gutes Verhältnis aufzubauen.

Regel 2: Es gibt viele Gelegenheiten

Ein Netzwerk sollte jedoch nicht nur im Berufsalltag aufgebaut werden, sondern auch im privaten Umfeld. Durch das Internet ist die Welt ein Dorf geworden und die Kontaktmöglichkeiten vielfältig. Kontakte aus dem privaten Umfeld können Ihnen vielleicht irgendwann auch beruflich behilflich sein. Ein Vereinskollege arbeitet beispielsweise bei Unternehmen X, in dem gerade eine Stelle in der Buchhaltung frei wird. Sie sind Buchhalter und auf der Suche nach einem Job oder Sie möchten sich verändern. In diesem Fall nutzen Sie Ihr Netzwerk im Verein und sprechen den Freund auf die freie Stelle im Unternehmen an. Dieser empfiehlt Sie an seine Kollegen und Vorgesetzten weiter. Er bürgt sozusagen für Ihre Qualitäten und Sie kommen durch dieses Netzwerk an eine Stelle heran, die Sie auf dem regulären Bewerbungsweg wahrscheinlich nicht bekommen hätten. Auch Gespräche mit anderen Alltagskontakten, zum Beispiel im Kindergarten oder in der Schule mit anderen Eltern und in der Nachbarschaft, können hilfreich sein, auf das eigene Anliegen aufmerksam zu machen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie Ihr Gegenüber dabei nicht vergessen. Bedenken Sie, nur wenn Sie anderen Menschen Interesse entgegenbringen, interessieren diese sich auch für Sie.

Regel 3: Bringen Sie Ihr Wissen unter die Leute

Haben Sie die richtigen Kontakte geknüpft, bringen Sie Ihr Wissen unter die Leute. Wissen ist eine nachhaltige Ressource, die wächst, wenn Sie diese mit Ihren Gesprächspartnern teilen. Setzen Sie Ihr Wissen ein, um Ihren Mitmenschen bei der Lösung von Problemen zu helfen. Ihre Gesprächspartner werden sich in der Regel bei der nächsten passenden Gelegenheit revanchieren und selbst ihr Wissen mit Ihnen teilen. Geteiltes Wissen sollte jedoch nicht ausschließlich als Problemlöser fungieren, sondern auch bereichern. Teilen die Gesprächspartner gegenseitig ihr Wissen, stellt das einen Zuwachs dieser wertvollen Ressource auf beiden Seiten dar.

Regel 4: Setzen Sie Ihre Erwartungen nicht zu hoch an

Starten Sie Ihr Netzwerk nicht mit zu hohen Erwartungen. Denken Sie daran, dass Geben seliger ist als nehmen. Erwarten Sie nicht, dass Sie alles, was Sie in Ihr Netzwerk investieren, zu einhundert Prozent zurückbekommen. Oft erhalten Sie etwas zurück, an das Sie nicht gedacht oder das Sie nicht erwartet haben. Netzwerken entwickelt sich häufig zum Selbstläufer, daher müssen Sie mit Situationen rechnen, die Sie auf diese Weise nicht erwartet haben und in der Lage sein, flexibel zu reagieren.

Regel 5: Nutzen Sie Social-Media

Die einfachste Möglichkeit, Ihr Netzwerk zu starten, sind soziale Netzwerke wie Xing, Facebook und Twitter. Diese Netzwerke dienen als Informationsbörsen und zum Austausch mit Gleichgesinnten. Viele Kontakte haben Sie in Ihrem „analogen“ Leben geknüpft, manche kommen online hinzu. Wählen Sie Ihre Social-Media-Plattform und Ihre Kontakte sorgfältig aus. Sind Sie in zu vielen Netzwerken zur gleichen Zeit aktiv, fehlt Ihnen irgendwann die Zeit, diese sorgfältig und regelmäßig zu pflegen. Soziale Netzwerke sind flüchtige Medien. Sind Sie nicht regelmäßig präsent, um Ihre Kontakte zu pflegen, sinken Ihre Erfolgsaussichten schnell. Hier zählt Qualität und nicht Quantität.

Regel 6: Erwarten Sie keine umgehenden Reaktionen

Erwarten Sie von Ihren Kontakten keine umgehende Reaktion. Denken Sie daran, dass auch sie einen ausgefüllten Tag mit wenig Zeit haben. Zeit ist ein kostbares Gut, daher haben für die meisten Menschen mit einem erfolgreichen Netzwerk die sozialen Kontakte zwar eine hohe, jedoch keine ausschließliche Priorität. Die oberste Priorität sollte stets das unmittelbare soziale Umfeld wie Familie, Arbeitsplatz und Freunde haben.

Regel 7: Lassen Sie los und vertrauen Sie dem Zufall

Pflegen und kontrollieren Sie Ihr Netzwerk regelmäßig, aber lassen Sie auch los. Vertrauen Sie auf „Kommissar Zufall“, ein bisschen Glück, einen entscheidenden Tipp, eine zufällige Begegnung und den richtigen Zeitpunkt.

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