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Bestandskosten

BestandskostenUnternehmen, die sich nicht alleine auf Dienstleistungen stützen, sondern im produzierenden Gewerbe tätig sind, haben das Problem, dass sie mit ihren Waren haushalten müssen. Selbst bei Engpässen oder einer plötzlich steigenden Nachfrage müssen immer genügend Waren an die Kunden oder die Zwischenhändler ausgeliefert werden können. Die Lagerung ist also ein wichtiger Schritt für die Firmen. Dadurch entstehen aber Kosten - die sogenannten Bestandskosten.

Was sind Bestandskosten und wie werden sie generiert?

Die Lagerung ist für viele Unternehmen vollkommen frei von Alternativen. Sie müssen einfach genügend fertige Waren auf Lager haben, um alle Eventualitäten auf dem Zielmarkt abzudecken. Natürlich sind diese Lagerungen aber mit entsprechenden Kosten für die Firmen verbunden. Sie müssen sich um ein internes Lager kümmern oder sogar eine eigene Lagerhalle bauen oder anmieten. Dabei entstehen noch weitere Kosten - in jedem Fall ist die Einlagerung von Waren ein Kostenfaktor, der in der Kalkulation bedacht werden muss. Besonders die genaue Planung der eigenen Waren ist daher sehr wichtig, wenn man die Bestandskosten im Überblick behalten und vielleicht im Laufe der Zeit reduzieren möchte. Außerdem sind bei den Bestandskosten im Lager natürlich nicht nur die Mieten zu beachten. Was für Kosten können durch eine sorgfältige Lagerhaltung der Waren entstehen?

  • Strom und Energie, besonders bei einer Kühlung, sind hohe Faktoren.
  • Natürlich braucht es auch eigene Mitarbeiter für die Verwaltung des Lagers.
  • Nicht selten müssen Equipment und Programme für die Arbeit in den Lagern angeschafft werden.

Darüber hinaus gibt es verschiedene laufende Kosten, die erst im Laufe der Zeit anfallen und vor allem mit der genauen Auslastung der Lager zu tun haben. Das Ziel muss es für ein Unternehmen also sein, dass man die Bestandskosten deutlich senkt und so am Ende auch die Endpreise günstiger an die Kunden weitergeben kann.

Die Senkung der Bestandskosten

Neben den eigentlichen Kosten für die Lagerung der entsprechenden Produkte gibt es natürlich auch noch andere Faktoren, die hier berechnet werden müssen. So ist das gebundene Kapital mit einer Steigerung der Waren im Lager natürlich deutlich höher. Je mehr Waren einfach nur im Lager sind, desto mehr Einnahmen fehlen für das eigene Umlaufvermögen. Auf Dauer können die Bestandskosten bei einer schwachen Verkaufslage damit zu einem Problem werden - besonders wenn es sich um Produkte mit einer Haltbarkeit handelt. Das oberste Ziel für eine Firma muss es daher sein, dass man genaue Planungen macht, wie hoch die Zahl der eingelagerten Waren ist und wie man eine möglichst hohe Fluktuation zwischen Händlern und Produktion hinbekommt. Mit der Zusammenarbeit zwischen Produktion und Lager sollte so die Möglichkeit geschaffen werden, wie man die Bestandskosten langfristig und kurzfristig senkt. Immer wieder muss die Planung dabei an die Verhältnisse auf dem Markt angepasst werden, damit man auch in einem Fall einer plötzlich gestiegenen Nachfrage weiterhin die Produkte an die Kunden ausliefern kann. Trotzdem sind die Bestandskosten ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

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