Erklärfilm, Fotoshooting, Verlosung: Wie stellt man ein neues Produkt am besten vor?

Fotoshooting

Nur sehr selten kann die reine Nennung eines neuen Produkts auch Bedarf generieren. Touristen-Flüge ins Weltall sind vielleicht so außergewöhnlich, dass allein die Idee begeistert. Für die allermeisten Gründer sieht die Realität anders aus: Sie müssen ihre Produkte in Szene setzen. Aber wie?

Es gibt viele Optionen. Einige Unternehmer wollen sie alle wählen – und geben sehr viel Geld für eine unkoordinierte Kampagne aus. Sinnvoller ist es, sich mit den Vor- und Nachteilen der Produktpräsentation zu befassen und eine durchdachte Entscheidung zu treffen. Cleverness ist gefragt.

Der Erklärfilm: Die Zukunft des multimedialen Marketings

Videobasiertes Marketing ist gekommen, um zu bleiben. Dank Social Media erwarten Kunden praktisch, dass ihnen alles in bewegten und attraktiven Bildern präsentiert wird. Viele Unternehmer wissen das und posten Videos ihrer neuen Produkte auf Instagram, Facebook, YouTube, TikTok und sonstigen Plattformen.

Allerdings handelt es sich dabei meist um Amateur-Aufnahmen. Diese haben auch ihren Platz im Marketing. Sie lassen unter anderem ein wenig Nahbarkeit zu. Die Produkte wirken echter, wenn sie im Alltag präsentiert werden. Aber reicht das auf Dauer aus?

Erklärfilme sind eine tolle Möglichkeit, um ein Produkt (oder eine Dienstleistung) professionell vorzustellen. Experten wie die Profis von Presentando – Ihr Erklärfilm setzen das Produkt ideal in Szene, während die Funktionsweisen und Besonderheiten herausgestellt werden. Das Videoformat kann in Absprache bestimmt werden. Häufig wird für Erklärvideos die Animation gewählt. So oder so ist eine saubere, hochwertige Produktpräsentation wichtig. Das Video kann im Newsletter, auf Messen, für Social Media und auf der Firmen-Homepage eingesetzt werden.

Die Foto-Präsentation: Schon immer sinnvoll

Bei all dem Hype rund um Videoformate vergessen viele Gründer das gute alte Produktfoto. Wer ein tolles Produkt hat, der sollte es schnell vor eine professionelle Kamera bringen. Nicht nur Models bekommen Fotoshootings.

Eine große Auswahl an Produktfotos für jeden Anlass ist eine Sicherheit. Wann immer ein neues Projekt gestartet wird, braucht es auch Bildmaterial. Sollen Tassen als Werbegeschenke verteilt werden? Gibt es ein Magazin, in dem das Produkt präsentiert wird? Wird ein Interview mit der Presse geführt, das durch Bilder ergänzt werden soll? In all diesen und weiteren Fällen sind Produktfotos wichtig.

Die Verlosung: Reichweite zum kleinen Preis

Um ein neues Produkt bekannt zu machen, muss es in aller Munde sein. Leider ist das gerade für Startups und andere junge Unternehmen nicht immer leicht. Der Kundenstamm ist noch klein und neue Kunden sind vielleicht unsicher, ob sie der Firma und den Produkten vertrauen können.

Eine Verlosung kann hier Gold wert sein. Auf Veranstaltungen ist dies direkt möglich. Sinnvoller für die Reichweite ist allerdings eine Verlosung über Social Media. Menschen lieben es, etwas zu gewinnen. Sie sind bereit, darüber zu sprechen und Bilder zu posten. Gleichzeitig sehen sie Verlosungen eher als Chance – nicht zu gewinnen, heißt nicht, dass sie sauer sind. Im Gegenteil: Wer nicht gewonnen hat, kauft das Produkt vielleicht trotzdem. Am besten wird die Verlosung rechtzeitig und im Zusammenspiel mit Influencern geplant.

Die Influencer-Kooperation: Nur durchdacht die richtige Lösung

Influencer-Marketing ist eine Kunst. Deshalb sollten Kooperationen auch nur eingegangen werden, wenn es die Situation her gibt. Bei neuen Produkten ist das der Fall. Die Kosten sind unter Umständen genauso niedrig wie bei einer Verlosung. Es muss nicht in bezahlte Werbung investiert werden, wenn Menschen freiwillig über ein Produkt reden.

Sogenannte Micro-Influencer haben relativ geringe Followerzahlen (meist unter 50.000). Gerade regional kann es sinnvoll sein, hier zusammenzuarbeiten: Ein Startup kann sich und sein Produkt in München, Kiel oder Hannover besser durch einen regionalen Influencer mit 10.000 Followern präsentieren als durch einen 100.000 Follower-Influencer aus Madrid. Da „kleinere“ Influencer oftmals keine oder nur eine sehr geringe Bezahlung erhalten, können gleich mehrere gebucht werden – das kann eine enorme Reichweite für ein bisher unbekanntes Produkt generieren.

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