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Fertigungskosten

FertigungskostenFür die Bilanz und die allgemeinen Aufzeichnungen im eigenen Unternehmen ist es wichtig, dass man die verschiedenen Kosten genau auflistet. Das beginnt schon bei den Kalkulationen und bei den Planungen, die man rund um die Produktion hat. Die Fertigungskosten sind in diesem Bereich eine wichtige Kennziffer für die spätere Berechnung der Preise. Sie bietet außerdem eine gute Übersicht über die tatsächlichen Kosten, die man im Zuge einer Produktion hat. Auch aus dieser Kennziffer berechnet sich später der Preis der Leistungen oder Waren.

Woraus setzen sich die Kosten zusammen?

Natürlich ist es im Zuge der Produktion wichtig, dass man die verschiedenen Kostenstellen genau ermittelt und sich daraus einen Preis erzeugt. Sie sind ein wichtiger Teil der Herstellkosten und fließen daher auch in die Gestaltung aller Preise ein. Für eine transparente Übersicht über die verschiedenen Kosten muss man aber genau wissen, dass sich die Fertigungskosten aus ganz verschiedenen Elementen zusammensetzen.

Folgende Formel ist für die Ermittlung der Fertigungskosten entscheidend:

Fertigungseinzelkosten + Fertigungsgemeinkosten + Sonderkosten de Fertigung = Gesamte Fertigungskosten.

Mit dieser Formel lassen sich die unterschiedlichen Entwicklungen genau sehen. Die Fertigungseinzelkosten lassen sich daher relativ einfach ermitteln. Ganz oben auf der Liste stehen natürlich die Kosten, die sich direkt einer bestimmten Kostenstelle innerhalb der Produktion zuweisen lassen. Dazu gehören etwa die Gehälter von Mitarbeitern, die in irgendeiner Form an der Fertigung beteiligt sind. Da man genaue Informationen darüber haben sollte, wie hoch die Gehälter sind und wie viele Mitarbeiter daran beteiligt sind, sollte sich diese Kostenstelle einfach berechnen lassen. Auch sonst sind die Kosten für die Ressourcen natürlich ein Bestandteil. Dazu kommen die Fertigungsgemeinkosten, die sich schon nicht mehr so einfach genau einer Stelle zuweisen lassen. Mieten, Strom und andere Dinge, die sowieso anfallen, müssen hier prozentual angerechnet werden. Der letzte Punkt der Fertigungskosten ist aber am interessantesten.

Die Sonderkosten der Fertigungskosten

Die Sondereinzelkosten der Fertigungskosten sind ein Punkt, der nicht unbedingt bei jeder Art der Produktion anfallen muss. In vielen Produktionsreihen gibt es keine Modelle, keine Tests und auch keine Analysen, die man in die Fertigungskosten mit einbeziehen muss. Allerdings gibt es Faktoren, die in jedem Fall unter diese Kostenstelle fallen und dann natürlich auch in der Kalkulation der Fertigungskosten berechnet werden müssen. Dazu gehören die folgenden Punkte:

  • Spezialwerkzeuge und ihre Abschreibungen
  • Nutzung von Lizenzen oder Patenten
  • Kosten für Analysen der Produktionsschritte

Mit diesen Kosten hat man eine zusätzliche Stelle, die bei der Berechnung der Kosten bedacht werden muss. Setzt man die Fertigungskosten auf, muss dabei auch bedacht werden, dass die Kosten entweder für eine Dauerproduktion oder für einen bestimmten Auftrag analysiert werden müssen. Die wohl einfachste Möglichkeit ist daher, sich in diesem Bereich auf die vielen Funktionen einer Software zu verlassen - moderne ERP-Systeme bieten zum Beispiel eine sehr detaillierte Auflistung der Kosten.

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