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Filialunternehmen

FilialunternehmenWer einen Blick in die Innenstädte von Deutschland wirft, findet eigentlich immer wieder die gleichen Namen und Marken. Von Supermärkten über Restaurants bis hin zu der typischen Kette der Drogerie ist einfach alles dabei. Typischerweise handelt es sich bei all diesen Arten von Unternehmen um Filialunternehmen. Sie haben keine zentrale Verwaltung oder, wenn sie eine haben, wird das eigentliche Geschäft an verschiedenen Orten abgehandelt. Die unterschiedlichen Firmen haben dabei eines gemein: Bei den Filialen handelt es sich um den Kern ihrer Geschäfte. Bei den Firmen handelt es sich aber um unterschiedliche Arten von Filialen.

Verschiedene Arten von Filialunternehmen in der Welt

In Deutschland und den USA ist typischerweise das Franchise als Art und Weise der Filialunternehmen besonders bekannt. So sind die Supermärkte in Deutschland in der Regel zwar kein Franchise, zumindest sind aber die unterschiedlichen Filialen an verschiedene Geschäftsführer gebunden. Das Filialsystem in Deutschland erfolgt in der Regel mit einer zentralen Verwaltung, die zum Beispiel für das Marketing zuständig ist, sonst ihren Filialleitern aber relativ freie Hand darin lässt, welche Produkte sie anbieten und was für Aktionen sie den Kunden zur Verfügung stellen. Damit ist ein typisches Filialunternehmen zwar in der Regel zentral verwaltet, gewährt aber deutlich mehr Freiheiten als es etwa ein Franchiseunternehmen aus den USA. Diese gehören aber auch zu den Filialunternehmen und sollten daher in dieser Kategorie einberechnet werden. Grundsätzlich unterscheiden sich die Systeme auch nur in den direkten Feinheiten voneinander. In Deutschland sind es dabei halt die unterschiedlichen Ketten der Supermärkte oder der großen Ketten aus dem Bereich der Dienstleistung – geht es um das Essen oder das Nachtwesen, handelt es sich meistens um ein Franchise. Was sind typische deutsche Ketten für ein Filialunternehmen?

  • Die Einzelhandelskette ALDI ist einer der bekanntesten Vertreter für Filialsysteme in Deutschland. Auch mit eigenen Filialleitern bleiben die Ketten im Besitz und unter der Kontrolle einer Muttergesellschaft.
  • Auch bei Lidl funktioniert es so. Alle wichtigen Strategien oder Entscheidungen werden durch eine Konzernzentrale an die verschiedenen Standorte in Deutschland weitergegeben.
  • Der Baumarkt Obi ist ein gutes Beispiel für ein Mischsystem. Hier gibt es sowohl Franchisenehmer für die Marke wie auch normale Filialen unter der Kontrolle eines normalen Eigentümers.

Das Konzept der Filialunternehmen wird immer häufiger mit dem Prinzip eines Franchise gemischt. Für die Konzerne bietet das mehr Spielraum – es gibt allerdings auch Chancen auf eine Umsetzung der eigenen Existenzgründung für risikofreudige Unternehmer.

Der Einsatz von Franchise in Deutschland

Das bereits angesprochene System mit den Franchisenehmern wird in Deutschland besonders im Bereich der Gastronomie immer beliebter. Aber auch im Einzelhandel finden sich inzwischen Ketten, die entweder das eigene Filialunternehmen mit diesen Aspekten mischen oder gänzlich auf den Verkauf der Rechte der Kontrolle der Marke setzen. Burger King, McDonalds und die sehr beliebte Kette Starbucks sind nur drei Beispiele für den zunehmenden Erfolg des Franchise-Systems in Deutschland. Dabei gibt es sogar noch eine dritte Option, wie die immer gleichen Namen in Deutschland zu finden sind. Neben den Filialunternehmen und dem typischen Franchise, bei dem einfach eine bestimmte Summe an den Hauptkonzern gezahlt wird, kann man sich auch noch direkt an Unternehmen beteiligen. Die Genossenschaft ist eine Möglichkeit, wie ein Filialunternehmen Anteile der eigenen Firma weitergeben und somit weitere Filialen eröffnen kann. Dabei erhält der Käufer mehr Kontrolle über die eigene Filiale und ist nicht verpflichtet, einen festen Anteil der Gewinne an den Konzern zu überweisen. Einzig die Regeln für den Umgang mit der Marke sind weiterhin klar und sorgen dafür, dass das Image des Konzerns und der eigentlichen Werbemarke intakt bleibt. Die Möglichkeiten für ein Filialunternehmen sind in Deutschland also sehr umfangreich und können sich drastisch voneinander unterscheiden.