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Ein Defekt am Auto kann ganz schön ins Geld gehen, wenn Kunden ihr Fahrzeug in einer Vertragswerkstatt reparieren lassen. Teure Originalteile und hohe Stundensätze belasten den Geldbeutel. Eine günstige Lösung: Die Eigenreparatur in einer Mietwerkstatt. Immer mehr Kunden nutzen den komfortablen Service und schrauben selbst am Fahrzeug. In Deutschland ist der Trend zur Do-it-Yourself-Reparatur ungebrochen. Ein guter Zeitpunkt, um mit einer eigenen Mietwerkstatt an den Start zu gehen.

Mietwerkstatt als professionelle Lösung für Eigenreparaturen

Etliche Autofahrer ärgern sich über horrende Werkstattpreise und suchen nach Alternativen. Eine Mietwerkstatt bietet viele Vorteile und ist die professionelle Lösung für Eigenreparaturen in lockerer Atmosphäre. Betreiber von Selbsthilfewerkstätten stellen ihren Kunden Arbeitsplätze und passendes Werkzeug zur Verfügung. Kunden können ihr Fahrzeug in Eigenregie reparieren, pflegen und warten. Ein lohnendes Geschäft, denn die steigenden Umsätze der Branche sprechen für sich. Ob Austausch des Ölfilters, Reparatur des Auspuffs oder Behebung von Lackschäden – in einer Mietwerkstatt können private Autoschrauber unter optimalen Arbeitsbedingungen basteln und jede Menge Bares sparen.

Zusätzliche Einnahmen durch die Vermietung von Spezialwerkzeugen

Eine gute Mietwerkstatt bietet Autonarren alles, was das Schrauberherz begehrt – ob Hebebühnen, Schweißgeräte, Diagnosesysteme oder Spezialwerkzeug. Im Gegensatz zu einer Kfz-Werkstatt, ist die Eröffnung einer Hobbywerkstatt auch ohne Meisterbrief möglich. Die Preise richten sich nach der Nutzungsdauer und den benötigten Werkzeugen. In der Regel kostet ein Arbeitsplatz mit Hebebühne durchschnittlich 10 Euro. Standard-Werkzeug und Werkzeugwagen sind in der Regel im Preis inbegriffen. Spezial-Werkzeuge wie elektrische Bremsenentlüfter, Arretier-Werkzeug oder Federspanner bescheren dem Werkstattbetreiber zusätzliche Einnahmen. Auch für die Entsorgung von Bremsflüssigkeit, Autobatterien oder Altöl erhebt der Inhaber einer Mietwerkstatt Kosten.

Eine Mietwerkstatt ist kein zulassungspflichtiges Handwerk

Zahlreiche Existenzgründer sehen ihre Chance an einem zukunftsweisenden Wachstumsmarkt und eröffnen ihre eigene Do-it-Yourself-Werkstatt. Der Vorteil: Die Vermietung von Werkstattplätzen ist kein zulassungspflichtiges Handwerk, weshalb weder ein Meisterbrief noch die Beschäftigung eines Meisters nötig sind. Auch wer nicht vom Fach ist, kann mit einer Mietwerkstatt durchstarten, allerdings liegt der Fokus auf der Vermietung von Reparaturplätzen und Werkzeugen. Betreiber ohne Meisterbrief dürfen ihren Kunden zwar Tipps geben, jedoch nicht eigenhändig zum Schraubenschlüssel greifen. Sobald der Werkstattbetreiber selbst an der Karosserie werkelt, handelt es sich um eine Handwerkstätigkeit. In diesem Fall muss ein Kfz-Meisterbrief vorhanden sein oder ein Eintrag in die Handwerksrolle erfolgen. Vor Eröffnung einer Mietwerkstatt müssen Werkstatträume und Maschinen von der Berufsgenossenschaft überprüft werden.

Investitionsplan aufstellen und Kapitalbedarf ermitteln

Die Eröffnung einer Mietwerkstatt kann ein lukratives Geschäft sein. Vor dem Start sollten angehende Unternehmer eine Standortanalyse durchführen und sich hinsichtlich der Mitbewerber informieren. Ebenso wichtig ist die Erstellung eines Investitionsplans und die Ermittlung des Kapitalbedarfs. Der Besuch eines Existenzgründungsseminars ist in jedem Fall sinnvoll. Wirtschaftsförderungsunternehmen bieten regelmäßig Kurse an. Die Handwerkskammern geben Auskunft über die Rahmenbedingungen und erteilen Nachweise, beispielsweise die Berechtigung zur Altölentsorgung. Wer perfekt vorbereitet in die Selbständigkeit startet, minimiert das finanzielle Risiko und steigert die Chancen, mit einer Mietwerkstatt rentable Gewinne zu erzielen.