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Handelsname

HandelsnameIn vielen Fällen will der Verbraucher mehr als nur genau wissen, was in den Produkten und in den vielen unterschiedlichen Waren eingearbeitet ist, die man im Alltag so kauft. Es gibt jedoch viele Beispiele dafür, dass Industrie und Gewerbe darauf verzichten, umfangreich über echte Namen zu informieren. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Neben den komplexen Inhalten, die beim normalen Verbraucher nur auf wenig Verständnis stoßen würden, geht es dabei auch darum, dem Produkt einen Namen zu geben, das im Verbrauch auch wirklich einen positiven Effekt hatte. Dabei handelt es sich fast immer um einen Handelsnamen, der besser klingt als der wirkliche Inhalt.

Was bedeutet der Handelsname für die Industrie?

Eines der besten Beispiele für einen Handelsnamen findet sich in der Medizin. Viele der medizinischen und chemischen Verbindungen haben so komplexe Namen, dass sie in der Regel nur wenig Wirkung auf den Verkauf haben. Daher geben Unternehmen aus dem Bereich der Pharmazie neuen Produkten in der Regel eingängige Namen, die nur sehr wenig mit den tatsächlichen Inhaltstoffen zu tun haben. Aspirin ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Acetylsalicylsäure ist zwar der tatsächliche Inhaltsstoff, inzwischen auch einer breiten Mehrheit bekannt, allerdings ist der Begriff Aspirin der tatsächliche Handelsname von diesem Produkt. Demnach geht es vor allem um die Förderung der Verkäufe, die einfachen Abläufe im Marketing und der Nutzen, der sich mit der Vertuschung der eigentlichen Namen ergibt. Da die entsprechenden Inhaltsstoffe aufgrund der deutschen Gesetze aber genau aufgelistet werden müssen, finden sich diese entweder klein auf der Packung oder zumindest in den Inhaltsangaben, die man auf der Packung findet. Sowas ist aber nicht das einzige Beispiel dafür, dass der Handelsname eine beliebte Methode ist, wie man die verschiedensten Waren besser in den Verkauf bringt oder vermarkten kann. Was für Beispiele gibt es dafür noch?

  • Wer im Supermarkt den Begriff "Südfrüchte" liest, weiß auf Anhieb nicht, welche Art von Früchten er am Ende wirklich bekommen wird. Es ist ein bekannter Handelsname für allerlei Fruchtsorten, die in der Regel als exotisch eingestuft werden und daher dem Kunden nicht immer direkt etwas sagen.
  • Auch bei den Farben gibt es nicht immer die Bezeichnungen, die man wirklich verwenden würde. In den letzten Jahren hat man die verschiedensten Farben entwickelt, die unter ihrem offiziellen Namen nie vermarktet wurden, sondern es ist der Handelsname, mit denen sie in den Verkauf gelangen.
  • Auch bei der Nahrung und besonders bei den unterschiedlichen Arten von Tieren gibt es immer wieder Bezeichnungen im Laden, die man sonst nicht verwenden würde. Selbst das Spanferkel hat zum Beispiel eine andere Bezeichnung, wenn es zum Metzger geht. Daher muss hier genau geprüft werden, wenn man wirklich beginnt einzukaufen.

Der Handelsname ist also wichtig, wenn es um die reine Vermarktung der verschiedenen Produkte geht.

Die Entwicklung der Handelsnamen in Deutschland

Der Handelsname hat sich in den letzten Jahren in Deutschland in die verschiedensten Bereiche entwickelt. Man findet ihn nicht mehr nur in den erwähnten Bereichen - besonders durch die vielen Attribute aus der Werbung ist es nicht immer ganz einfach, die tatsächliche Ware hinter den verschiedenen Waren zu erkennen. Eine der wichtigsten Aufgaben der Dienstleister und Verkäufer ist es daher, die verschiedensten Inhaltsstoffe zu listen und dem Kunden somit die Möglichkeit zu geben, sich vor dem Kauf zu entscheiden, ob man diese Dinge wirklich einkaufen möchte. Auch sonst hat sich der Handelsname in den letzten Jahren zu einer beliebten Möglichkeit entwickelt, wie man besonders neue Produkte sehr einfach an den Kunden und auf den Markt bringen kann. Es ist nur wichtig, dass es ausreichend Hinweise darauf gibt, um was es sich wirklich bei der verkauften Ware handelt.

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