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Kapitalanlage

KapitalanlageEine Kapitalanlage ist ein Weg der Investition von Kapital. Die Idee ist dabei Geld so anzulegen, dass es gewinnbringend für den Anlegenden arbeitet. Es ist also essenziell mit der Kapitalanlage die aktuelle Zinslage zu überflügeln, da sich ansonsten das Modell der Kapitalanlage, das durchaus ein gewisses Risiko birgt, schlichtweg nicht lohnt. Dabei beschreibt die klassische Kapitalanlage die Umlage von liquidem Kapital in Sachwert, also den Kauf von Sachkapital. Im erweiterten Sinne gehört zur Kapitalanlage aber auch die Anlage von Geld in Aktien oder Fonds.

Vereinfachte Kapitalanlage

Für Existenzgründer im speziellen ist die Kapitalanlage zunächst nur ein Vokabular zur Beschaffung von Produktionsgüter. Der Kauf von Werkzeug oder Maschinen kann also schon eine vereinfachte Kapitalanlage darstellen. Denn das Startkapital wird hier in einen Sachwert umgewälzt. Interessant ist hier auch schon der ausgehebelte Einfluss von Inflation und Deflation, die logischerweise Sachkapital nichts anhaben können, da es einen materiellen Wert besitzt, der mit der Inflation und Deflation steigt und sinkt. Die vereinfachte Anlage kann also zunächst einfach dazu dienen, einen Unternehmen die nötigen Produktionsmittel zu beschaffen und einen Start zu ermöglichen. Durch diesen Kauf von Sachkapital erhöht sich auch gleichzeitig der Kapitalstock, der nicht nur dazu dient eine Gesamtkalkulation für die Bundesregierung zu ermöglichen, sondern auch als Deckung für einen beantragten Kredit herangezogen werden kann.

Komplexere Kapitalanlage

Die komplexere Kapitalanlage umfasst mehr als nur den Erwerb von Sachkapital für die Produktion. Wie bereits erwähnt kann die Kapitalanlage ein großes Potenzial für deftige Rendite bieten. Eine lohnende Kapitalanlage sollte immer mehr erwirtschaften als der gängige Anlagezinssatz der Banken, da es ansonsten lohnender wäre einfach das Geld dort zu lassen. Genauso kann es aber auch sein, dass eine Kapitalanlage sprichwörtlich „nach hinten los geht“ und zu einer Misswirtschaft wird. Denn Renditen sind keineswegs garantiert und man muss wissen, dass Aktien und im besonderen Fonds ein großes Risiko beinhalten. Um dort „sichere“ Anlagen zu tätigen muss man sich sehr intensiv mit den Märkten beschäftigen. Wie Riskant diese Art der Anlage ist zeigte die Weltwirtschaftskrise 2008 und die Probleme, die oftmals selbst bei erfahrenen Finanzinvestoren wie Warren Buffet zutage kommen.
Etwas sicherer als die Finanzinvestitionen sind die Anlagen in Immobilien. Denn dies ist wieder eine Anlage, die nicht an die Geldmärkte gekoppelt ist, also unabhängig von Inflation und Deflation funktioniert. Schließlich ist es so, dass der Preis einer Immobilie sich mit dem Geldmarkt bewegt und keine Entwertung des Geldes befürchtet werden muss. In inflationären Zeiten hat also eine Geldanlage in Immobilien Sinn.

Diversifizierung ist das Zauberwort

Im Generellen ist die Diversifizierung bei allen Formen der Anlage ein wichtiges Mittel für eine sichere Strategie. Durch eine gewiefte Risikoverteilung ermöglicht man es sich den potenziellen Schaden einzugrenzen und die Gewinne zu maximieren. Kauft man nun also beispielsweise fünf kleine Aktienpakete und nicht ein großes, fällt es viel leichter das schlechte Abschneiden einer Aktie auszugleichen, da man nicht so sehr an die einzelne Aktie gebunden ist. Genauso verhält es sich für alle anderen Formen der Anlage, sei es nun die Immobilie, der Fond oder eine andere Anlagenform. Durch die richtige Anlage und einer guten Diversifizierung ist es möglich, mehr aus dem eigenen Kapital zu machen. Sobald die Rendite den Zinssatz der Banken überschreitet, lohnt es sich richtig und es wird schnell klar, dass man durch kluge Kapitalanlage mit dem eigenen Kapital mehr anfangen kann, als es auf der Bank zu Niedrigzinsen vermodern zu lassen.