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Bilanzverlust

BilanzverlustDie Bilanz ist nicht nur ein wichtiges Werkzeug zur Kontrolle der eigenen unternehmerischen Tätigkeiten, sondern auch das wichtigste Instrument für die Information. Daher ist es auch so wichtig, dass man hier akkurat arbeitet und den Interessenten, Partnern und anderen in den Bilanzen die richtigen Ergebnisse zur Verfügung stehen. Besonders interessant ist natürlich die Frage, ob ein Unternehmen Gewinne oder Verluste macht. Der Bilanzverlust ist dabei besonders ärgerlich - könnte aber am Ende zumindest in Hinblick auf die Steuern wichtig sein.

Was bedeutet der Bilanzverlust und wie ergibt er sich?

Bei einem Verlust in der Bilanz gibt es natürlich berechtigte Fragen darüber, wie dieser zustande gekommen ist. Bis man an dem Punkt kommt, diese Frage zu stellen, muss aber erst einmal die Bilanz in Hinblick auf all diese Feinheiten erstellt werden. Eine genaue Bilanz ist wichtig und nur damit gibt es eine gewisse Chance auf die genaue Analyse. Bei einem Bilanzverlust muss es sich zudem nicht um einen realen Verlust - diesen errechnet man in einem späteren Schritt mit der Gewinn- und Verlustrechnung. Verluste und Gewinne in der Bilanz werden korrigiert, da die Bilanz ja auf beiden Seiten ausgeglichen sein muss. Allerdings haben die entsprechenden Ausgleichungen natürlich auch auf das nächste Jahr einen entsprechenden Einfluss. Daher ist es auch so wichtig, dass man hier sehr genau arbeitet und die Verluste entsprechend aufgeschlüsselt werden können. Der Bilanzverlust ist dabei eine Größe, die auch im aktienrechtlichen Terminus eine gewisse Rolle spielt. Vor allem kann der Bilanzverlust in Hinblick auf die Geschäftstüchtigkeit auch durch andere eingesehen werden. Mit dem Bundesanzeiger steht das entsprechende Tool für jeden zur Verfügung. Wie genau wird der Bilanzverlust dabei berechnet?

  • Natürlich wird das Jahresergebnis zuerst mit den Angaben - also dem Bilanzgewinn oder dem Bilanzverlust - aus dem Vorjahr verrechnet. Damit wird ein stabiles Ergebnis errechnet.
  • Im Anschluss werden die entsprechenden Entnahmen im Laufe des Jahres kalkuliert. Diese zählen nicht zu den eigentlichen Verlusten.
  • Auch die Übergabe in die Rücklagen wird dabei berechnet. Demnach sind die entsprechenden Gewinne und Verluste auch in Hinblick auf die nächsten Jahre genau zu prüfen.

Es ist wichtig, dass man sich auf die Suche nach den richtigen Maßnahmen für die Ermittlung der Bilanzen macht. Auch kleine Unternehmen, etwa eine GmbH aus dem Mittelstand, muss die Bilanz richtig erstellen.

Die Folgen von einem Bilanzverlust

Der Bilanzverlust muss nicht in jedem Fall eine problematische Lage für das Unternehmen bedeuten. Besonders in den Startups der heutigen Zeit ist es die Aufgabe der Investoren, den entsprechenden Bilanzverlust wieder auszugleichen. Entsprechende Entwicklungen können außerdem Teil einer normalen Strategie sein, die mit einem starken Wachstum oder hohen Entnahmen durch die entsprechenden Eigner von Anteilen in der Firma zu tun haben. Es ist nur wichtig, dass die entsprechenden Beträge irgendwann ausgeglichen werden, damit langfristig nicht die eigentliche Liquidität in dem Unternehmen angegriffen wird. Der Bilanzverlust ist daher nur ein Merkmal, das darüber entscheidet, wie es um das Unternehmen und seine Entwicklung bestellt ist. Die Gesellschafter und Anteilseigner haben die Aufgabe, die entsprechenden Verluste auszugleichen und somit langfristig wieder für einen Ausgleich oder die Schaffung von Rücklagen zu sorgen. Die Rücklagen spielen in einer solchen Situation, also bei einem Bilanzverlust, ohnehin eine wichtige Rolle. In vielen Fällen lässt das Unternehmen Teile der eigenen Umsätze in die Rücklagen wandern, da entsprechende Geschäfte bevorstehen oder es zu Prozessen kommen kann. Da die Rücklagen nicht immer angegriffen werden, kann die Auflösung der Rücklagen später dafür sorgen, dass das eigentliche Ergebnis positiv war. Ein Bilanzverlust hat also nur zu einem kleinen Teil eine wirkliche Aussagekraft.

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