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Abschlagszahlung

AbschlagszahlungEs gibt verschiedene Bereiche eines Unternehmens, in denen die Kontrolle der Finanzen zu einem Problem werden kann. Besonders bei umfangreichen Werkverträgen oder bei dauerhaften Zahlungen an Dienstleister können die Komplettsummen eine enorme Belastung für die Konten der Firmen darstellen. Die Abschlagszahlung hat sich daher in den unterschiedlichsten Teilsegmenten der Rechnungen und Zahlungen zu einem Werkzeug entwickelt, das sich nicht nur in Hinblick auf die Liquidität enorm entwickelt hat, sondern auch bei den Möglichkeiten der Finanzierung.

Die Möglichkeiten der Abschlagszahlung im gewerblichen Bereich

Die Abschlagszahlung darf in keinem Fall mit der klassischen Finanzierung über eine Ratenzahlung verwechselt werden. Während die Ratenzahlung vor allem dafür dient, eine feste Summe im Laufe der Zeit unter Einbeziehung der Zinsen abzubezahlen, geht es bei der Abschlagszahlung vor allem darum, dass man die eigenen Risiken und die Risiken der entsprechenden Gläubiger spürbar senkt. Dabei haben sie die Abschlagszahlungen erst in den letzten Jahren zu einem wichtigen Werkzeug für den Handel und für die Industrie entwickelt, was vor allem daran liegt, dass eine solche Zahlung in der Regel nicht durch das Gesetz oder nur unter schweren Bedingungen gestattet wird. Immer häufiger argumentieren beide Seiten aber für den Vorteil einer solchen Zahlung. In welchen Bereichen findet eben diese Möglichkeit eine Anwendung?

  • Bei Strom- und Energielieferungen sind Abschlagszahlungen bei gewerblichen wie privaten Kunden normal.
  • Auch die Steuern werden in vielen Fällen bereits jetzt mit Abschlagszahlungen bedacht.
  • Auch bei Dienstleistungen aus dem Internet ist es sinnvoll Abschlagszahlungen zu leisten, um die Leistungen vorzufinanzieren.

Die Abschlagszahlungen sind also nicht nur für die Sicherheit der Gläubiger zu einem wichtigen Instrument geworden. In der heutigen Zeit kann so der Eindruck der Gesamtkosten, etwa der Strom- oder Steuerkosten, für ein Jahr deutlich gesenkt werden. Damit sinkt die finanzielle Belastung ab einer gewissen Deadline und die Unternehmen können ein wenig besser mit ihren Finanzen planen. Vor allem rund um die digitalen Dienstleistungen hat sich die Abschlagszahlung in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Instrument entwickelt.

Die Anwendung der Abschlagszahlung in der Praxis

Natürlich ist die Abschlagszahlung in der heutigen Zeit mehr als nur ein Instrument, um die möglichen Kosten beim Finanzamt oder beim Lieferanten für Strom und Energie zu decken. Vor allem der einfache Punkt, dass die digitalen Industrien in der heutigen Zeit davon leben, dass ihre Kunden am Ende auch wirklich die Konzepte umsetzen und sich nicht einfach nur auf die Suche nach einem neuen Dienstleister machen, hat hier bei den Freiberuflern und Selbständigen für eine neue Entwicklung der Zahlung gesorgt. Ein gutes Beispiel findet sich bei den Angeboten rund um das Webdesign und die Programmierung. Meist läuft es darauf hinaus, dass ein Kunde, entsprechend seiner Wünsche, ein Konzept von dem Designer oder Programmierer bekommt. Bereits hier entstehen Kosten für die Entwickler und somit muss der Kunde in der heutigen Zeit eine Abschlagszahlung leisten, bevor es in den Übergang der eigentlichen Entwicklung geht. Damit sichern sich die verschiedenen Gruppen der Berufe vor Leuten ab, die sich am Ende der Werke und Ideen bemächtigen, aber aus irrationalen Gründen vom Vertrag zurücktreten. Ähnliches passiert bei Firmen für den Bau – sie sichern sich aber vor allem vor den hohen Kosten ab, die mit einem solchen Vorhaben entstehen können. Für beide Seiten ist die Abschlagszahlung also in der Regel eine gute Möglichkeit und ein Werkzeug, mit dem die Finanzen ein wenig einfacher geregelt werden können.