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KMU

KMUGeht es um die Nachrichten aus dem Bereich der Wirtschaft, haben meistens die Konzerne die Aufmerksamkeit der Medien. Dabei haben auch die kleinen- und mittelständischen Unternehmen einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung in Deutschland. Sie sind die Basis und in der Regel die größten Arbeitgeber in allen Regionen des Landes. Damit sind sie auch für die verschiedensten Bereiche eine wichtige und besondere Zielgruppe. Vor allem für die Auszubildenden sind, die KMU wichtig - über 84% aller Lehrlinge in Deutschland kommen aus Betrieben dieser Art.

Die Definition der KMU

Bei einem kleinen- und mittelständischen Unternehmen ist es wichtig, dass man die genauen Definitionen der EU kennt. Es geht dabei vor allem um den Umsatz und die Zahl der Mitarbeiter. Als Antriebsmotor einer Wirtschaft haben die KMU eine bedeutende Rolle - so stellen sie in Deutschland zum Beispiel über 65% der Beschäftigung. In allen Regionen sind die KMU damit die wichtigsten Arbeitgeber und haben den größten Einfluss auf die Arbeitslosigkeit in einer bestimmten Region. Einzig bei den Umsätzen sind sie in Deutschland mit knapp über 35% nicht ganz so bedeutend wie die Konzerne oder die Unternehmen aus dem DAX. Dafür stellen sie eine wichtige Basis als Zulieferer und vor allem als Ausbildungsstätten für die Fachkräfte von Morgen. Besonders die Azubis haben in den kleinen und in den mittelständischen Unternehmen die beste Möglichkeit auf eine Ausbildung und auf den Start der späteren Karriere. Da die KMU also eine so wichtige Rolle spielen und in der Regel vom Land und von der EU gefördert werden, wurden in den letzten Jahren Parameter ausgegeben, die darüber entscheiden können, ob ein Unternehmen noch in diesen Bereich fällt oder bereits ein Konzern ist. Was sind die Bedingungen für ein KMU in Deutschland?

  • Kleinstunternehmen haben in der Regel weniger als 10 Beschäftigte und verfügen außerdem über einen Umsatz, der die zwei Millionen Euro nicht überschreitet.
  • Kleine Unternehmen haben nur weniger als 50 Mitarbeiter und keine Umsätze, die die Grenze von über 10 Millionen Euro überschreiten.
  • Die mittleren Unternehmen haben in der Regel nicht mehr als 250 Mitarbeiter und außerdem keine Umsätze von über 50 Millionen Euro.

Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Unternehmen absolut eigenständig sind und nicht unter der Kontrolle von einem festen Anteilseigner oder einer Firma stehen. Daher dürfen die Firmen nicht mehr als 25% der grundsätzlichen Anteile an ihrer Firma in fremde Hände gegeben haben.

Vorteile für ein KMU in Deutschland

Es hat einen Grund, warum die Politik und die Regularien vor allem bei den KMU immer wieder Erleichterungen mitgeben und dafür sorgen, dass sich eben diese Unternehmen weiter aufbauen. Die KMU sind besonders in Hinblick auf die regionale Wirtschaft besonders interessant. Sie sorgen dafür, dass sich ganze Betriebe zusammenschließen und zu den Zulieferern für diese Unternehmen werden. Mit dem kontrollierten Wachstum werden immer neue Arbeitsplätze geschaffen und die Region profitiert weiter von den Erfolgen, die die Unternehmen aus dem Bereich KMU haben. Für ein Unternehmen kann es durchaus interessant sein, das Wachstum zu zügeln um damit im Bereich der KMU zu bleiben. In der Regel sind diese Unternehmen besser zu managen und haben auch für die eigenen Mitarbeiter ihre Reize. Selbst bei den mittelgroßen Unternehmen aus dem Sektor KMU herrscht noch eine eher familiäre Atmosphäre und das, wovor sich die meisten Angestellten fürchten - ein graues Rad in einem Konzern - ist in der Regel nicht möglich. Auch bei der Besteuerung ist es ein wenig einfacher als bei einem großen Konzern. Die geringe Größe kann aber auch nach sich ziehen, dass man in einer Krise Probleme bekommt. KMUs sind und bleiben aber die wichtigste Basis für die Wirtschaft in Deutschland.

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